Was soll man davon halten?

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    • Was soll man davon halten?

      general-anzeiger-bonn.de/index…mid=10001&detailid=846609

      Also wenn ich ehrlich bin... ich weiß es nicht...
      Bin gespannt wie sich das hier als Diskussionsstoff entwickelt. :)
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski 8|
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • lächerlich .... wenn man bedenkt, womit der gemeine Rettungsdienstler fast täglich konfrontiert wird,
      mutetet es ein wenig mimosemhaft an, sich wegen nasser Füße ins Hemd zu machen

      ärgerlich, dass hautpamtliche Malteser anscheinend "untenrum" nicht richtig ausgerüstet werden

      vielleicht sogar ein Hinweis darauf, dass es nicht genug Rettungsmittel in dem Bereich gibt
      (hätten die Malteser ihre Schicht mit nassen Füssen weiterfahren müssen weil sie unentbehrlich sind ?)

      und: der gemeine Rettungsdienstler nicht nicht immer unbedingt der Schlankste ...

      aber: irgendwas kann doch am Sachverhalt nicht stimmen:

      - wenn das Wasser wirklich nur Knöcheltief war hätte man die Strecke auch mit einem Fahrzeug zurück legen können

      - die FW hätte die Gerette doch mit einem Schlauchboot Spinebord ans "Festland" retten können statt sie auf einer "Insel" anzulegen

      - wurden nur die RDler getragen ? ganz ohne Ausrüstung ?

      ich komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus,
      diese "Tragehilfe" sollte den Maltesern in Rechnung gestellt werden, zumindest ein 10er für die Kaffeekasse sollte es sein,
      denn an den Rücken der FW-Männer denkt wohl niemand ?

      *pfui*
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Alleine die Argumentation warum die Maltis getragen werden mussten ist ja vom feinsten. Kaltes Wasser und hohe Fließgeschwindigkeit von knöcheltiefen Wasser... Noch besser ist dann nur das die Einsatzkleidung von Feuerwehr und Rettungdienst total unterschiedlich ist und zwei Maltis mit nassen Hosen und Schuhen dienstuntauglich sind und abgelöst werden müssen.
      Auf dem Bild sieht man einen Feuerwehrmann mit Nomexhose. Da die jetzt nass ist darf sollte er damit eigentlich nicht mehr in einen Innenangriff, z.B. bei einem Zimmerbrand. Zudem ist auch die normale Feuerwehreinsatzkleidung nicht für Hochwasser gemacht. Die wird eben auch nass und muss ausgetauscht werden. Und ich glaube das sowohl Maltis, als auch Feuerwehrleute, in der Lage sind nasse Kleidung durch trockene zu tauschen. Setzt natürlich voraus das man den Knoten seiner Schnürsenkel noch lösen kann.
    • Hi,

      kellern schrieb:

      lächerlich .... wenn man bedenkt, womit der gemeine Rettungsdienstler fast täglich konfrontiert wird,
      mutetet es ein wenig mimosemhaft an, sich wegen nasser Füße ins Hemd zu machen
      ärgerlich, dass hautpamtliche Malteser anscheinend "untenrum" nicht richtig ausgerüstet werden


      Was heisst "untenrum"? Der normale RD-Schuh ist zwar i.d.R. einigermassen wasserdicht aber kein Gummistiefel, er ist auch meistens nicht so hoch wie ein FW-Stiefel. Ich würde damit auch nicht durch unbekannt tiefees Wasser laufen. Da müsste es schon "um Leib und Leben" gehen....



      vielleicht sogar ein Hinweis darauf, dass es nicht genug Rettungsmittel in dem Bereich gibt
      (hätten die Malteser ihre Schicht mit nassen Füssen weiterfahren müssen weil sie unentbehrlich sind ?)


      FW-Personal ist nunmal zahlreicherbei solchen EInsätzen anzutreffen als eine RD-Besatzungen, d.h. 2 RD´ler fallen (auch nur für begrenzte Zeit) aus, ein RTW steht. Fehlen zwei FW-Leute einige Zeit, stehen da meistens noch 5, 10, 20 andere die auch die Fahrzeuge und Funktionen besetzen können. Wenn statt oder mit dem RD Kat-S-Kräfte (SEGen etc.) anwesend sind, sieht das wieder anders aus....



      aber: irgendwas kann doch am Sachverhalt nicht stimmen:
      - wenn das Wasser wirklich nur Knöcheltief war hätte man die Strecke auch mit einem Fahrzeug zurück legen können


      Ich würde ein Fahrzeug nicht unbedingt in ein unbekanntes, überflutetes Terrain (Wiese) fahren, schon garnicht einen RTW ohne Allradantrieb. Im Zweifelsfall blockiert man sich damti ein ganzes Fahrzeug, wenn dieses steckenbleibt (zzgl. das/die Bergefahrzeuge)


      - die FW hätte die Gerette doch mit einem Schlauchboot Spinebord ans "Festland" retten können statt sie auf einer "Insel" anzulegen


      Hätten sie, ja. Das ist eigentlich auch die gewohnte Vorgehensweise, dass die FW Patienten dorthin bringt, wo sie der RD gefahrlos (d.h. mit seiner dort ausreichenden PSA) übernehmen kann. Jeder FW-Mann hat min. einen EH-Kurs - für´s Umlagern und Tragen mittels Krankentrage, Spineboard, Boot etc. sollte das vollkommen reichen. Zudem- wie sah der Rückweg mit Patient aus? 4 FM mit Trage und 2 FM mit RD´ler auf´m Rücken?

      Wahrscheinlich lief das Ganze einfach "praktisch" ab:
      FM: "Da liegt der Patient!"
      RD: "Und wie kommen wir dahin"
      FM: "Soll ich euch schnell rübertragen?"
      RD: "Ja wenn du meinst das geht..."
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Rettungsopa schrieb:

      Ich würde damit auch nicht durch unbekannt tiefees Wasser laufen. Da müsste es schon "um Leib und Leben" gehen....

      Du würdest damit also nicht durch unbekanntes Wasser laufen ?

      So unbekannt wird das Wasser schon nicht gewesen sein,

      oder würdest du eine Person huckepack durch unbekanntes Wasser tragen,
      oder würdest du dich huckepack und damit hilflos und ausgeliefert durch unbekanntes Wasser tragen lassen ?



      Rettungsopa schrieb:

      FW-Personal ist nunmal zahlreicherbei solchen EInsätzen anzutreffen als eine RD-Besatzungen, d.h. 2 RD´ler fallen (auch nur für begrenzte Zeit) aus, ein RTW steht. Fehlen zwei FW-Leute einige Zeit, stehen da meistens noch 5, 10, 20 andere die auch die Fahrzeuge und Funktionen besetzen können. Wenn statt oder mit dem RD Kat-S-Kräfte (SEGen etc.) anwesend sind, sieht das wieder anders aus....

      Schnick-Schnack !

      Global denken.

      Der RTW führt die Erstversorgung durch, transportieren können auch andere (zweiter RTW / RTH)
      Die RTW-Besatzung kann danach einrücken und Wäschewechsel betreiben.

      Oder führt neuerdings die Feuerwehr Infektionstransporte durch, weil deren Personal zahlreicher ist und man es sich nicht leisten kann, einen RTW ne Stunde ausser Dienst zu nehmen ?!

      Da RTW also immer wieder mal kurzfritig ausfallen ausfallen (Aufrüsten / Reinigung / Desinfektion nach Infektion, Reanimation, Polytrauma) hätte sicher auch diesmal die Besatzung für eine heiße Dusche einrücken können.


      Rettungsopa schrieb:

      Ich würde ein Fahrzeug nicht unbedingt in ein unbekanntes, überflutetes Terrain (Wiese) fahren, schon garnicht einen RTW ohne Allradantrieb. Im Zweifelsfall blockiert man sich damti ein ganzes Fahrzeug, wenn dieses steckenbleibt (zzgl. das/die Bergefahrzeuge)


      wie gesagt, so unbekannt wird das Wasser nicht gewesen sein wenn sich Feuerwehrmänner entschliessen,
      mit einen zusätzlichen Gewicht huckepack da durch zu latschen.

      Ausserden muss man da ja nicht mit einem RTW durchfahren, ein "hochbeiniges" LF würde ja auch reichen.
      Auf dem Foto ist zu sehen dass sogar so ein altes, tiefliegendes TSF auf VW-LT im Wasser steht, aber sogar an dieser Stelle haben sich die Malteser nicht mit eigenen Füßen ins Wasser getraut.



      Rettungsopa schrieb:

      Wahrscheinlich lief das Ganze einfach "praktisch" ab:
      FM: "Da liegt der Patient!"
      RD: "Und wie kommen wir dahin"
      FM: "Soll ich euch schnell rübertragen?"
      RD: "Ja wenn du meinst das geht..."

      glaube ich kaum.

      Wenn die FW den Huckepack-Tansfer angeboten hätte wäre es im Nachhinein reichlich unfair
      die Malteser als Mimosen dar zu stellen und sie sogar dem möglichen Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung auszusetzen.

      Aus Reihen der FW würde es dann heissen "ungewöhnlich, aber wir haben es angeboten" und die Malteser würden sich verteidigen mit "das war haben wir in Absprache mit der FW entschieden" und schon hätte man den Eindruck gehabt es sei eine einsatztaktische Maßnahme gewesen die mit allen Beteiligten besprochen wurde.

      Aber so hat man, soowhl nach den Aussagen der Maltis als der der FWler den Eindruck, als habe man einseitig auf diese Vorgehensweise bestanden
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Also ich weiß gar nicht was ihr habt? Ich halte das Konzept für durchaus ausbaufähig.

      Ich bestehe allerdings darauf, etwas würdevoller zum Einsatzort getragen zu werden. So wie die Kollegen von den Maltis, als nasser Sack auf dem Rücken, das gefällt mir nicht.

      Die Ausstattung des FW RW sollte um eine geeignete Sänfte (vgl. einige Modelle aus dem alten Rom) ergänzt werden. Dafür kann irgendein anderes Schwarzhosen Spielzeug entfernt werden. Bei einer entsprechenden landesweiten Beschaffung sollten sich dringend Anregungen aus Indien geholt werden. Freies FW Personal an der Einsatzstelle, könnte dann noch ergänzend mit den Waldbrandpatschen frische Luft zu fächeln.

      Grüße
      Bernd
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      Dieser Beitrag wurde 274 mal editiert.
      Das letzte mal morgen um 12h.
    • in einem anderen Thread hier wird nach aussergewöhnlichen Gerätewagen gesucht,
      da hätten wir doch was:

      GW-Sänfte bzw.
      GW-MaHuPa (= MalteserHuckePack)



      ..und dazu ein RTW mit Johannitern die die Trauben reichen.

      Warum Johanniter ?

      Die sind schlau ....

      die ....

      - haben wg der bekannten Hochwasserlage zusätzliche Gummistiefel im Auto

      - leihen sicher kurzerhand ein paar Stiefel von der Feuerwehr ... oder ...

      - machens praktisch: Hose hochkrempeln und durch



      Mit den zusätzlichen paar Gummistiefeln (bei aktueller Hochwasserlage !) ist vielleicht keine schlechte Idee ... in einem Aussenstaufach ist Platz für, kostet nicht die Welt und dem Arbeitsschutz ist auch Genüge getan.
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Mit den zusätzlichen paar Gummistiefeln (bei aktueller Hochwasserlage !) ist vielleicht keine schlechte Idee ... in einem Aussenstaufach ist Platz für, kostet nicht die Welt und dem Arbeitsschutz ist auch Genüge getan.


      Uaaah, bist Du wahnsinnig? Da kommen wieder die Arbeitsschützer und schreiben 27 Eigenschaften vor, welche die Gummistiefel haben müssen (Durchtrittssichere Sohle, Stahlkappe, Frontspoiler und Tieferlegung) mit dem Effekt, dass die Dinger 478,- Euro pro Paar kosten. Anschließend schreit Verdi auf, weil sich darin ganz empfindliche Schweißfüsse bilder etc. pp. rabarber rabarber. Und die Hiorg, weil sie die Dinger nicht zahlen wollen => Besser die Feuerpatschen tragen uns ! :pfaffe:
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      Dieser Beitrag wurde 274 mal editiert.
      Das letzte mal morgen um 12h.
    • herrmann030700 schrieb:

      Mit den zusätzlichen paar Gummistiefeln (bei aktueller Hochwasserlage !) ist vielleicht keine schlechte Idee ... in einem Aussenstaufach ist Platz für, kostet nicht die Welt und dem Arbeitsschutz ist auch Genüge getan.


      Uaaah, bist Du wahnsinnig? Da kommen wieder die Arbeitsschützer und schreiben 27 Eigenschaften vor, welche die Gummistiefel haben müssen (Durchtrittssichere Sohle, Stahlkappe, Frontspoiler und Tieferlegung) mit dem Effekt, dass die Dinger 478,- Euro pro Paar kosten. Anschließend schreit Verdi auf, weil sich darin ganz empfindliche Schweißfüsse bilder etc. pp. rabarber rabarber. Und die Hiorg, weil sie die Dinger nicht zahlen wollen => Besser die Feuerpatschen tragen uns ! :pfaffe:


      jaja, du machst mir Spaß mit deinen 27 Eigenschaften ....

      wenn du keine Einweisung auf die Supertreter hast dann darste dich sowieso nicht einsetzen !

      Ausserdem: wurden die Feuerwehrstiefel denn bestimmungsgemäß eingesetzt ? sind die zum Transport für zwei Personen denn über zugelassen ?

      von der FW-Jacke gar nicht zu reden ... diese Gewichtsbelastung pro Quadratzentimeter da auf dem Rücken ...
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Hi,

      kellern schrieb:


      Wenn die FW den Huckepack-Tansfer angeboten hätte wäre es im Nachhinein reichlich unfair
      die Malteser als Mimosen dar zu stellen und sie sogar dem möglichen Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung auszusetzen.


      Naja, das Foto war auf der FW-Homepage, vielleicht sogar ein flapsiger Kommentar darunter. Ich kann mir schon vorstellen, dass da einige Leute (die ggf. garnicht dabei waren) sich etwas angepisst gefühlt haben. "Reaktionen" kommen in solchen Fällen auch oft aus Ebenen, die bei solchen Einsätzen in bequemen ELW oder Büros sitzen.....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Hi,

      kellern schrieb:

      Mit den zusätzlichen paar Gummistiefeln (bei aktueller Hochwasserlage !) ist vielleicht keine schlechte Idee ... in einem Aussenstaufach ist Platz für, kostet nicht die Welt und dem Arbeitsschutz ist auch Genüge getan.


      Und was kommt als Nächstes ins "Aussenstaufach"? Eine Wathose, ein Helly-Hansen-Anzug? Schwimmwesten? Ein RTW ist ein RTW und kein All-Purpose-Mega-Ausrüstungs-Rettungsmittel....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Rettungsopa schrieb:

      Naja, das Foto war auf der FW-Homepage, vielleicht sogar ein flapsiger Kommentar darunter. Ich kann mir schon vorstellen, dass da einige Leute (die ggf. garnicht dabei waren) sich etwas angepisst gefühlt haben. "Reaktionen" kommen in solchen Fällen auch oft aus Ebenen, die bei solchen Einsätzen in bequemen ELW oder Büros sitzen.....


      nein, das werden wir ausschliessen können,
      da die Situation im Bild festgehalten wurden,
      keine Beteiligter die "Vorwürfe" bestreitet sondern lediglich erklärt.

      An der Reaktion erkenne ich also dass DU zB genauso gehandelt hättest.

      Fein.
      Dann sag doch mal warum ?
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Rettungsopa schrieb:

      Und was kommt als Nächstes ins "Aussenstaufach"? Eine Wathose, ein Helly-Hansen-Anzug? Schwimmwesten? Ein RTW ist ein RTW und kein All-Purpose-Mega-Ausrüstungs-Rettungsmittel....


      jetzt mach' dich nicht lächerlich.

      Wenn das Kopfhaar zum Shcuzt nicht ausreicht - dafür gibts den Helm auf dem Fahrzeug,

      wenn die "AIDS-Handschuhe" nicht ausreichen - dafür gibts die Arbeitshandschuhe,

      wenn die normale Schutzkleidung nicht ausreicht - dafür gibts Infektionsschutzkleidung

      und wenn das normale Schuwerk nicht ausreicht dann hätte ich nichts gegen eine Alternative -
      wenn man schon nicht in der Lage ist gleich vernünstiges Schuhwerk für den Alltag zu bestellen.

      Nach deiner Argumentation "ein RTW ist kein All-Purpose-Mega-Ausrüstungs-Rettungsmittel" bräuchten wir keine Schneeketten (wo wir nicht hinkommen muss die Feuerwehr hin), keine Intubationsalternativen (dann muss eben das NEF kommen), keine Medikamente (wir können ja nicht auf alles und jeden vorbereitet sein) kein Spinebord (dann muss eben die Feuerwehr helfen), keine Rettungsleine, keine Rettungsaxt bla bla bla...

      ... da regst du dich wg des Vorschlags ein paar wasserdichter Treter auf.
      Mensch, da scheint es Hochwasser zu geben, es ist vielleicht nicht unwahrscheinlich als BOS-Angehöriger damit konfrontiert zu werden. Willst du vielleicht jeden dritten Einsatz verzögern weil du Angst vor nassen Füßen hast ?
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Hi,

      kellern schrieb:

      Rettungsopa schrieb:

      Und was kommt als Nächstes ins "Aussenstaufach"? Eine Wathose, ein Helly-Hansen-Anzug? Schwimmwesten? Ein RTW ist ein RTW und kein All-Purpose-Mega-Ausrüstungs-Rettungsmittel....


      jetzt mach' dich nicht lächerlich.
      wenn die normale Schutzkleidung nicht ausreicht - dafür gibts Infektionsschutzkleidung


      Aber es gibt auf dem RTW z.B. keinen Chemikalienschutzanzug und auch das Papier-Infekt-Anzügchen ist nur nett und kein Infekt-Überdruck-Vollschutz.


      und wenn das normale Schuwerk nicht ausreicht dann hätte ich nichts gegen eine Alternative -
      wenn man schon nicht in der Lage ist gleich vernünstiges Schuhwerk für den Alltag zu bestellen.


      Und wo willst du da die Grenze ziehen? Knöcheltief, knietief, hüfthoch? Wathosen als Alltagsbekleidung? Der übliche RD-Schuh ist nicht so hoch wie ein FW-Stiefel, teilweise werden nur etwas höhere "Halbschuhe" (von der Höhe ähnlich den Bergschuhen, natürlich mit Stahlkappe usw.) benutzt.


      ... da regst du dich wg des Vorschlags ein paar wasserdichter Treter auf.


      Und du dich vielleicht, weil morgen auf dem RTW eine Wathose benötigt worden wäre aber eben nicht drauf ist?



      Mensch, da scheint es Hochwasser zu geben, es ist vielleicht nicht unwahrscheinlich als BOS-Angehöriger damit konfrontiert zu werden.


      Im RD gehört "Hochwasser" nicht zu den üblichen Einsatzlagen und Aufgaben. Ebensowenig wie brennende/verqualmte Räume, ABC usw. Dafür gibt es Spezialkräfte von Wasserwacht, Feuerwehr, Bundeswehr etc. mit eben auch spezieller Ausrüstung.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • tztz Leute...

      Also mal ehrlich, wenn ein Retter nicht in der Lage ist sich ein paar nasse Füße (und mehr war es nicht) zu holen oder sich die Klamotten einzusauen, dann ist es Zeit sich einen anderen Job zu suchen. Klar, die Feuerwehr hätte sie auch anders retten können. Man denke hier aber - wenn man schon so weit ausholt - auch mal an den Bergungstot, vielleicht haben die Feuerwehrler auch mal mitgedacht. Und wenn ein Polizist schon anmerkt, dass hier eine unterlassene Hilfeleistung im Raum steht, dann hat das ganze schon einen ganz schönen Beigeschmack.
      Leute, wir sind im Rettungsdienst (!!!), das bedeutet zwar nicht das wir immer unseren Arsch riskieren müssen, aber man sollte dennoch genug Grips in der Platte und Eier in der Hose haben... denn schließlich macht man das nicht nur aus Spaß an der Freude sondern weil es auch um was geht.
      Bei der Marine hat mir mal mein Ausbilder gesagt "Der Einzige Unterschied zwischen Dir und dem Opfer das Du retten sollst, ist die Einstellung!"... und so sehe ich das auch. Wer nicht gewillt ist sich die Hände schmutzig zu machen und auch mal unkonventionell zur Tat zu schreiten, der sollte sich überlegen ob er im richtigen Job Zuhause ist.
      Was kommt als Nächstes... der wohnt im achten Stock, da gehe ich nicht rauf, da habe ich ja Atemnot?!
      HALLO?!?!
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski 8|
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • Die zwei Typen sollten sich ernsthaft Gedanken machen ob sie den richtigen Job ausüben.

      Das die Malteser dann so argumentieren ist klar, denn schließlich kommt es nicht so gut, wenn man den Fehler der Mitarbeiter direkt einräumt. Lächerlich finde ich es trotzdem.

      Und was den Rest der Diskussion betrifft, finde ich es schade, dass es gespickt ist von Sarkasmus, Ironie und Drückebergerverhalten.
      Wie schon mehrfach erwähnt, ist der Beruf des Rettungsassistenten/Rettungssanitäters kein Job für Schreibtischtäter und Mimosen, es sollte auch eine gesunde Aufopferungsbereitschaft da sein, die sich deutlich über den unterschiedlichen Schichten und dem Fahren mit Blaulicht bewegt.
      Grüße vom Marcel
      Global Head of durcheinander Mensch :cursing:

      If anybody meint, er must what with mir klären, so he kann everytime use the Nachrichtenfunktion!