Igel Nürnberg 06/14

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    • Hi,
      über den Rufnamen Igel stand mal was im Rettunsmagazin.
      Der Rufname ist ein internen Rufname, die Fahrzeuge werden nicht in der öffentlich rechtlichen Vorhaltung eingebunden, ist dem doch so, wie in Augsburg, München, Rosenheim und Weilheim dann bekommen sie einen BOS-Rufnamen mit Rettung xy. Soweit mir bekannt, sind aber nur Rettungswägen in die Öffentlich-Rechtliche Vorhaltung eingebunden und keine Krankenwägen. Die Krankenwägen werden über eigene Leitstellen disponiert, welche über die Rufnummer 19218 laufen
      Der Rufname Igel stammt aus der Geschichte mit dem Hasen und den Igel, falls sich einer an diese Kindergeschichte erinnert, wo der Igel den Hasen zum Wettrennen auffordert. Der MKT hat sich als Privater im Krankentransport das Ziel gesetzt schneller als die HiOrgs im Öffentlich-Rechtlichen zu sein, wie der Igel gegenüber dem Hasen bei Wettrennen. Daher stammt der Rufname Igel, bin schon da, wo die anderen länger brauchen.
      Zur Klarstellung, Igel ist ein interner Rufname und hat mit dem BOS-Funk nichts zu tun. Die KTWs sind auch nicht mit BOS-Funk ausgestattet.
      Hoffe damit weitergeholfen zu haben.
      Viele Grüße
      o0O Der Willi O0o
    • Läuft dann halt wie bei jedem anderen, nicht in den BOS-Funk eingeordneten Anbietern auch so.
      Frag ich mich nur, wieso sie sich einen eignen Rufnamen verpassen, obwohl sie die einzigen auf dem Kanal sind. Naja ...

      Ich denke, daß sollte man evtl. in die Beschreibung der Bilder einfügen. Ich hab es für Köln auch so gemacht.

      Danke Willi.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Icsunonove ()

    • ich finde es nicht unpraktisch einen eigenen Rufnamen davor zu setzen.

      Wie soll der Alltag am Funk denn aussehen ?
      werden die Fahrzeuge nur mit Nummer gerufen ?

      Und jedesmal wenn du mal wieder verpennt bist, schreckst du auf wenn du "deine Nummer", sagen wir mal die 13, am Funk hörst.

      Jetzt weißt du aber nicht, ob du gerufen wurdest, oder irgendein Kunde in Hausnummer 13 wohnt, ob auf Station 13 ne neue schnucklige Schwester angefangen hat oder die Leitstelle 13 Brötchen haben will .... darum halte ich Rufnamen, wenn auch allein auf der Welle, für sinnvoll.
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Original von kellern
      ich finde es nicht unpraktisch einen eigenen Rufnamen davor zu setzen.

      Wie soll der Alltag am Funk denn aussehen ? ...


      Man merkt, daß du noch nie am Betriebsfunk gesessen hast :) In der Regel läuft das wie am Telefon. Jedes Fahrzeug wird einzeln "angerufen".
      Neue Systeme, wie wir sie verwenden, basieren rein auf der GSM-Technik. Statusmeldungen erfolgen als SMS, ebenso die Alamierungen. Der "Funk" erfolgt wie ein ganz normales Telefongespräch.
      Bei MKT wird das nicht anders sein, da die vorhanden Technik für den Betriebsfunk aufgrund des Aufbaus des Digitalnetzes abgeschaltet wird.

      Original von Markus [blauvideo.de]
      Zwecks Bilder vom Innenraum siehe HIER


      Danke.
    • Original von olly2341
      Nur wie kommt man hier denn daruaf das "IGEL" der Rufname des Polizeipräsidiums Hannover ist ?
      Habe ich ja noch nie gehört?


      wenn man in einschlägigen Listen nachblättert dann findet man das tatsächlich so,
      ob das allerdings eine Relevanz in der Praxis hat, steht auf einem anderem Blatt ;)
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Hi,

      Original von Icsunonove
      Frag ich mich nur, wieso sie sich einen eignen Rufnamen verpassen, obwohl sie die einzigen auf dem Kanal sind. Naja ...


      Auch private KTP-Anbieter sind nicht immer "alleine". Bestes Beispiel war "Dresden", wo einige Fahrzeug des MKT und der Aicher Ambulanz Union von München aus gegen Osten zogen. Mit Funkrufnamen und eigenem ELW (der Fa. Aicher) mit 70cm und 2m Betriebsfunk sowie 2m/4m BOS wäre es kein Problem gewesen, auch "gemischte" Einsatzzüge vor Ort zu koordinieren.

      Zudem ist der MKT ein Teil des MHW (med. Hilfswerk - eine Art "Kat-S-Zusammenschluss" diverser Privatfirmen) und da will im Einsatzfall auch geführt werden - mit Funkrufnamen +Zahl tut man sich da leichter wie mit reinen Zahlenkombinationen die es durchaus bei den verschiedenen Mitgliedern im MHW sonst geben könnte.

      Gruß

      Erich
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Servus,

      "wir" (=Aicher Ambulanz) verwenden im KTP TETRA. Die Flotte/Gruppe funkt "offen", d.h. Jeder hört Jeden. Das Netz gehört einem lokalen Telekommunikationsanbieter, der das Netz für die hiesigen Stadtwerke (Strom/Gas/Wasser) aufgebaut hat und nun vermietet. Ausserhalb "unseres" TETRA-Netzes kommt GSM zum Einsatz (der Netzbetreiber baut weiter und plant "irgendwann" eine Zusammenschaltung seiner Netze, so dass zumindest die bay. Grosstädte (A, N, R) abgedeckt sind.

      Im SAN-D verwenden wir normalen 2m und 70cm Betriebsfunk, die 2m-Geräte stammen noch von "früher", als auch der KTP (und gaaanz früher auch der RD) über eine exklusive 2m-Frequenz koordiniert wurde.

      Der MKT funkt m.W. auf 70cm - jedenfalls war das mal so. Inzwischen gibt´s dort auch Datenfunk - habe aber k.A. welches System da verwendet wird.

      Gruß

      Erich
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Terta/Betriebsfunk hatten wir auch, jedoch war unsere "Reichweite" abhängig von den Verträge - das heißt, pro Bundesland ein Vertrag - oder so. In NRW waren wir dementsprechend (fast) überall erreichbar.
      Seitdem der digitale BOS-Funk aufgebaut wird, wurde die Qualität der Verbindungen mehr und mehr schlechter - ein Anbieter nach dem anderen schaltete seine Masten ab. Man vermutet, daß die Telekom massiv Druck auf diese Anbeiter machte, da sie die Masten samt Technik braucht.
      In Anbetracht steigendem Arbeitsaufwand in der Dispo (steigende Zahl von Anrufern, Rückfragen seites der Besatzungen, etc.) und der möglichen besseren Ablauforganisation (Kompletter Datensatz für jeden Pat. auf dem Fahrzeugbildschirm, GPS-Ortung, Navi, Übernahme der Pat.-Daten durch Kartenleser, etc.) ist man bei uns und den anderen beiden Kölner Privaten auf GSM & Car-PC umgestiegen, zeitgleich kam dann auch ne eine Disposoftware um eine Verknüpfung zu gewährleisten.
      Die HiOrgs in Köln vertrauen nach wie vor noch auf den Tetra/Betriebsfunk.