Verdacht auf Millionenbetrug durch das DRK

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    • nicht, das ich ein Freund der HiOrg´s bin,
      aber so kann man sich selbst sehr gut ins Abseits stellen. Während unsere Krankenkassenbeiträge mal wieder nach oben gehen, stecken sich andere das Geld dann mit vollen Händen in die Tasche. Ich frage mich allerdings, warum die Kassenärztliche Vereinigung nicht regelmäßig ihre Mitgliedspraxenkontrolliert? Zum einen, ob es sie eigentlich noch gibt (bzw. ob ein Arzt drin sitzt oder nur die Putzfrau) und zum anderen vielleicht mal eine Art QM dort einführt (Wie sieht die Praxis aus? Gibt es da vielleicht Rezepte oder gebe Zettel auf Bestellung).
      Wir sllten doch dazu übergehen, den Bürger mündiger zu machen. Quittung nach dem Arztbesuch, bzw. dem Krankenhausaufenthalt und Auflistung der erbrachten Leistungen. Dann zeichnet man das gegen und gibt es seiner Kasse (Kann man ja auch online machen).
      Ich hab gerade mit meiner Krankenkasse einen Vertrag gemacht, das ich evtl. anfalende Rezepte selbst zahle um am Jahresende etwas wieder zu bekommen. Würde mich aber lieber bezahlen lassen, wenn ich die Leistung der anderen quitiere.
      Wenn du mit deinem Auto in die FAchwerkstatt fährst, rufen si dich ja auch hinterher an und fragen dich wie es war, oft kommt sogar der Hersteller und fragt nach den Erfahrungen. Der wiederum "Hilft" dann dem Autohaus die Quallität zu erfüllen oder aber die Fahrnen zu streichen.
    • Hi,

      schirrmeister-hh schrieb:


      Wir sllten doch dazu übergehen, den Bürger mündiger zu machen. Quittung nach dem Arztbesuch, bzw. dem Krankenhausaufenthalt und Auflistung der erbrachten Leistungen. Dann zeichnet man das gegen und gibt es seiner Kasse (Kann man ja auch online machen).


      Prinzipiell wäre ich auch dafür, dass ein Patient eine Aufstellung darüber erhält, welche Leistungen der Arzt oder die Klinik erbracht und berechnet hat. Eigentlich könnte ein Patient dann diese Rechnung überprüfen udn nicht durchgeführte Leistungen bei seine rKasse melden. Zudem hätte er einen Überblick, wie teuer ein Artzbesuch oder eine Behandlung war.

      Allerdings dürften solche detaillierten Rechnungen nur schwer verständlich sein, gespickt mit med. Fachbegriffen, komlexen Zusammenhängen, die als Pauschale verrechnet werden usw. Vermutlich kommt es dann dadurch zu vielen "Beschwerden", ein Arzt habe Dies&Jenes ganricht gemacht bzw. einfach nur Fragen, was denn eine "Resektion" ist usw. Der Verwaltungsaufwand wäre hier extrem gross und dürfte in keiner Weise irgendeine Ersparnis für die Kassen bringen. Dazu kommt, dass sehr viele Patienten auch eine detaillierte Rechnung schlichtweg nicht verstehen (z.B. die grosse Zahl hochbetagter Menschen, die ja häufig Patienten sind, Patienten, die der deutschen Sprache wenig mächtig sind usw.) Dazu kommt, dass es eine grosse Gruppe Patienten gibt, denen es schlichtweg egal ist, was auf einer Rechnung steht, was es kostet usw. "das zahlt die Kasse, ist mir doch wurscht"
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Irgendwie bin ich es so langsam Leid, dass hier von immer den gleichen Personen auf
      den Hilfsorganisationen herumgehackt wird, auch bei den privaten Betreibern gibt es
      schwarze Schafe ...

      Oder war es etwa in Ordnung, dass in Hamburg ein privater Betreiber die RSZeugnisse
      ohne eine Lehrgangsteilnahme ausgegeben hat, oder dass ein privater Betreiber in
      NRW ausschließlich seinen eigenen Doc zu einem Notfall hinzugerufen hatte, auch wenn
      das dreimal so lange gedauert hätte wieder reguläre Notarzt? Und wie war das bei der
      Diskussion zum Thema Betriebsrat, wo der gerade bei privaten Betreibern nicht ge-
      wünscht ist?

      Es gibt in jeder Branche schwarze Schafe, aber das ganze immer auf die HiOrgs zu
      schieben ist schon ein wenig peinlich.
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Hi,

      Tobias Voss schrieb:

      Irgendwie bin ich es so langsam Leid, dass hier von immer den gleichen Personen auf
      den Hilfsorganisationen herumgehackt wird, auch bei den privaten Betreibern gibt es schwarze Schafe ...


      Natürlich gibt es die. Nur - bei kommerziellen Unternehmen aller Art und Branchen ist man es "gewöhnt", mehr oder weniger grosse Schlagzeilen über Alles Mögliche zu lesen.

      Bei bzw. von Hilfsorganisationen erwartet man eine stets weisse Weste, denn sie sind "die Guten".... Entsprechend gross ist dann das Aufsehen, wenn "die Guten" dann auch mal Mist bauen. Ist überall so - wenn jemand eine besondere Verantwortung hat, eine besondere Stellung usw., dann ist ein Fehler wesentlich publikumswirksamer als bei bzw. von Jemanden, den man nicht kennt.

      So ist es auch bei einer HiOrg, die quasi "riesengross" ist. Eine garnicht mal grosse Unzulänglichkeit eines z.B. Kreisverbandes spiegelt sich auf die komplette HiOrg, denn es heisst dann in den Köpfen nicht "HiOrg Kreis X" sondern "die HiOrg".

      Und auch die Grösse macht´s - wenn ich in einem Bundesland "x" Krankenhäuser oder Altenheime betreibe, dann wirkt sich ein Fehler natürlich anders aus, als wenn ich nur ein einziges KH/AH oder gar nur eine einzelne Rettungswache oder einen KTP mit nur 3 Autos betreibe.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rettungsopa ()