Foto Galerie tauglich wenn nicht>Nachbearbeitung?

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    • Blende:
      3,5 ist zu wenig, mit etwas Abblenden wird die Qualität meistens besser,
      bei zu viel Abblenden tritt Beugungsunschärfe an den Lamellen ein, dann nimmt die Qualität wieder ab,
      möglicherweise liefert dein Objektiv bei 18mm zw 5,6-8 die besten Ergebnisse, das musst du mal ausprobieren



      Spiegelvorauslösung (SVA):
      dass man dann nicht durch den Sucher gucken kann ist irgendwie klar, aber auch kein Problem:
      Kamera aufs Stativ - Bildausschnitt wählen - SVA - Foto machen
      soll heissen: der Bildauschnitt wird ja vor der SVA festgelegt, danach muss man auch nicht mehr durch den Sucher gucken
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Timbo schrieb:

      Ein herkömmliches 3-Bein mit "Querstreben", 60€ oder so. Hab heute vom Balkon aus mal etwas herum experimentiert, scheinbar verträgt sich der Akkugriff nicht mehr mit dem Stativ, sodass die gesamte Apparatur durch das Gewicht minimal nachschwinkt und so die Aufnahmen verwackeln.
      Das Problem kenne ich auch ... ab einer bestimmten Gewichtsbelastung benötigt man ein
      ziemlich stabiles Stativ, meines hat mich damals schon mehr als 100 Euro gekostet und
      ist alles andere ein Markenstativ. Bei Interese kann ich mal nach Hersteller und genauen
      Bezeichnung schauen.

      Timbo schrieb:

      Ein Stabilisator ist an diesem Objektiv nicht vorhanden. Die Spiegelvorauslösung bzw. Spiegelverriegelung habe ich nicht genutzt, da dann der Blick durch den Sucher blockiert ist und keine Serienaufnahmen möglich sind,
      Bildstabilisatoren sind bei statischen Motiven nicht angebracht und vollkommen überflüssig.
      Die Spiegelvorauslösung ist nicht unbedingt erforderlich, wenn die Kamera und das Stativ
      absolut stabil stehen und nicht wackeln können. Kommt dazu noch eine entsprechende Be-
      lichtungszeit, sollte sich daraus keine Unschärfe ergeben.

      Serienaufnahmen halte ich bei Nachtaufnahmen für ziemlich überflüssig, das bekommt man
      im Normalfall auch so hin, da die Aufnahmefrequenz ja normalerweise bei deutlich mehr als
      eine Sekunde liegt oder zumindest liegen sollte.

      Ansonsten, da Du eh mit Stativ arbeitest, sollte auch eine Blende von MINDESTENS 8 einge-
      stellt werden, nur so bekommst Du eine ausreichende Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe) auf
      den Bildern. Mit der kleineren Blendenöffnung einher geht natürlich die längere Belichtungs-
      zeit, aber da die Kamera auf einem Stativ steht ist das ja kein Problem.
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    • Tobias Voss schrieb:

      Serienaufnahmen halte ich bei Nachtaufnahmen für ziemlich überflüssig, das bekommt man
      im Normalfall auch so hin, da die Aufnahmefrequenz ja normalerweise bei deutlich mehr als
      eine Sekunde liegt oder zumindest liegen sollte.


      deine Meinung.
      Mit lichtstarkem Objektiv (1,4 - 2,8), Bildstabi und hohen ISO schiesse ich regelmässig Nachts frei Hand.
      Und rate mal wie ... mit Serienbild und Zeiten < 1 Sek ...
      es gibt immer einen Idioten der einem die Tour versaut !
      genau Einen !

    • Hi,

      Timbo schrieb:

      Ein herkömmliches 3-Bein mit "Querstreben", 60€ oder so. Hab heute vom Balkon aus mal etwas herum experimentiert, scheinbar verträgt sich der Akkugriff nicht mehr mit dem Stativ, sodass die gesamte Apparatur durch das Gewicht minimal nachschwinkt und so die Aufnahmen verwackeln.


      Dann scheint die Ursache ja gefunden zu sein und die Suche nach einem guten Stativ beginnt ;)

      Mein Stativ ist ein Manfrotto 055XPROB mit Manfrotto-Kugelkopf MH054M0-Q2 (zusammen rund 280EUR) - trägt eine D7000 mit Batteriegriff und 120-400mm Objektiv problemlos. Manche Leute schwören auf Holzstative von Berlebach, die in fast allen Vergleichstests am wenigsten nachschwingen.

      Du kannst das ja mal gegenchecken und eine ähnliche Aufnahmesituation nachstellen und als "Stativ" die Kamera auf einen festen Gegenstand (Stein, Autodach etc.) legen. Dann noch 2-3 Personen, Fahrräder, PKW oder dergl. vor den Toren postieren und knipsen... Ich vermute mal, dass man zum Spielen nicht jedesmal "stundenlang" die Autos rausgestellt bekommt ;)
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Hi,

      Tobias Voss schrieb:


      Die Spiegelvorauslösung ist nicht unbedingt erforderlich, wenn die Kamera und das Stativ absolut stabil stehen und nicht wackeln können. Kommt dazu noch eine entsprechende Belichtungszeit, sollte sich daraus keine Unschärfe ergeben.


      Die SVA ist das "i-Tüpfelchen" und wirkt sich auch bei durchaus guten Stativen auf die Bildqualität aus. Allerdings erfordert es schon sehr geschulte Augen um zu erkennen, ob ein Bild mit einem guten Stativ mit oder ohne SVA gemacht wurde. Relevant ist das eh nur bei Bleichtungszeiten bis zu 2 Sek. oder dergl., darüber sieht man die minimale Schwingung (und damit "Verwacklung") praktisch nicht mehr.


      Serienaufnahmen halte ich bei Nachtaufnahmen für ziemlich überflüssig, das bekommt man im Normalfall auch so hin, da die Aufnahmefrequenz ja normalerweise bei deutlich mehr als eine Sekunde liegt oder zumindest liegen sollte.


      Also bis um die 1-2 Sekunden mache ich gerne Serienaufnahmen, darüber halt einfach "viele Bilder".


      Mit der kleineren Blendenöffnung einher geht natürlich die längere Belichtungszeit, aber da die Kamera auf einem Stativ steht ist das ja kein Problem.


      Kommt auf das Stativ an. Ein Wackeldackel aus´m Elektromarkt gibt sich da schon ganz anders "stabil" als ein Stativ, das in Kombination mit der verwendeten Kamera/Linse seinen Namen auch verdient.
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    • Hi,

      kellern schrieb:


      * das Gruppenfoto da oben ist mit Blende 3,5 aufgenommen worden,
      das wird die Anfangsblende - wahrscheinlich von der Kitlinse - sein (wg 18mm) und dabei erreicht das Objektiv nicht gerade seine Höchstform. Damit wäre das Kapitel Abbildungsqualität bzw gefühlte "Unschärfe" behandelt.


      Auch eine Kit-Linse liefert bei Offenblende mehr Schärfe, als auf dem Gruppenfoto zu sehen ist.....


      zurück zum Stativ:
      ich fotografiere seltenst mit Stativen, auch Nachts gehe ich nur ohne raus.


      Tja, und ich bin auch tagsüber immer mehr mit Stativ unterwegs. Da ich bevorzugt recht statische Motive fotografiere, liebe ich es, den Bildausschnitt festzulegen und dann für HDR etc. verschiedene Belichtungen, Einstellungen des POL-Filter etc. auszuprobieren.


      nimmste ISO 400 kommst auf 1/4 sek.


      Bei älteren und Einsteiger-DSLR ist das mit dem hohen ISO nicht immer einfach, sie zeigen relativ früh schon merkbares Rauschen. ISO 400 sollte noch unkritisch sein, aber da kenne ich die 450D nicht, was die damit macht. Meiner D7000 traue ich ISO 400 problemlos zu, bei meiner D3000 bin ich da schon vorsichtig...
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Hi,

      kellern schrieb:


      Farben: ja das ist Geschmacksache, mir isse zu warm,
      sowas würde mir eher gefallen, aber wie gesagt, das empfindet jeder anders


      Es sollte halt so nah wie möglich an dem Eindruck sein, den man mit blossem Auge auch hat. Und das kann nur beurteilen, wer das Motiv auch live gesehen hat.

      Je nach Kamera gibt es vorgefertigte Einstellungen wie "Sonne", "Glühlampe" etc. oder man kann den Weissabgleich in einer Matrix bzw. nach Kelvin-Werten verschieben oder an einer fotografierten Graukarte auspegeln. Mit der Farbtemperatur lässt sich auch vorzüglich spielen, man kann damit das gleiche Motiv mal z.B. einer Sommernacht (warm, rötlich) oder einer Winternacht (kalt, bläulich) zuordnen. Deine Bearbeitung des Bildes wäre für mich "Winter"....

      Farbmanagement gut erklärt foto.beitinger.de/farbmanagement/index.html
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Hi,

      Timbo schrieb:

      Ein herkömmliches 3-Bein mit "Querstreben", 60€ oder so. Hab heute vom Balkon aus mal etwas herum experimentiert, scheinbar verträgt sich der Akkugriff nicht mehr mit dem Stativ, sodass die gesamte Apparatur durch das Gewicht minimal nachschwinkt und so die Aufnahmen verwackeln.


      Dann scheint die Ursache ja gefunden zu sein und die Suche nach einem guten Stativ beginnt ;)

      Mein Stativ ist ein Manfrotto 055XPROB mit Manfrotto-Kugelkopf MH054M0-Q2 (zusammen rund 280EUR) - trägt eine D7000 mit Batteriegriff und 120-400mm Objektiv problemlos. Manche Leute schwören auf Holzstative von Berlebach, die in fast allen Vergleichstests am wenigsten nachschwingen.

      Du kannst das ja mal gegenchecken und eine ähnliche Aufnahmesituation nachstellen und als "Stativ" die Kamera auf einen festen Gegenstand (Stein, Autodach etc.) legen. Dann noch 2-3 Personen, Fahrräder, PKW oder dergl. vor den Toren postieren und knipsen... Ich vermute mal, dass man zum Spielen nicht jedesmal "stundenlang" die Autos rausgestellt bekommt ;)


      Auch ich nutze Manfrotto Dreibein- und Einbeinstative, ähnliche bzw bessere Qualität gibt es auch von anderen Firmen.
      Aber nicht jeder will und kann so viel Geld für ein Stativ ausgeben, zumal man es wahrscheinlich nicht täglich nutzt. Ohne Dein Stativ zu kennen, könnte man aber auch probieren, das Stativ provisorisch zu beschweren: Sack oder Einkaufsbeutel befüllen (Sand, Steine, was auch immer) und mittig unter das Stativ hängen. Vllt reicht das ja schon aus.
    • Rüdiger Barth schrieb:

      Aber nicht jeder will und kann so viel Geld für ein Stativ ausgeben, zumal man es wahrscheinlich nicht täglich nutzt.
      Das brauch man auch gar nicht ... ich habe mich damals (nach dem Umstieg auf die
      aktuelle Kamera) für die folgende Kombination entschieden:

      Diese Kombination verursachte Kosten von etwa 100 Euro und hat sich seit dem Kauf
      das eine oder andere Mal bewährt. Einziger Nachteil ist das recht hohe Eigengewicht,
      aber man findet ja immer was zu meckern, oder?

      Viele Grüße,
      Tobias
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Hi,

      Rüdiger Barth schrieb:


      Auch ich nutze Manfrotto Dreibein- und Einbeinstative, ähnliche bzw bessere Qualität gibt es auch von anderen Firmen.
      Aber nicht jeder will und kann so viel Geld für ein Stativ ausgeben, zumal man es wahrscheinlich nicht täglich nutzt.


      Über Sinn und Nutzen und über die Stative selbst kann man endlos diskutieren.

      Nach einem Billigmodell habe ich beschlossen, mir etwas im "Semi-Profi-Segment" zu kaufen, weil ich einfach für Situationen, in denen man ein Stativ braucht auch was haben wollte, dass dann stabil steht und eben das ist, was man von einem Stativ erwartet.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Hi,

      Tobias Voss schrieb:


      Diese Kombination verursachte Kosten von etwa 100 Euro und hat sich seit dem Kauf das eine oder andere Mal bewährt. Einziger Nachteil ist das recht hohe Eigengewicht,
      aber man findet ja immer was zu meckern, oder?


      Ich möchte nicht mit 5kg Stativ+Kopf herumlaufen, für Studio o.k., ebenso, wenn man nicht weit weg vom Kofferraum ist ;) Der Preisbereich ist o.k. - um die 100EUR sollte man mindestens für Stativ+Kopf ansetzen, deutlich darunter (also 20-60EUR) gibt es ansich nur unbrauchbares Zeug für eine Anwendung mit einer DSLR.

      Nicht ganz ernstzunehmen, aber im Prinzip... youtube.com/watch?v=G9S9jZW3Jxc (DigitalRevTV - englisch)
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    • Hi,

      kellern schrieb:

      ... und für "Stativ-Hasser" wie mich gibt es auch andere nette Lösungen, sowas wie'n "Sandsack mit Gewinde", manchmal reicht sowas auch und ist leichter und unauffälliger zu transportieren.


      Ein "Bohnensack" ist eine nützliche Sache, klar. Aber man braucht immer einen zusätzlichen "Helfer" wie z.B. Gartenzaun, Verteilerkasten, Mauer etc. an bzw. auf dem man das Ganze ablegen/abstützen kann. Damit ist man wenig flexibel, was Blick-/Bildwinkel betrifft, man muss den Kamerastandort nehmen, den man findet.

      Dafür wiegt das Ding wenige 100g und passt notfalls in die Jackentasche.... Man kann halt nicht Alles haben ;)
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    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Ich möchte nicht mit 5kg Stativ+Kopf herumlaufen, für Studio o.k., ebenso, wenn man nicht weit weg vom Kofferraum ist ;)
      Das ist sicherlich richtig, aber wer eh mit dem Gedanken spielt, auch mal in die Mittel-
      formatwelt abzutauchen, der wird um schwere Stative nicht herumkommen. Allerdings
      ist die Gesamte Ausrüstung da ja auch ein wenig schwerer als im Bereich der Kleinbild-
      Kameras.

      Erich Kirchmayer schrieb:

      deutlich darunter (also 20-60EUR) gibt es ansich nur unbrauchbares Zeug für eine Anwendung mit einer DSLR.
      Da muss ich Dir aus eigener Erfahrung energisch Widersprechen. Du bekommst auch für
      weniger Geld gute Stative ... allerdings mit der Einschränkung, dass die sich mit schweren
      Kameras (womöglich mit Batteriegriff) nicht vertragen. Eine EOS 400 D ohne Batteriegriff
      ist auch problemlos mit einem 30 Euro-Einfach-Stativ zu handeln.

      Und selbst jetzt arbeite ich bei meinen Makroaufnahmen (Modellautos) noch immer mit dem
      alten und leichten Billgistativ was ich mal als Werbeprämie für ein Test-Abonement erhalten
      habe. Allerdings, da ist aus Höhengründen auch der Batteriegriff ab und ich kann die Kame-
      ra bei Bedarf auch vorm Umfallen abfangen.
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    • Hi,

      Tobias Voss schrieb:

      Erich Kirchmayer schrieb:


      deutlich darunter (also 20-60EUR) gibt es ansich nur unbrauchbares Zeug für eine Anwendung mit einer DSLR.


      Da muss ich Dir aus eigener Erfahrung energisch Widersprechen. Du bekommst auch für
      weniger Geld gute Stative ... allerdings mit der Einschränkung, dass die sich mit schweren
      Kameras (womöglich mit Batteriegriff) nicht vertragen. Eine EOS 400 D ohne Batteriegriff
      ist auch problemlos mit einem 30 Euro-Einfach-Stativ zu handeln.


      Naja... Ich halte die Dinger für verschenktes Geld, denn i.d.R. wachsen Ausrüstung und Ansprüche und was für eine D450 mit Kit-Linse im Wohnzimmer noch geht, versagt ggf. schon draussen bei etwas Wind oder wenn mal ein kleines Tele, Batteriegriff etc. dazukommen. "Versagen" im Sinn von "nicht mehr das, was ein Stativ tun soll". Zusammenbrechen oder umkippen wird´s nicht gleich, aber halt mehr wackeln/schwingen und das kann man halt garnicht brauchen, wenn man mit langen Belichtungszeiten arbeiten möchte. Ich kenne von Bekannten ein paar versaute Nachtaufnahmen von bildhübschen Urlaubsorten, weil diese entweder kein Stativ dabeihatten oder dachten "so ein billiges Ding tut´s auch, ist ja nur für die 2 Wochen Karibikurlaub" oder dergl. Da kann man sich das Stativ und die Schlepperei gleich sparen und die Kamera im Hotel lassen.... (für´n Urlaub empfiehlt sich wieder der o.g. Bohnensack - klein, leicht, billig und ggf. sogar erst vor Ort mit Sand etc. befüllbar)
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Ich halte die Dinger für verschenktes Geld, denn i.d.R. wachsen Ausrüstung und Ansprüche
      Das die Ansprüche wachsen, ist aber eben nicht bei allen Fotografen so und für den Beginn
      ist so ein günstiges Stativ vollkommen ausreichend. Man starten ja auch nicht mit einer EOS
      400 D und kauft sich gleich das 5.000 Euro Objektiv dazu.

      Will man irgendwann ernsthafter arbeiten, dann sollte man sich auch über eine bessere Aus-
      stattung Gedanken machen, und da gehört dann auch ein vernünftiges Objektiv dazu. Es ist
      in meinen Augen aber ziemlich unsinnig, gleich zu Beginn so viel Geld auszugeben, wenn man
      nicht einmal weiß, wie intensiv man das Hobby in der Zukunft betreiben will.

      Und wie gesagt ... selbst mit meiner aktuellen (recht schweren) Kamera nutze ich das billige
      Stativ noch immer, wenn auch nur in der Wohnung ... aber mein Table-Top-System ist für das
      groß Stativ einfach nicht hoch genug ...

      :-))

      Von daher ... jede Ausstattung hat ihre Berechtigung, vieleicht nicht für jeden Nutzer und nicht
      für jede Anwendung, aber nützlich sind sie allemal.
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    • Mit dem ganzen Geraffel und den Leuten drum herum, kann ich Dir da leider keine Hoffnung machen.
      Ansonsten könnte man es aufhellen... aber wie gesagt, das würde das Foto als Solches nicht wirklich verbessern.
      Grüße aus dem Frankenland :winktz:

      Patrik *Kalli* Kalinowski
      Administrator
      BOS-Fahrzeuge.info



      Warum denn immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?!
      - André Heller -
    • Hi,

      man kann ein bischen was machen, ja.

      Was mich als Erstes gestört hat, war das Umfeld, daher habe ich das Bild beschnitten und somit einen Teil der Umgebung entfernt um das Auto selbst besser zur Geltung zu bringen. Andere Fahrzeuge und vorallem Personen stören auf einem Bild, das nur das Fahrzeug zeigen sollte, doch sehr. Ganz "weg" ging nicht, denn das Fahrzeug im Hintergrund steht zu nahe dran.

      Mit Hilfe des "Zeichenwerkzeugs" meines Programms habe ich dann noch schnell die Gesichter der Personen die man noch sieht unkenntlich gemacht. Viele Leute wollen ihr Gesicht nicht auf irgendwelchen Internetseiten sehen, sowas könnte sogar zu einer Klage führen ("Recht am eigenen Bild"). Daher gilt für die Galerie bei bos-fahrzeuge die strikte Vorgabe, dass Personen nicht erkennbar sein dürfen.

      Ein bischen Schatten aufhellen, das gesamte Bild etwas heller, fertig.

      Insgesamt gefällt mir das Bild nun besser, aber richtig gut ist es noch nicht. Schuld daran ist die Kamera. Die Sony DSC-HX7V ist zwar keine schlechte Kamera, aber sie macht leider das, was fast alle kompakten Digitalkameras gerne machen - sie erhöht bei schlechtem Licht den ISO-Wert um damit die Belichtungszeit noch so kurz zu halten, damit man nicht verwackelt. Ein höherer ISO-Wert (bei dem Bild ist es ISO 320, "normal" ist ISO 100-200) führt bei allen Kameras irgendwann zu einem "Rauschen", d.h. das Bild wird "grieselig", das sieht man vorallem an einfarbigen Flächen und dunkleren Bildbereichen. Der Prozessor der Kamera versucht, dieses "Rauschen" wegzurechnen und das geht dann fast immer zu Lasten von Bildschärfe, Kontrast und Farbechtheit.

      Du musst dich und deine Kamera aber keineswegs wegschmeissen ;) Mach Fotos einfach bei schönerem Wetter (Sonnenschein). Das Wetter kann man sich zwar nicht aussuchen, aber es reicht ja die Erkenntnis, dass mit dieser Kamera bei trübem Wetter einfach keine "Meisterbilder" möglich sind. Für das private Album reicht es aber durchaus.

      Was die Motivwahl betrifft - wie schon gesagt, auf einem Bild, das ein(!) Fahrzeug zeigen soll, stört Alles Andere, was herumsteht oder läuft. Es ist gerade bei einem Tag der offenenTür etc. sehr schwer, ein Auto "standalone" zu erwischen, manchmal hilft aber viel Geduld und man erwischt die 2 Sekunden, wo gerade niemand durchs Bild rennt oder dergl. Ich hatte mal ein Auto mitten in der Fussgängerzone und es hat locker 5 Minuten gedauert, bis ich genau den Augenblick hatte, in dem trotz dichtem "Verkehr" exakt keine Person zwischen mir und dem Auto war. Sehr oft hilft auch eine Änderung des eigenen Standorts. Man muss nur im Kopf haben, Leute, Leitkegel, Schilder usw. so weit wie möglich "auszublenden".
      Bilder
      • fw-neu.jpg

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