Einsatzfahrzeug: SB-7312 - MB Sprinter 316 CDI - Bürokraftwagen

SB-7312 - MB Sprinter 316 CDI - Bürokraftwagen
SB-7312 - MB Sprinter 316 CDI - Bürokraftwagen

Einsatzfahrzeug-ID: V95549 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname SB-7312 - MB Sprinter 316 CDI - Bürokraftwagen Kennzeichen SB-7312
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Saarland
Wache ZVD Mitte (a.D.) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Polizei Organisation Landespolizei
Klassifizierung Sonstiges Fahrzeug Polizei Hersteller Mercedes-Benz
Modell Sprinter 316 CDI Auf-/Ausbauhersteller Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeuge (WAS)
Baujahr 2004 Erstzulassung 2004
Indienststellung 2004 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Bürokraftwagen der Verkehrspolizeiinspektion Dudweiler, der Schwerlastgruppe zugeordnet

Fahrgestell: Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI
Ausbau: WAS
Baujahr: 2004

Technische Daten:
Motor: 5-Zylinder-Dieselmotor OM 612 DE 27 LA mit 115 kW bei 3.800 U/min
Antrieb: 4x2
Getriebe: Automatik
Länge / Breite / Höhe: 5.970 / 1.933 / 2.570 mm
Leergewicht: 2.720 kg

Beladung/ Ausstattung:

  • Standheizung Eberspächer
  • Sitzheizung
  • Dachfenster
  • 2 Büroarbeitsplätze im Fond
  • Handwaschbecken im Gepäckraum
  • 2 m-Band Funkgerät, fest verbaut mit zwei Sprechstellen
  • 4 m-Band Funkgerät, fest verbaut mit zwei Sprechstellen
  • Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon mit 2 Ladeschalen (Fahrerraum, Fond)
  • 2 Laptops
  • Fax/ Drucker
  • Büroausstattung
  • Rollbrett
  • Plattenwaage für LKW
  • Höhenmessgerät
  • Besen
  • Faltsignale mit Gefahrenzeichen 101 und Vorschriftszeichen 222
  • 4 Lübecker Hütchen 500 mm
  • Warnfackeln
  • ABC-Pulverfeuerlöscher PG 6
  • Mehrzweckleiter

Zur Überprüfung des Schwerlastverkehres besaß die saarländische Landespolizei schon seit 1986 einen speziellen Bürokraftwagen bei der Verkehrspolizei. Im Jahr 2004 beschaffte das Innenministerium einen neuen Bürokraftwagen als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Peugeot J5. Das neue Fahrzeug für die Schwerlastgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Dudweiler sollte sich an die bereits bewährten Bürofahrzeuge des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) anlehnen. Zusammen mit dem Ausbauer WAS entwarf die Landespolizei ihren Bürokraftwagen.
Das Fahrzeug wird als mobile Büro bei Lastwagenkontrollen genutzt. Die Beladung erlaubt die Kontrolle der Fahrzeugabmessungen und der Gewichte. Im Büroraum kann die nötige Verwaltungsarbeit erledigt werden und beispielsweise Aussagen aufgenommen werden.

Als Basis des Bürokraftwagens dient ein Mercedes-Benz Sprinter der ersten Generation mit 115 kW Dieselmotor. Das Fahrgestell wurde mit Hochdach und mittellangem Radstand angeschafft. In der Fahrerkabine finden zwei Einsatzkräfte Platz, auf die Doppelsitzbank für zwei Beifahrer wurde verzichtet. Im Bereich der Mittelkonsole sind eine Ladeschale für ein Mobiltelefon und zwei Sprechstellen für den Funk im 2 m-Band und im 4 m-Band verbaut. Zum Büroraum im Fond gibt es eine mit einem Schiebefenster verschlossene Durchreiche.
Der Büroraum im Fond kann nur durch eine Schiebetüre auf der rechten Fahrzeugseite betreten werden. Im vorderen und im hinteren Teil des Raumes ist jeweils ein Arbeitstisch montiert. An jedem Tisch sind in Fahrtrichtung zwei Sitzbänke angebracht. Beide Tische sind so ausgelegt das eine Abstellfläche für einen Laptop aufgeklappt werden kann. Zwischen den Tischen ist auf einem kleinen Schrank ein Fax/ Drucker befestigt, darüber hängen an einem Brett die zweiten Sprechstellen für die beiden Funkgeräte und eine weitere Ladeschale für ein Mobiltelefon. Die gesamte Rückwand des Büroraumes wird durch verschiedene Schrankfächer und Schubladen eingenommen. Hier lagern alle nötigen Dokumente für beispielsweise Fahrzeugkontrollen. Um ungestört arbeiten zu können wurden alle Fenster des Fonds getönt.
Der Gepäckraum nimmt weitere Beladungsgegenstände in einem Regaleinbau auf. Unter anderem sind hier eine Plattenwaage für LKW und ein Höhenmessgerät zu finden. Da das Kontrollieren und Überprüfen von Lastwagen mitunter eine schmutzige Angelegenheit ist, gibt es im Gepäckraum ein ausziehbares Waschbecken. Im rechten Teil des Gepäckraumes lagern zwei Wasserbehälter um das Waschbecken zu versorgen.

Zur Sondersignalanlage gehören neben Warnbalken, Frontblitzern und Rundumkennleuchte am Heck auch zwei Anhaltesignalgeber. Diese sind an der Front in die Motorhaube und am Heck in die linke Tür des Gepäckraumes integriert. Genutzt werden die Anhaltesignalgeber jedoch nur selten, denn das Fahrzeug wird vorrangig als "ortsfestes" Büro bei Schwerlastkontrollen eingesetzt.

 

Vielen Dank an die Verkehrspolizeiinspektion Dudweiler für den Fototermin und die aufgebrachte Zeit!

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • Warnbalken Hella RTK 6-SL
  • Drehspiegelkennleuchte Hella KL 7000 F am Heck
  • 2 Frontblitzer FG Hänsch Sputnik pico
  • Anhaltesignalgeber Hella ASG-GL ("Stop Polizei" in Spiegelschrift)
  • Anhaltesignalgeber Hella ASG-GL ("Bitte Folgen") am Heck
Besatzung 1/1 Leistung 115 kW / 156 PS / 154 hp
Hubraum (cm³) 2.685 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.500
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Eingestellt am 08.03.2012 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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