Rettungsdienst in Hamburg

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    • Heiner Lahmann schrieb:

      Und was neues von der Berufsfeuerwehr:

      Der 24-RTWC wird aufgelöst, dafür kommt der 24-RTWI, der ab dem 10.08.2011 in Lemsahl-Mellingstedt (Eichelhäherkamp 3) stationiert ist. Er ist Mo – So von 7 – 19 Uhr in Dienst. Somit werden die EV-Wehren nicht mehr alarmiert, wenn der 24-RTWI alarmiert wird. Kommt nur ein RTW von der FuRW 24, werden die EV-Wehren wieder alamiert. Somit sinken wohl die Einsatzzahlen von den FFen Duvenstedt, Wohldorf und Ohlstedt.


      Ist dort eine neue RW gebaut worden oder wird er anderweitig stationiert, zB beim Sportverein?
    • dartkoenig2 schrieb:

      Heiner Lahmann schrieb:

      Und was neues von der Berufsfeuerwehr:

      Der 24-RTWC wird aufgelöst, dafür kommt der 24-RTWI, der ab dem 10.08.2011 in Lemsahl-Mellingstedt (Eichelhäherkamp 3) stationiert ist. Er ist Mo – So von 7 – 19 Uhr in Dienst. Somit werden die EV-Wehren nicht mehr alarmiert, wenn der 24-RTWI alarmiert wird. Kommt nur ein RTW von der FuRW 24, werden die EV-Wehren wieder alamiert. Somit sinken wohl die Einsatzzahlen von den FFen Duvenstedt, Wohldorf und Ohlstedt.


      Ist dort eine neue RW gebaut worden oder wird er anderweitig stationiert, zB beim Sportverein?
      Es gibt dort vorerst eine Interims-Rettungswache auf dem Gelände des Sportvereins.
    • Karo60 schrieb:

      Moin,

      was für ein Prozesse hat den GARD gewonnen, daß sie jetzt für die BF HH fahren dürfen?

      http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/25076/GARD_A-354_HH-RD_354/photo/173374
      Es gibt ein aktuelles Urteil, welches der Firma die Teilnahme mit acht RTW zuspricht - ich meine vom Verwaltungsgericht. Wird sicher in den kommenden Tagen etwas detaillierter publik werden...
    • Rescue-M schrieb:



      Zumindest zeigt es, dass ein reiner BF-Rettungsdienst ein Auslaufmodell ist.


      In jedem Fall ist es ein Zeichen dafür, dass die BF nicht mehr nach Belieben die Rettungsaufgaben vergeben kann, sondern gezwungen ist andere mitspielen zu lassen. Ob es ein Auslaufmodell ist, bleibt abzuwarten, aber in jedem Fall ist es ein erster Schritt zur "Professionalisierung" der Rettung. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich diese Professionalisierung auch innerhalb der BF durchsetzt, sei es durch den Ausbau des Angestelltenpools oder die Schaffung eines festen RD-Kaders innerhalb des Beamtenstammes.
    • Ihr haltet unterbezahlte 400€-Jobber mit wenig Urlaub und Zwangsdiensten am Wochenende auf diversen Veranstaltungen für eine Professionalisierung?

      Naja, ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt, und wo die 8 neuen RTW hingestellt werden. Gibt die BF dafür Kontingente ab oder haben wir jetzt Überkapazitäten?
    • 192er schrieb:

      Naja, ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt, und wo die 8 neuen RTW hingestellt werden. Gibt die BF dafür Kontingente ab oder haben wir jetzt Überkapazitäten?
      Meines Wissens an jeder der GARD-Wachen mit Ausnahme des UKE ein Auto.
    • Besagte das Urteil nicht nur das GARD 5 (glaube es waren nicht 8 ) RTW zeitgleich einzusetzen dürfen, im Gegensatz zur Auffassung der Feuerwehr das sie nur insgesamt 5 RTW betreiben können? Gibts da ne verlässliche Quelle die eine primäre Einbindung durch die FEZ bestätigen kann?
    • Hallo,

      192er schrieb:

      Ihr haltet unterbezahlte 400€-Jobber mit wenig Urlaub und Zwangsdiensten am Wochenende auf diversen Veranstaltungen für eine Professionalisierung?


      Genauso kann man sich aber auch fragen, ob ein Rettungsdienst mit ehrenamtlichen "Hobby-"Sanitätern professionell ist oder ein System mit "zwangsverpflichteten" Beamten, die zur BF gegangen sind, weil sie eben FW machen und nicht irgendwelche Besoffene auflesen wollten.

      Ich kenne GARD nicht (also optisch schon, mehr aber nicht) Der äusserliche Eindruck stimmt jedenfalls. Schicke Autos, einheitliches Design, mehrere Standorte/Wachen und - auch nicht zu vergessen - auch schon einige Jahre etabliert. Aber aussen sieht man ja nicht, was innen ist.... Aber irgendwie kommt mir das Alles bekannt vor. "Die Privaten" haben nur schlechtes und schlecht bezahltes Personal, sind sowieso alle Ausbeuter, sind geldgierig und würden sowieso nirgendwo RD fahren, wenn sie sich nicht "reinklagen" würden.

      Aber: Konkurrenz wird nur dort gross, wo ein Mangel herrscht. Zu lange Wartezeiten, nicht eingehaltene Hilfsfristen, schlechtes, unfreundliches Personal, schlechte Ausstattung/Autos etc. sind ein guter Nährboden. In einem richtig guten RD wird kein GARD, keine HiOrG oder sonstwer eine Chance zum Grosswerden bekommen. Nich tnur Lügen haben kurze Beine, sondern auch zuviel "mehr Schein als Sein" oder reine Dumpingpreise.
    • Rescue-M schrieb:

      Hallo,

      192er schrieb:

      Ihr haltet unterbezahlte 400€-Jobber mit wenig Urlaub und Zwangsdiensten am Wochenende auf diversen Veranstaltungen für eine Professionalisierung?


      Genauso kann man sich aber auch fragen, ob ein Rettungsdienst mit ehrenamtlichen "Hobby-"Sanitätern professionell ist oder ein System mit "zwangsverpflichteten" Beamten, die zur BF gegangen sind, weil sie eben FW machen und nicht irgendwelche Besoffene auflesen wollten.

      Ich kenne GARD nicht (also optisch schon, mehr aber nicht) Der äusserliche Eindruck stimmt jedenfalls. Schicke Autos, einheitliches Design, mehrere Standorte/Wachen und - auch nicht zu vergessen - auch schon einige Jahre etabliert. Aber aussen sieht man ja nicht, was innen ist.... Aber irgendwie kommt mir das Alles bekannt vor. "Die Privaten" haben nur schlechtes und schlecht bezahltes Personal, sind sowieso alle Ausbeuter, sind geldgierig und würden sowieso nirgendwo RD fahren, wenn sie sich nicht "reinklagen" würden.

      Aber: Konkurrenz wird nur dort gross, wo ein Mangel herrscht. Zu lange Wartezeiten, nicht eingehaltene Hilfsfristen, schlechtes, unfreundliches Personal, schlechte Ausstattung/Autos etc. sind ein guter Nährboden. In einem richtig guten RD wird kein GARD, keine HiOrG oder sonstwer eine Chance zum Grosswerden bekommen. Nich tnur Lügen haben kurze Beine, sondern auch zuviel "mehr Schein als Sein" oder reine Dumpingpreise.
      Es gibt bei der BF solche und solche, viele sind auch mit Herz Rettungsdienstler und mögen den Job auf dem Löschzug nicht.

      Bezüglich der ausbeuter empfehle ich dir mal GARD und Ausbildung zu googlen, gibt da einige sehr aufschlussreiche Threads.
      Dass die HiOrgs stellenweise mindestens genausogroße Ausbeuter sind steht auf einem anderen Blatt, in Hamburg haben wir aber bisher Beamten und ein paar Vollzeitkräfte bei der HiOrg-RTWs, da ist GARD ein großer Schritt zurück.

      Keinen der Mängel die du ansprichst gibt es in Hamburg, abgesehen von den Randgebieten mit EV-Wehren.

      Und die Etablierung von GARD in Hamburg beschränkt sich immoment auf den KV-Notdienst und Alten-/Pflegeheime sowie diverse Veranstaltungen...
      Wirklich Erfahrung haben die nicht mit wirklichem Rettungsdienst.

      Aber das ganze hier soll weder ein GARD-Gebashe werden noch eine heiligreden der BF (das wäre auch mehr als falsch), also wird das mein letzter Beitrag sein, der meine Meinung einfach nur erläutert :)

      Dass GARD aufgrund von Dumpingpreisen wieder verschwindet glaube ich nicht, in RLP wird beinahe der komplette Regelrettungsdienst mit Zivis, FSJler, Ehrenamtlichen und 400€-Kräften gestemmt.
    • 192er schrieb:

      Es gibt bei der BF solche und solche, viele sind auch mit Herz Rettungsdienstler und mögen den Job auf dem Löschzug nicht.
      Na ja ... wenn ich zur FEUERWEHR gehe habe ich mir den Job mal wegen der großen
      roten Spielzeugautos und nicht wegen des Rettungsdienstes ausgesucht. Auch wenn es
      sicher Kollegen gibt, die mittlerweile lieber Rettungsdienst fahren wollen.

      192er schrieb:

      Bezüglich der ausbeuter empfehle ich dir mal GARD und Ausbildung zu googlen, gibt da einige sehr aufschlussreiche Threads.
      Dass die HiOrgs stellenweise mindestens genausogroße Ausbeuter sind steht auf einem anderen Blatt, in Hamburg haben wir aber bisher Beamten und ein paar Vollzeitkräfte bei der HiOrg-RTWs, da ist GARD ein großer Schritt zurück.
      Ganz ehrlich? Wenn man alles glaubt, was man im Internet findet ist man im Zweifel
      verlassen. GARD fährt seit Jahren im Krankentransport und das ganze läuft im direkten
      Wettbewerb zu den anderen privaten Unternehmen. Und sollten die wirklich so schlecht
      sein, wie das aus Deinem Beitrag herauszulesen ist, dann frage ich mich, warum es sie
      noch immer gibt.

      Ausserdem, GARD betreibt ja nun auch ein paar öffentlich-rechtliche Rettungswachen,
      und ich bezweifel, dass sie die hätten, wenn sie so schlecht arbeiten würden.

      192er schrieb:

      Wirklich Erfahrung haben die nicht mit wirklichem Rettungsdienst.
      Siehe meine Antwort etwas weiter oben ... GARD ist bereits im Rettungsdienst eingebunden,
      nur halt nicht in Hamburg.

      192er schrieb:

      Dass GARD aufgrund von Dumpingpreisen wieder verschwindet glaube ich nicht, in RLP wird beinahe der komplette Regelrettungsdienst mit Zivis, FSJler, Ehrenamtlichen und 400€-Kräften gestemmt.
      Hast Du für diese Aussage entsprechende nachweise? Ich bezweifel nämlich, dass ein ganzes
      Bundesland ohne festangestelltes Personal auskommen soll. Unbestritten ist aber, dass in RLP
      auch auf ehrenamtliches Personal gesetzt wird, aber das passiert in Hessen, NRW, Schleswig-
      Holstein oder Niedersachsen genauso.

      Für mich bedeutet diese Diskussion jetzt eigentlich nur, dass es dringend Zeit ist, dass der
      Rettungsdienst eine Aufgabe des Staates wird, der komplett unabhängig von irgendwelchen
      vorhandenen Strukturen (BF, FF; HiOrg, Privat) mindestens auf Bundeslandebene (lieber
      Bundesebene) organisiert wird. DAMIT könnte man sich das ganze Ausgeschreibe und an-
      schließende Klagewesen sparen.

      Und wer jetzt sagt, dass das dann teurer wird ... Ich stehe auf dem Standpunkt, das das Ge-
      sundheitssystem ruhig etwas kosten darf, genau wie Polizei und Feuerwehr.
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
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    • Hallo,

      kurvenfahrer schrieb:


      Die wenigsten Menschen sind aber bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen um dieses System zu finanzieren. Geiz ist geil.


      Kommt darauf an, wo das Geld eingesetzt wird. Öffentliche Verwaltungen und Grosskonzerne neigen häufig dazu, einen grossen Verwaltungsapparat aufzublasen, der immens Geld verbraucht. An der Basis kommt vom ganzen Geld dann oft nur noch wenig an....
    • Selbst wenn das durch Beiträge und Steuern eingenommene Geld effektiv verteilt werden sollte, wird nach meiner Meinung diese Geiz-ist-Geil-Mentalität weiterleben. Das ist ja auch so mit dem Gehalt - es ist nie genug oder gerecht verteilt.
      Allerdings sollten wirklich mal alle gesetzlichen Kassen zu einer einzigen zusammengefaßt werden - spart ne Menge Vorstandsposten & Co. Aber gehört nicht zum Thema GARD.

      Es grüßt ein böser böser Privater.
    • Wenn ich die letzten beiden Seiten dieses Themas lese sträuben sich mir die Nackenhaare.
      GARD ist ein privater Anbieter wie jeder andere auch, nur eben expandierter.
      Das viele private Anbieter mit der finanziellen Existenz zu kämpfen haben, weiß denke ich jeder.
      Wobei dies auf GARD nun nicht unbedingt zurückzuführen sein mag.
      Das Rettungsdienstgesetz in Hamburg sagt ganz klar aus, womit ein Rettungswagen ausgerüstet und besetzt werden muss. Dies erfüllen die Rettungswagen der Hilfsorganisationen sowie GARD.
      Teilweise sind sogar die Fahrzeuge der Organisationen besser ausgestattet, als die gleichgestellten der Berufsfeuerwehr.
      Man muss natürlich anmerken, dass die Mitarbeiter bei GARD natürlich keinen Einblick in die spezielle Notfallrettung besitzen. Schwere Verkehrsunfälle oder ähnliches passieren nun mal nicht im Pflegeheim. Jedoch wie sollen sie dort Einblicke bekommen, wenn sie keiner lässt.
      Und da kommt jetzt die Zulassung für die Berufsfeuerwehr ins Spiel.
      Ich persönlich stehen dem Vorhaben offen gegenüber. Die Hilfsorganisationen und GARD sind eben auf Rettungsdienst und Krankenbeförderung spezialisiert und dementsprechend ist auch das Interesse der Mitarbeiter vorhanden, was leider bei der Berufsfeuerwehr nicht immer vorhanden zu sein vermag.
      Ich finde man sollte hier in Zukunft nicht weiter über die Qualität von GARD oder jeweiligen anderen Anbietern diskutieren, dies gehört in meinen Augen nicht in diesen Bereich.
      P.S.
      Vor allem finde ich es genial, dass hier Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hamburg aussagen über die Qualität vom GARD Rettungsdienst treffen wollen.
      Lieben Gruß aus Schleswig-Holstein!
    • NMS schrieb:


      P.S.
      Vor allem finde ich es genial, dass hier Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hamburg aussagen über die Qualität vom GARD Rettungsdienst treffen wollen.
      Lieben Gruß aus Schleswig-Holstein!


      Nur weil jemand noch in der JF ist heißt das noch lange nicht das dieser keine Ahnung hat:/
      Auch wenns nicht hier hin passt finde ich so eine Aussage einfach sch...schlecht!

      Zu dem Thema G.A.R.D kann ich nichts sagen da ich nicht aus Hamburg komme. Aber, stehe ich der Privatisierung des Rettungsdienstes ehr negativ gegenüber, denn dann kommen wir in die Wirtschaft, und dort gibt es halt sehr große Konkurenzkämpfe im Preis etc. Und da leidet häufig genug die Qualität drunter.
      Zwar gibt es mindest Anforderungen die werdedn zu Anfangs auch gestellt aber was sich im Hintergrund abspiel wird häufig nicht bekannt.
      Denn um einen niedrigen Preis zuerhalten muss ich an bestimmten Stellen einsparen, und wenn das am Personal passiert, so wie ich es hier aus Beiträgen herraus lese, kann man schon nicht von einem Qualitativ guten Anbieter sprechen. Auch wenn der Anbieter auf dem ersten Eindruck auch gut rüber kommt kann es sein das die Mitarbeiter nicht so optimal Ausgebildet sind.
      Und was man nicht vergessen darf, ein Privateranbieter arbeitet mit finanziellen Hintergedanken, also kommen hier deutlich häufiger Geld Einsparungen vor.
      Ein städtischer Rettungsdienst arbeitet kostenneutral, also wird hier nicht so stark auf das Geld sondern ehr auf die Qualität geachtet.
      Ich weiß nicht wie es in Hambrug mit der Bereitschaft der Feuerwehrleute aussieht, aber wenn ich mich um diesen Job bewerbe müsste ich doch eigentlich wissen das ich später viel Retung fahren werde, denn ich schaue mir doch meinen möglichen künftigen Arbeitsplatz genauer an. Und wenn ich nur Feuerwehr machen will ist das, glaube ich der falsche Job. Dann sollte man zu einer BF gehen die kaum bis keinen Rettungsdienst fährt. Hier bei uns werden die Feuerwehrleute eigentlich optimal in den Rettungsdienst eingeführt und aus/- fortgebildet. Es ist zwar nicht so berauschend wenn man drei Wochen Rettungsdienst fährt aber heir ist es relativ gut gemischt und es wird drauf geachtet das man beides ausgewogen fährt.
    • Hallo Florian,
      klar kann ein Mitglied einer Jugendfeuerwehr eine Meinung haben, aber in diesem Bezug ist es einfach unangemessen zu sagen:

      Du warst wohl lange nichtmehr in Hamburg.
      GARD ist wirklich unterste Schiene.



      Ein Jugenfeuerwehrmann hat wohl nicht den Einblick wie ein Hauptberuflicher RA oder RS und daher sind solche Aussagen für mich unangebracht.
      Ansonsten darf natürlich jeder seine Meinung äußern, aber doch bitte mit etwas Würde und Anstand.

      Ich bin auch kein befürworter der reinen Privatisierung, aber eine Teilung der Aufgabengebiete und somit auch eine "Pflicht" zur Qualität ist durchaus sinnvoll.

      Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Ich arbeite bei keinen privaten Anbieter ;)
    • Florian14 schrieb:


      Zu dem Thema G.A.R.D kann ich nichts sagen da ich nicht aus Hamburg komme. Aber, stehe ich der Privatisierung des Rettungsdienstes ehr negativ gegenüber, denn dann kommen wir in die Wirtschaft, und dort gibt es halt sehr große Konkurenzkämpfe im Preis etc. Und da leidet häufig genug die Qualität drunter.
      Zwar gibt es mindest Anforderungen die werdedn zu Anfangs auch gestellt aber was sich im Hintergrund abspiel wird häufig nicht bekannt.
      Denn um einen niedrigen Preis zuerhalten muss ich an bestimmten Stellen einsparen, und wenn das am Personal passiert, so wie ich es hier aus Beiträgen herraus lese, kann man schon nicht von einem Qualitativ guten Anbieter sprechen. Auch wenn der Anbieter auf dem ersten Eindruck auch gut rüber kommt kann es sein das die Mitarbeiter nicht so optimal Ausgebildet sind.




      Sowas passiert, wenn die Aufsicht fehlt - und das ist kein Problem der Wettbewerber sonder der Behörden! Man kann also Wettbewerb nicht verbieten, nur weil man zu blöd ist, diesen korrekt zu überwachen.




      Florian14 schrieb:

      Ein städtischer Rettungsdienst arbeitet kostenneutral, also wird hier nicht so stark auf das Geld sondern ehr auf die Qualität geachtet.
      Jaja, offiziel vielleicht. Der Rettungsdienst ist bei Feuerwehren die einzige wirkliche Einnahmequelle. Da wird alles andere als kostenneutral gearbeitet
    • Hallo,

      Florian14 schrieb:


      Ein städtischer Rettungsdienst arbeitet kostenneutral, also wird hier nicht so stark auf das Geld sondern ehr auf die Qualität geachtet.


      Das glaubst du doch wohl selbst nicht! Ein per Gesetz finanzierter RD braucht sich ansich garnicht um Kosten zu kümmern. Egal was es kostet, die Kassen müssen es bezahlen. Jegliche - evtl. kostenbewusstere - Konkurrenz wird von vornherein in fast allen Landes-RD-Gesetzen grundsätzlich ausgeblendet. Damit entsteht schon mal garkeine grosse Motivation, irgendetwas zu verbessern oder gar günstiger zu machen. Warum sollte man denn auch "Qualität" bieten? Es gibt eh keine Konkurrenz, die es besser (oder auch noch schlechter) machen dürfte.

      Das Gleiche gilt für Beamte (das sind i.d.R. die BF-Leute ja). Wird man dort befördert oder besser bezahlt, weil man sehr gute Leistungen bringt oder doch eher, weil man irgendwelche Pflichtlehrgänge absolviert und/oder ein bestimmtes Dienstalter erreicht hat?



      fortgebildet. Es ist zwar nicht so berauschend wenn man drei Wochen Rettungsdienst fährt aber heir ist es relativ gut gemischt und es wird drauf geachtet das man beides ausgewogen fährt.


      Ich denke, dass beide Berufe (RA und "Feuerwehrmann") einzeln schon soweit spezialisiert sind, dass eine Kombination daraus nur ein Durchschnitt des Möglichen ergeben kann. Das fängt schon bei der Einsatzstruktur an - RD ist "2er-Team", FW ist "Gruppe", "Zug" etc. - da laufen viele Dinge einfach ganz anders und
      müssen auch anders laufen. Im RD hat man nicht min. 2 übergeordnete Führungskäfte, die bestimmen und entscheiden.....


      btw. GARD - ich habe gehört, dass die doch nicht in den öff. RD eingebunden sind. Weis da jemand mal was wirklich Genaues? In der Galerie steht zwar bei manchen GARD-Fahrzeugen "im RD der BF", aber kein BOS-Funkrufname - und den bräuchten die Autos (inkl. BOS-Funkgerät) ja dann wohl, oder? Oder will sich die BF HH auf das Abenteuer einlassen, die GARD-Fahrzeuge nur via Telefon und GARD-Leitstelle zu disponieren?