RTW Bayern - Wärmefach 31°C

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    • RTW Bayern - Wärmefach 31°C

      Hallo,

      die Infusionswärmefächer der Bayern-RTW bringen lt. Anzeige (und nachgemessen) so um die 30-31°C. Lt. DIN sind aber 36° +/- 2 vorgeschrieben.

      Weis jemand einen besonderen Grund dafür, warum die bayrischen Wärmefächer so "kalt" sind und von der DIN/EN 1789 abgewichen wird?
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Bei uns sind die Wärmefächer alle abgeschaltet, aufgrund reduzierter Haltbarkeit von HES und G5/10.

      Wobei ich mich sowieso schon immer gefragt hab, wie viel von der Wärme nach so einem langen und dünnen Infusionsschlauch tatsächlich noch ankommt.
      Wer alles gibt wird alles kriegen - was ja eigentlich Blödsinn ist: Man könnte auch gleich alles behalten!
    • Original von Commander
      Bei uns sind die Wärmefächer alle abgeschaltet, aufgrund reduzierter Haltbarkeit von HES und G5/10.

      Wobei ich mich sowieso schon immer gefragt hab, wie viel von der Wärme nach so einem langen und dünnen Infusionsschlauch tatsächlich noch ankommt.


      1. könnte man auch einfach die Ringerlösungen wärmen und den Rest nicht, statt das Wärmefach abzuschalten.

      2. Wieviel Wärme noch an der Viggo ankommt, hängt sicher auch von der Infusionsgeschwindigkeit ab.
    • Hi,

      Original von Commander
      Bei uns sind die Wärmefächer alle abgeschaltet, aufgrund reduzierter Haltbarkeit von HES und G5/10.


      Darum kommt bei uns Haes nicht ins Wärmefach und G5/G10 haben wir garnicht, weil diese Infusionen im RD keinen Sinn machen. (wann brauch man schon 25g bzw. 50g Zucker?)


      Wobei ich mich sowieso schon immer gefragt hab, wie viel von der Wärme nach so einem langen und dünnen Infusionsschlauch tatsächlich noch ankommt.


      Nun, es kommt was an, sonst bräuchte es auch diese Wärmefächer nicht. Liegt natürlich auch an der Aussentemperatur, bei -20°C und "langsam tropfend" ist von der Wärme an der Nadel nichts mehr übrig...

      Die (eigentlich) körperwarmen Infusionen eignen sich im Winter bei starker Unterkühlung (Eisunfall etc.) auch wunderbar zum "auf´n Bauch legen" und bei Verbrennungen soll ja auch "lauwarm" gekühlt werden.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Gibt es eigentlich festgelegte Reglements für die Temperatur von gewärmten Infusionen ? Bzw. wenn ja wo steht das ? DIN Nr ?

      Bei uns gibt es immer wieder Diskussionen über die Temperatur von Infusionen. Einige behaupten gar gewärmte Infusionen seien schädlich für den Patienten.
      "Wir wissen zwar nicht wo es hingeht, wollen aber als erste dort sein"
      "Lassen sie mich mal vor, das geht hier nach Kompetenz"
    • Da kannst Du Dir im Prinzip immer nur vom Hersteller eine Freigabe für exakt das verwendete Produkt holen. Wechselt ihr den Lieferanten und das Produkt, dann beginnt das Spiel eigentlich von Neuem.

      Hinweise dazu können auch die Beipackzettel geben, was steht dort zur Lagerung? Bei manchen Infusionen steht was von "nicht über 25° C lagern", bei Voluven steht, dass es nicht eingefroren werden darf. Bei manchen Infusionen findet sich nix dazu. Also man findet die volle Bandbreite.

      Schädlich könnten Infusionen sein, die auf irgendeine Art mit Keimen kontaminiert sind und bei den Temperaturen ein ideales Umfeld haben.

      Bei HAES wird immer wieder diskutiert, dass dadurch die Wirksamkeit herabgesetzt sei, ob´s stimmt???

      Bei uns in der Klinik stehen sowohl Vollelektrolytlösung wie auch kolloidale Lösungen seit Jahren im Infusionswärmeschrank.
    • Da mich dieses Problem auch schon ereilt hatte ( zu warmes Wärmefach) habe ich mal den Hersteller der Infusionen , welche wir verwenden angeschrieben ( Fresenius, RiLac)

      Als Antwort bekam ich das die Plastikflaschen diesbezüglich getestet wurden und von Seiten des Herstellerse eine Lagerung bei 37° ein halbes Jahr lang möglich sei, ohne das Bedenken bestehen.

      Eine Höhere Temp oder eine längere Lagerung bei erhöhter Temp wurde Seitens des Herstellers nicht überprüft.