Neue "Fahrzeuge" in HH

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 192er schrieb:

      Moin Moin,
      ...im Design der Bayerischen Autobahnpolizei [...] nur eben in Blau.


      Das ist kein rein bajuwarisches Autobahndesign! Das ist ein Design der Fa. BMW, welches sie auch NEF, ELW oder anderen FuStW aufbürden. Einerseits eine nicht schlecht gelungene Sache, aber insbesondere in HH hätte ich mir schon die Verwendung des einheitlichen Desgin gewünscht.
    • Hayabusa schrieb:

      bos-fahrzeuge.info/einsatzfahr…t_Variant_-_FuStW#/191678

      Sehen ja eigentlich gar nicht Schlecht aus, aber warum jetzt wieder mit dem alten Balken ?! :trage:



      Weil Hamburg refabrizierte Balken verbaut. Das dies natürlich nicht unbedingt zeitgemäss ist und nun gar nicht zu so einen modernen Passat passt ist klar. Aber man sagt sich halt, es sind ,, keine Erstangriffsfahrzeuge". Wenn diese Fahrzeuge los fahren sitzt da der DGL oder ein Einsatzführer drin und es ist mindestens schon ein ,,Peterwagen" vor Ort. Ob man dann mit Wegerecht den EO anfahren muss ist fraglich und selbst wenn reicht der ,,Blumenkübel" auf dem Dach aus. :-))
    • Die 10er fahren mehr als oft genug mit Alarm, gerade bei der dünnen Personaldecke in einigen Revieren auch als "Erstangreifer", und bei allem etwas dringenderen Einsätzen sind sie auch voll dabei.
      Das Argument zeiht also gar nicht, mit Sonder- und Wegerechten fahren die beinahme genauso oft wie normale FuStW.

      Zudem wird eine Einsatzfahrt nicht ungefährlicher, nur weil eventuell schon ein Wagen vor Ort ist.

      Hier hat man einfach mal wieder Geld auf Kosten der Sicherheit gespart, aber das ist bei der Hamburger Polizei, respektive dem Senat, ja Gang und Gäbe. :-aua

      Abgesehen von der schlechteren optischen Warnwirkung ist der Einfluss auf den Spritverbrauch auch nicht so gering 8)
    • 192er schrieb:

      Die 10er fahren mehr als oft genug mit Alarm, gerade bei der dünnen Personaldecke in einigen Revieren auch als "Erstangreifer", und bei allem etwas dringenderen Einsätzen sind sie auch voll dabei.
      Das Argument zeiht also gar nicht, mit Sonder- und Wegerechten fahren die beinahme genauso oft wie normale FuStW.

      Zudem wird eine Einsatzfahrt nicht ungefährlicher, nur weil eventuell schon ein Wagen vor Ort ist.

      Hier hat man einfach mal wieder Geld auf Kosten der Sicherheit gespart, aber das ist bei der Hamburger Polizei, respektive dem Senat, ja Gang und Gäbe. :-aua

      Abgesehen von der schlechteren optischen Warnwirkung ist der Einfluss auf den Spritverbrauch auch nicht so gering 8)
      Das diese Fahrzeuge in der Praxis genauso oft mit Alarm fahren mag sicherlich so sein, aber ich denke die Beschaffer haben so gedacht wie von "käfer" beschrieben und dabei mal wieder die Praxis vernachlässigt.
      Ich kenne es auch so, dass der DGL bei knapper Personaldecke als regüläre Streife mit einem "normalen" PVB rausfährt, für den ein Streifenpartner fehlt.

      Analog kann man das Fehlen der Eigensicherungskameras wohl darauf zurückführen, das diese Fahrzeuge vermeintlich selten Fahrzeuge anhalten. Auch das wird in der Praxis sicherlich anders sein.
    • Hi,

      192er schrieb:


      Hier hat man einfach mal wieder Geld auf Kosten der Sicherheit gespart, aber das ist bei der Hamburger Polizei, respektive dem Senat, ja Gang und Gäbe.


      Das ist doch Jammern auf hohem Niveau!

      Die RTK6 Xenon sind nicht schlecht, viele tausend Einsatzfahrzeuge fahren damit herum und werden das auch noch einige Jahre tun. Von der Akustik her sind die RTK6 sogar besser, als die Mini-Lautsprecher hinter/im Kühlergrill oder gar unterhalb der Stossstange im absolutem Matsch&Dreck-Bereich.

      Da es keine Drehspiegelleuchten (die auch für den RTK7 gefertgit werden!) geworden sind, sehe ich da wirklich keinen Grund, sich wegen "mangelnder Sicherheit" etc. aufzuregen.
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Erich Kirchmayer schrieb:

      Hi,

      192er schrieb:


      Hier hat man einfach mal wieder Geld auf Kosten der Sicherheit gespart, aber das ist bei der Hamburger Polizei, respektive dem Senat, ja Gang und Gäbe.


      Das ist doch Jammern auf hohem Niveau!

      Die RTK6 Xenon sind nicht schlecht, viele tausend Einsatzfahrzeuge fahren damit herum und werden das auch noch einige Jahre tun. Von der Akustik her sind die RTK6 sogar besser, als die Mini-Lautsprecher hinter/im Kühlergrill oder gar unterhalb der Stossstange im absolutem Matsch&Dreck-Bereich.

      Da es keine Drehspiegelleuchten (die auch für den RTK7 gefertgit werden!) geworden sind, sehe ich da wirklich keinen Grund, sich wegen "mangelnder Sicherheit" etc. aufzuregen.
      Die Akustik unterscheidet sich genau um 2 dBA, dafür im Innenraum um etwa 50 dbA.
      Es gibt auch ein Gutachten dazu, dass es quasi garkeinen Unterschied macht, ob die Anlage auf dem Dach oder im Kühlergrill sitzt, bzw. nur positiven Einfluss auf Gehör und Aufmerksamkeit des Fahrers haben.

      Jammern auf hohem Niveau? Xenon-Einzelblitz stammt aus den 90ern, und ist wohl das schlechteste Blitzmuster. Noch dazu nicht wirklich hell, kein Weitblitz, kein Stop-Blitz, keine Alley-Lights.
      LED sind nunmal Stand der Zeit, günstiger, heller, energiesparender, Xenon das komplette Gegenteil, noch dazu sehr wartungsintensiv.

      Wenn man also auf Kosten der Sicherheit veraltete Technik benutzt, obwohl man bereits auf dem richtigen Weg war, finde ich das nicht gerade Jammern auf hohem Niveau.
      Der Unterschied zwischen RTK6 und RTK7 ist extrem, selber oft genug erlebt, und die Unfallzahlen bei der POL nicht gerade niedrig.


      Aber die gesparten 500€ fallen gegenüber den 40000€ für den Streifenwagen und den Besatzungmitgliedern + Unbeteiligten natürlich deutlich ins Gewicht!
    • 192er schrieb:


      Aber die gesparten 500€ fallen gegenüber den 40000€ für den Streifenwagen und den Besatzungmitgliedern + Unbeteiligten natürlich deutlich ins Gewicht!


      Du darfst nicht nur die einzelne Warnanlage betrachten. Verwende zwanzig Warnanlagen nochmal, und Du hast 10.000 Euro gespart. Und ganz ehrlich: so lange es zugelassen ist, ist es zwar nicht optimal, aber okay. Ein Freund von mir ist Polizist, und der regt sich viel mehr über den noch immer nicht vorhandenen Fußtaster für das Horn auf, als über den "Lärm"
    • Hi,

      192er schrieb:


      Jammern auf hohem Niveau? Xenon-Einzelblitz stammt aus den 90ern, und ist wohl das schlechteste Blitzmuster. Noch dazu nicht wirklich hell, kein Weitblitz, kein Stop-Blitz, keine Alley-Lights. LED sind nunmal Stand der Zeit, günstiger, heller, energiesparender, Xenon das komplette Gegenteil, noch dazu sehr wartungsintensiv.


      Bei manchen BOS werden heute noch Drehspieglleuchten beschafft. Die stammen von der Technik her aus den 50er Jahren. Das würde ich als Sicherheitsrisiko sehen.

      Und was "wartungsintensiv" betrifft - warten wir mal ab, was kommt. Auch bei/mit LED kann man Mist produzieren und ich kenne LED-Leuchten, bei denen relativ schnell schon einzelne LED ausgefallen sind. Sieht man übrigens auch im zivilen Umfeld bei manchen PKW an der serienmässigen Zusatzbremsleuchte in LED-Technik...



      Wenn man also auf Kosten der Sicherheit veraltete Technik benutzt, obwohl man bereits auf dem richtigen Weg war, finde ich das nicht gerade Jammern auf hohem Niveau.
      Der Unterschied zwischen RTK6 und RTK7 ist extrem, selber oft genug erlebt, und die Unfallzahlen bei der POL nicht gerade niedrig.


      Und, wo ist die Statistik/Forschung/etc. die nachweist(!), dass Autos mit LED-Technik weniger Unfälle haben als solche mit Drehspiegel bzw. Xenon-Blitzer?

      btw. - schon mal überlegt, dass silber-blau nicht gerade der Bringer ist, wenn es um optische Erkennbarkeit und Sicherheit geht? Da hatte weiss/grün mehr Kontrast und woanders (Schweiz) fährt man in weiss/leuchtrot....
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst
    • Das mit den weniger Unfällen ist einfach auch die logische Schlussfolgerung daraus, dass die LED´s eine erheblich bessere Sichtbarkeit besitzen.

      Wenn man ein Fahrzeug besser wahrnimmt...
      Und zu der Beklebung es gibt doch mittlerweile gelbe reflexstreifen, wieso man die in Hamburg nicht einführt ist mir allerdings ein Rätsel.
    • Hayabusa schrieb:

      Das mit den weniger Unfällen ist einfach auch die logische Schlussfolgerung daraus, dass die LED´s eine erheblich bessere Sichtbarkeit besitzen.

      Kannst Du diese Aussage mit irgendwelchen Statistiken belegen oder ist das nur eine Vermutung?
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
      http://www.einsatzfahrzeug-archiv.de
      facebook.com/voss.tobias
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    • 14/44/4 schrieb:

      192er schrieb:


      Aber die gesparten 500€ fallen gegenüber den 40000€ für den Streifenwagen und den Besatzungmitgliedern + Unbeteiligten natürlich deutlich ins Gewicht!


      Du darfst nicht nur die einzelne Warnanlage betrachten. Verwende zwanzig Warnanlagen nochmal, und Du hast 10.000 Euro gespart. Und ganz ehrlich: so lange es zugelassen ist, ist es zwar nicht optimal, aber okay. Ein Freund von mir ist Polizist, und der regt sich viel mehr über den noch immer nicht vorhandenen Fußtaster für das Horn auf, als über den "Lärm"
      Die haben doch Alarmzugdrehknöpfe :P

      Ne im Ernst, einen Fußtaster wird es wohl auch nie geben, da die Fahrzeuge für den Weiterverkauf möglich serienmäßig belassen werden. Hamburg hat da noch Glück, hast du mal gesehen wie man in Hessen bei den Zafiras die Anlage bedienen soll?

      Erich Kirchmayer schrieb:

      Hi,

      192er schrieb:


      Jammern auf hohem Niveau? Xenon-Einzelblitz stammt aus den 90ern, und ist wohl das schlechteste Blitzmuster. Noch dazu nicht wirklich hell, kein Weitblitz, kein Stop-Blitz, keine Alley-Lights. LED sind nunmal Stand der Zeit, günstiger, heller, energiesparender, Xenon das komplette Gegenteil, noch dazu sehr wartungsintensiv.


      Bei manchen BOS werden heute noch Drehspieglleuchten beschafft. Die stammen von der Technik her aus den 50er Jahren. Das würde ich als Sicherheitsrisiko sehen.

      Und was "wartungsintensiv" betrifft - warten wir mal ab, was kommt. Auch bei/mit LED kann man Mist produzieren und ich kenne LED-Leuchten, bei denen relativ schnell schon einzelne LED ausgefallen sind. Sieht man übrigens auch im zivilen Umfeld bei manchen PKW an der serienmässigen Zusatzbremsleuchte in LED-Technik...



      Wenn man also auf Kosten der Sicherheit veraltete Technik benutzt, obwohl man bereits auf dem richtigen Weg war, finde ich das nicht gerade Jammern auf hohem Niveau.
      Der Unterschied zwischen RTK6 und RTK7 ist extrem, selber oft genug erlebt, und die Unfallzahlen bei der POL nicht gerade niedrig.


      Und, wo ist die Statistik/Forschung/etc. die nachweist(!), dass Autos mit LED-Technik weniger Unfälle haben als solche mit Drehspiegel bzw. Xenon-Blitzer?

      btw. - schon mal überlegt, dass silber-blau nicht gerade der Bringer ist, wenn es um optische Erkennbarkeit und Sicherheit geht? Da hatte weiss/grün mehr Kontrast und woanders (Schweiz) fährt man in weiss/leuchtrot....
      Der Unterschied zwischen Drehspiegelleuchten und Xenon-Einzelblitz ist nach eigenen Erfahrungen in Hamburg kein besonders großer. Nichtsdestotrotz gehört jeder Beschaffer, der heute noch Drehspiegel ordert von seinem Posten entbunden ;)

      Ja, das habe ich mir schon öfters überlegt, und verstanden habe ich es auch nie. Allerdings hat man zumindest in Hessen und teilweise Bayern die Zeichen der Zeit erkannt und setzt jetzt auf Rot-Gelbe Heckwarnmarkierungen.

      Übrigens, die optimale Farbe für Reflexbeklebung als Querschnitt aus allen Belichtungszuständen ist Leuchtorange, die beste Farbe für die Erkennbarkeit durch das menschliche Auge ist Lemongrün.

      Vom Silber wird man bei der POL wohl nicht loskommen, denn ein weißer oder gar gelb-oranger Mercedes verkauft sich um ein vielfaches schlechter als ein reinweißer.

      Hayabusa schrieb:

      Das mit den weniger Unfällen ist einfach auch die logische Schlussfolgerung daraus, dass die LED´s eine erheblich bessere Sichtbarkeit besitzen.

      Wenn man ein Fahrzeug besser wahrnimmt...
      Und zu der Beklebung es gibt doch mittlerweile gelbe reflexstreifen, wieso man die in Hamburg nicht einführt ist mir allerdings ein Rätsel.
      Ich denke entsprechende Studien werden eine geringe Aussagekraft haben, da jeder Unfall von vielen Einflüssen abhängt. So wie manche Polizeibeamte hier in Hamburg fahren könnte auch ein Auto in Leuchtgrün mit allem erdenklichen Lichtern keinen Unfall verhindern, und so wie mancher Bürger fährt ist es ein Wunder, dass er es jeden Tag heile durch den Verkehr schafft.

      Grundsätzlich haben LED eine höhere Intensität, ein längeres Blitzmuster und ein helleres Licht mit größerer Reichweite, es kann also eigentlich nur im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf die Sichtbarkeit haben.
      Vielleicht setzt ja irgendwann ein Umdenken ein, zu hoffen ist es. Gleiches gilt unbeschränkt auch für die Hamburger Feuerwehr.
    • Hi,

      Hayabusa schrieb:

      Das mit den weniger Unfällen ist einfach auch die logische Schlussfolgerung daraus, dass die LED´s eine erheblich bessere Sichtbarkeit besitzen.


      Und welche Studien, Erfahrungen usw. untermauern diese "logische Schlussfolgerung"?

      Es müssten ja jeweils die Unfallzahlen merkbar zurückgegangen sein bei
      - Einführung von Halogen-Leuchtmittel in den Drehspiegelleuchten statt normaler Glühlampen
      - Einführung von SoSi-Balken statt Einzelblaulicht in der Mitte
      - Einführung von Xenon-Blitzern statt Drehspiegel

      Natürlich versprechen Hersteller und Ausbaufirmen, dass man die jeweils neue Technik x-mal besser erkennen kann und damit "logisch" auch die Unfälle mit SoSi-Fahrzeugen weniger werden. Nur: Wo ist das tatsächliche Ergebnis? Wieviel % Unfälle mit Einsatzfahrzeugen gibt es mit a.) Drehspiegel, b.) Xenon und c.) LED? Und wie oft wird dabei "nicht gesehen" als Grund für den Unfall genannt? Wenn die "neue Technik" wirklich so toll und sicherer ist, gäbe es doch längst belastbare Zahlen. Und zwar echte Zahlen aus dem richtigen Leben und nicht nur Labormesswerte oder "logische Schlussfolgerungen".

      Ich habe wirklich nichts gegen moderne, helle und stromsparende Blaulichter. Dass Autos mit Xenon-Balken aber plötzlich sooo unsicher sein sollen, dem widerspreche ich entschieden!
      Ich weiss, was ich sage. Ich weiss nicht, was du verstehst