Öffnung der Notfallrettung für Privatunternehmen

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    • Original von Commander
      ... Und wie in D haben halt überwiegend Landrettung. Da können Private noch so toll organisiert sein, aber wenn was passiert, ist die Kacke am Dampfen (bei HiOrgs natürlich auch).


      Dieser Fehler liegt aber im gesamten System des deutschen RD (Notarzt vs. paramedizinischem System, etc.)

      Original von Commander
      Die Krankenhäuser werden sich freuen, wenn die Patienten vielleicht doch sogar gut verteilt aber zeitlich gänzlich ungefiltert/ungepuffert aufschlagen.


      Für diese Fälle sollte ja auch immer ein LNA und ein OrgL vor Ort sein.
    • Original von Tobias Voss
      Original von Commander
      Wir sind ein Landkreis mit über 135 000 Einwohnern auf 980 km², für die fünf RTW rund um die Uhr und ein weiterer RTW werktags tagsüber sowie ein (1!) NEF zur Verfügung stehen. Das reicht in der Regel absolut aus, kürzlich noch durch Gutachten im Auftrag des Landkreises bekräftigt, dass ein NEF ausreicht.

      Nun gut ...

      wobei ich ein einziges NEF als deutlich zu wenig erachte ... es sollte dann
      zumindest eine Back-Up-Lösung geben ... wie die auch immer aussieht.
      Das stimmt. Gab es bisher zumindest inoffiziell. Beim Krankenhaus konnte ein zweiter NA abgeholt werden, wenn denn zufällig ein entsprechend qualifizierer Arzt im Dienst und frei ist (z. B. aus der Anästhesie können die ja nicht auf jeden Fall einfach so abhauen). Der muss dann halt durch den entsprechenden RTW, einen KTW oder die Polizei abgeholt werden. Dazu war das Krankenhaus vertraglich nicht verpflichtet.

      Durch in einem jetzt jungen Gutachten wurde wie gesagt bestätigt, dass ein NA ausreicht. Und von daher will das Krankenhaus nun keinen "Gelegenheits-NA" mehr zur Verfügungstellen [Mutmaßung]um die Ärzte im Haus zu halten, um Personal zu sparen [/Mutmaßung].

      Wobei ich dazu sagen muss, dass wir ein sehr guter Rettungsdienst sind. NA werden hier nur geholt, wenn man sie "wirklich" braucht. Notkompetenz ist hier kein Thema. Ist immer spannend, wenn man in den benachbarten Kreis fährt, der in NRW liegt und man dann angeranzt wird, wenn der Pat. nen Zugang hat, aber kein NA dabei ist.

      Hier bei uns wird man schon eher schief angeguckt, wenn der Pat. keinen Zugang hat - vor allem, da wir beim Zugang legen schon direkt Blut fürs Krankenhaus abnehmen.

      Aber wir geraten hier irgendwie gerade gewaltig OT. *flöt* :kichern:
      Wer alles gibt wird alles kriegen - was ja eigentlich Blödsinn ist: Man könnte auch gleich alles behalten!
    • Original von Icsunonove
      Original von Commander
      Die Krankenhäuser werden sich freuen, wenn die Patienten vielleicht doch sogar gut verteilt aber zeitlich gänzlich ungefiltert/ungepuffert aufschlagen.


      Für diese Fälle sollte ja auch immer ein LNA und ein OrgL vor Ort sein.
      sollte... *flöt*

      Die können und sollen die Pat. verteilen. Aber angesprochen wurde, dass die Pat. sofort "aus dem Wrack" zu einem Krankenhaus gefahren werden sollen und nicht in ein Zelt sollen. Das ist aber wegen des dann fehlenden Puffers nicht machbar. Das ist doch Individualversorgung und wo sollen so schnell die Rettunsmittel herkommen...???
      Wer alles gibt wird alles kriegen - was ja eigentlich Blödsinn ist: Man könnte auch gleich alles behalten!
    • ähm, wo liegt das Problem wenn MANV-Patienten ohne Zwischenstation "Zelte" direkt ins KH gefahren werden ?

      Ich weiß worauf ihr anspielt, aber die Funktion kann auch die LST übernehmen.

      Sie weiß über die Kapazitäten der KH bescheid und kann einen Riegel davor schieben, wenns dort zu voll wird.

      Passiert im Alltag doch auch, wenn irgendwo zwei Polytraumen landen kann wird die nächste Fx umgeleitet. Fertig.

      Wo Chirurgen im OP stehen fährt man eben nicht mit nem Verletzten hin.

      Wo's CT kaputt ist fährt kein Neurochirurgischer hin ...

      ... all diese Infos kommen von der Leitstelle.
      Warum soll das im KatS-Fall nicht auch funktionieren ?

      Da wird im Stabsraum ein Tisch besetzt der sich nur damit befasst - sammeln der Verletzungen und Zuteilung an KH inkl Avision der Patienten dort.

      Mit etwas Übung wär' das grundsätzlich machbar.

      An der EST kommt man dann auch mit weniger Personal aus;
      niemand braucht nen MANV-Platz aufbauen und die Sache organisieren, bzw. der Platz kann erst später errichtet werden um Patienten die später, zB erst nach Bergung, gesichtet und transportiert werden können.

      Aber alles was das bisherige System zu verändern droht ist prinzipiell erstmal schlecht ... ;)
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kellern ()

    • Also jetzt muss ich aber mal kurz dazwischenschießen. Das ganze gerät hier total Off-Topic! Davon abgesehen musst du erstmal die Patienten bei einer Großschadenslage/MANV sammeln, um überhaupt zu schauen, wen du da hast, wie schwer verletzt die sind. Sonst sind die nahegelegenen KH voller Leichtverletzter und die "echten" Patienten müssen stundenlang durch die Gegend gekarrt werden. Dass das meistens aber über eine normale Patientenablage zu schaffen ist und ein Behandlungsplatz wirklich erst beim totalen GAU notwendig ist, steht ja gar nicht zur Diskussion. Aber darum geht es ja auch nicht. Dass das Ehrenamt zur Unterstützung da ist, ist ja wichtig und sollte nie kaputt gemacht werden. Aber der Regel-Rettungsdienst ist ja in 99,9% der Fälle nicht mit sowas belastet, deswegen ist eine Kooperation immer wichtig, sollte aber hier nicht ausgewalzt werden.

      Back to Topic!

      P.S.:
      @ Icsunonove: Ich weiß ja nicht, wo du herkommst, aber hier auf dem Lande hat man schon im Regelfall Anfahrten über 10 Minuten, in der Zeit ist auch ein HiOrg-RTW besetzt und ist damit schneller da als der RTW aus dem nächsten Kreis mit Anfahrten über 20!!! Davon abgesehen schadet es auf keinen Fall, wenn man einfach mal beide alarmiert...
    • Ich bin ja nicht blöd Kollege !

      Wie läuft es bisher ? Der LNA sammelt die Daten der Patienten,
      die LST sammelt die Daten über die Krankenhäuser, gibt sie an den LNA weiter, der ordnet vor Ort die Kranken den Spitälern zu und das wird dann wiederum der Leitstelle mitgeteilt.


      wie meinte ich das ?
      Die Rettungsmittel (egal ob KTW/RTW/NAW,RTH/ITH, GKTW etc.) melden "ihre" Patienten an die LST, die LST kennt nun also die Daten der Patienten und der Krankenhäuser und kann sie meinetwagen auf einer Magnettafel zusammenfügen. Es gilt solange ein Transportstop bis die LST dem Fahrzeug xyz definitiv ein KH zugeteilt hat.

      Wo bitte ist das Problem bzgl. Sichtung und Verteilung ?

      Nur weil ein LNA und diverse Zwischenstufen an der EST eingespart werden ?

      Bei kleineren MANV wirds doch genau so gemacht.
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Original von Rev Bem
      Ich weiß ja nicht, wo du herkommst, aber hier auf dem Lande hat man schon im Regelfall Anfahrten über 10 Minuten, in der Zeit ist auch ein HiOrg-RTW besetzt und ist damit schneller da als der RTW aus dem nächsten Kreis mit Anfahrten über 20!!! Davon abgesehen schadet es auf keinen Fall, wenn man einfach mal beide alarmiert...
      Langsam ...

      ich bin auch lange Jahre in der Landretung aktiv gewesen, und da war es in
      sehr guten Zeiten schon möglich, dass ein Ortsverein binnen 10 Minuten bis
      zu 3 Rettungswagen einsatzbereit hatte ...

      Das ist aber ein Ausnahmfall, der auch derzeit nicht mehr zu halten ist. In den
      mir bekannten Bereitschaften ist das Fachpersonal in den seltensten Fällen
      vor einem regulären RTW aus dem Nachbarkreis vor Ort.

      Und wie ja schon öfters geschrieben wurde ... es ist in der Konsequenz voll-
      kommen egal, wer den Rettungsdienst stellt, solange die Qualität stimmt.

      Und es gab mal in MeckPom eine Ausschreibung, die ein privater Unternehmer
      mit einem sehr sinnvollen und stimmigen Konzept gewonnen hat, dort hat
      sich das DRK dann auch lauthals dagegen geäußert, weil ja der KatS angeb-
      lich nicht sichergestellt war ... erstaunlicherweise ist dieser private RD nur
      an seinem Stammsitz schon lange Jahre aktiv und erfolgreich im KatS aktiv.

      Dass letztlich dort das DRK den Zuschlag bekommen hat, wundert dann auch
      nicht, oder?

      Ich sage jetzt mal ganz ketzerisch ... die etablierten HiOrgs sind zu einem
      recht großen Prozentsatz Schuld daran, dass das RD-System in Deutschland
      am kranken sind ... eben weil sie nicht bereit sind, sich zu bewegen.

      Und das ist letztlich sehr schade ...
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
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    • Hallo,

      es wird immer wieder geschrieben, dass die Patienten gleich von der Unfallstelle in das Krankenhaus sollen. Hat man das nicht vor langer Zeit geändert, weil die Sterbensrate auf dem Weg zum Krankenhaus zu groß war?
      Um die Menge an Patienten bei einem MANV zu transporierten, braucht mal viele G-RTW, KTW-4 und weitere Massentransportfahrzeuge, die im Regelrettungsdienst nicht einsetzbar sind.
      Jetzt die Frage: Wie soll das bitte Kostendeckend sein? Ich bin der Meinung, dass ein Behandlungszelt mit Vorversorgung des Patienten mehr bringt, als einen Patienten unversorgt im KTW-4 ins KH zu fahren.
      Noch dazu gibt es auf dem Land nicht einfach überall ein KH. Von mir aus fährt man 15 Minuten zu einem KH. Zum nächsten 30 Minuten und zum weiteren bis zu 40 Minuten.
      Im MANV-Fall fahren die KTW's bis zu 3 Stunden - null überlebenschance für unbehandelte Patienten!

      Im Rettungsdienst sind feste Fahrzeuganzahlen vorgeschrieben. Mit diesen ist der Regelfall (daher: Regelrettungsdienst) zu stämmen. Jeder andere Fall ist durch hauptamtliches Personal in Deutschland nicht zu stemmen. Und da wird ein privates Unternehmen auch nichts ändern. Kein Unternehmer stellt 3 RTW's in Haupatmlichen Dienst und noch weitere 15 RTW's in "Nebendienst" für den Fall, dass irgendwann mal was passiert. Wie soll er sich das denn leisten?!?

      Grundsätzlich sind Ausschreibungen in Ordnung. Aber wieso muss die EU immer funktionierende Systeme ändern?
      Um die Arbteisplätze zu sichern, wäre eher ein Gesetzt sinnvoll, wie viel Prozent der Rettungsmittelplätze auf den Monat bezogen mindestens von hauptamtlichen Personal zu besetzen sind. Es gibt nämlich tatsächlich Ehrenamtliche, die das gerne machen....

      Liebe Grüße
    • Ich glaub das ist falsch rübergekommen: Ich bin dafür, die HiOrgs wie auch die privaten aus dem Rettungsdienst raus zu bekommen. Meiner Meinung nach sind KatS und RD rein von der Organisation her zwei verschiedene paar Schuhe. Und Qualität bekommt man leider zur Zeit nur dann, wenn kein Kostendruck da ist. Und den bekomme ich nur weg, wenn der Kreis/kreisfreie Stadt den RD in Eigenregie macht. Und obwohl man gerne sagt, dass da dann zuviel Verwaltung ist, es gibt viele Bereiche, nicht nur da, wo die BFs das Sagen haben, wo im kommunalen RD schöne neue Dinge erfunden und durchgesetzt werden.

      @hamstermann: Genau, deswegen sind der Regel-RD und das, was danach kommt, auch nicht miteinander ins Verhältnis zu setzen. Zu deinem letzten Satz ganz klar: 100% Oder was würden die Leute an der Supermarktkasse/auf dem Bau/beim Gärtner/beim Verkehrsunternehmen sagen, wenn da jemand kommt und, weil es sein Hobby ist, ihnen den Job wegnimmt? die Gewerkschaften würden Sturm rennen!!! Warum im Rettungsdienst nicht??

      Ehrenamt hat im Rettungsdienst nichts zu suchen. Ich weiß, dass ich damit viele vor den Kopf stoße, aber der RD wird immer professioneller und es geht um Menschenleben, vor allem im Bereich der internistischen Notfälle kann man da nicht mit Freizeitpersonal auftreten.
      Es schafft nunmal niemand, neben seinem richtigen Job noch 100%ig fit für den RD zu sein. Das Ehrenamt (ich bin übrigens selber auch ehrenamtlich beim DRK) kann gerne die 30-h-Fortbildung mitmachen, hin und wieder als 3. mitfahren und SanDienste machen, um in dem Bereich fit zu bleiben, aber dann ist schluss.

      So, Feuer frei zum kritisieren, ich stelle mich der wütenden Menge!
    • RE: Schwachsinn bei SEG Einsätzen?

      Original von Tobias Voss


      Übrigens, nicht mal Kiel hat eine funktionierende SEG und das obwohl dort
      ALLE HiOrgs am RD beteiligt sind ...



      Das stimmt so nicht mehr. Die Kieler SEG besteht offiziell seit dem 01.Januar 2009.
      Auch an der SEG sind ALLE HiOrgs beteiligt.
      Das SEG-Konzept sieht im Groben vor, dass JUH und ASB das Modul Behandlungsplatz stellen. DRK und MHD bilden die Transportkomponente. Die Aufgabe dieser Komponente ist der "Fahrdienst" für Einsatzkräfte aller HiOrgs, des weiteren besetzen DRK und MHD eventuelle zusätzliche Rettungsmittel.
      Die DRK-Betreuungsgruppe wurde als SEG-Modul Betreuung mit aufgenommen.

      Den ersten und bislang einzigen Realeinsatz hatte die SEG bei dem Großbrand eines Paraffinlagers im Kieler Nordhafen im Juni letzten Jahres.
      Hierbei wurden allerdings nicht alle Module eingesetzt.
      Feuer breitet sich nicht aus, hast Du Minimax im Haus. Minimax ist aber Mist, wenn Du nicht zuhause bist. (mein Opa)
    • RE: Schwachsinn bei SEG Einsätzen?

      Original von LAERK
      Das stimmt so nicht mehr. Die Kieler SEG besteht offiziell seit dem 01.Januar 2009.
      *lach*

      OK, das wusste ich nicht ... aber immerhin besteht die SEG-pflicht im RDG seit
      etwa 1990 ... hat dann ja auch nur fast 20 Jahre gedauert ...
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      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • RE: Schwachsinn bei SEG Einsätzen?

      Kein Problem, jetzt weißt Du Bescheid...

      Besser spät als nie, heißt es doch so schön. Eigentlich sollte der Startschuss schon 2008 fallen, hat sich dann aber noch ein wenig hinausgezögert.
      Feuer breitet sich nicht aus, hast Du Minimax im Haus. Minimax ist aber Mist, wenn Du nicht zuhause bist. (mein Opa)
    • Original von Rev Bem
      Ich glaub das ist falsch rübergekommen: Ich bin dafür, die HiOrgs wie auch die privaten aus dem Rettungsdienst raus zu bekommen.

      War auch nicht gegen dich gedacht.

      Zu der 100%-Regelung:
      Im Supermarkt gibt es aber auch Ferienjobber, Abendstundenkassen-Hocker, Wochenend-Regal-Einräumer für Minilöhne.
      Und zumindest bei uns im Kreis bekommen die "ehrenamtlichen", die als zweite Fahren einen Aufwandsersatz. Eben genau das, was die oben genannten auch bekommen....

      Also Dritter sollte für ehrenamtliche immer Platz sein! Nur so lernt man wirklich was dazu.
      Und da seh ich wieder ein Problem der Privaten. Wer fährt a schon als Dritter ehrenamtlich? Bzw. wer darf es?
    • Original von hamstermann
      Und da seh ich wieder ein Problem der Privaten. Wer fährt a schon als Dritter ehrenamtlich? Bzw. wer darf es?
      Warum?

      Das kann man alles entsprechend vereinbaren ... entweder auf örtlicher Ebene
      oder auch auf Kreisebene. Und im aller schlimmsten Fall nimmt man sowas ein-
      fach in den Vertrag zwischen Kreis und Unternehmen mit auf ...
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    • RE: Öffnung der Notfallrettung für Privatunternehmen

      Original von Schulsani
      Ein Gerichtsurteil schreibt jetzt öffentliche Ausschreibungen für die Vergabe der Notfallrettung vor.


      In Polen wird das schon seit einiger Zeit praktiziert.
      Eine eigene Meinung habe ich dazu (noch) nicht.

      Allerdings habe ich von mehreren, etwas brisanten Fällen gehört:
      Einige Städte und Gemeinden haben für ihre Rettungsdienste neue NAWs mit EU-Fördermitteln beschafft.
      Bei nachfolgenden Ausschreibungen für die Vergabe der Notfallrettung haben sie jedoch den Kürzeren gezogen.
      Folge: Die neuen NAWs stehen jetzt ungenutzt rum und die EU-Fördermittel müssen zurückgezahlt werden.
      Die Schuld gibt man dem Nationalen Gesundheitsfond (NFZ), der den Markt privatisiert, gleichzeitig aber die kommunalen Rettungsdienste zur Anschaffung neuer Fahrzeuge animiert und unterstützt.

      Einer der neuen, privaten Anbieter ist Falck.
      Dieser dringt immer mehr in den polnischen Rettungsdienst ein und das mit eher negativem Echo - wie ich gelesen habe.
      Denn der Verlierer des Preiskampfes scheint das Rettungspersonal zu sein, von dem die Mehrheit keine langfristigen Arbeitsverträge besitzt, sondern nach Stunden bezahlt und als Freiberufler eingestellt werden.
    • RE: Öffnung der Notfallrettung für Privatunternehmen

      Original von Norbert
      ... Einer der neuen, privaten Anbieter ist Falck.
      Dieser dringt immer mehr in den polnischen Rettungsdienst ein und das mit eher negativem Echo - wie ich gelesen habe.
      Denn der Verlierer des Preiskampfes scheint das Rettungspersonal zu sein, von dem die Mehrheit keine langfristigen Arbeitsverträge besitzt, sondern nach Stunden bezahlt und als Freiberufler eingestellt werden.


      Das paßt aber weder zu den Aussagen, die ich von dänischen Kollegen noch vom deutschen Falck-Geschäftsführer habe.