Einsatzfahrzeug: Le Boulou - SDIS 66 - TLF-W - CCFM 74

Le Boulou - SDIS 66 - TLF-W - CCFM 74
Le Boulou - SDIS 66 - TLF-W - CCFM 74

Einsatzfahrzeug-ID: V90518 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Le Boulou - SDIS 66 - TLF-W - CCFM 74 Kennzeichen 5071 TK 66
Standort Europa (Europe)Frankreich (France)Région OccitanieDépartement Pyrénées-Orientales (66)
Wache SDIS 66 CS Le Boulou (FW) Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller Renault
Modell Midlum 220 dCi Auf-/Ausbauhersteller Camiva
Baujahr 2004 Erstzulassung 2004
Indienststellung 2004 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Camion Citerne Feux de Forêt Moyen CCFM/ Mittleres Tanklöschfahrzeug TLF – Wald des Service Départemental d’Incendie et de Secours (SDIS) 66 Pyrénées-Orientales, stationiert an der Wache Le Boulou

Fahrgestell: Renault Midlum 220 dCi
Aufbau: Camiva
Kabine: Brevet
Baujahr: 2004

Pumpenleistung: 1.500 l/min bei 15 bar

Löschmittel:
Wasser: 2.000 l

Seilwinde:
Typ: Series 12
Hersteller: Warn
Zugkraft: 54 kN / 5.400 kg

Beladung/ Ausstattung:

  • 2 Überollköfige, 1 in der Kabine und 1 außen an der Kabine
  • Seilwinde Warn (s.o.)
  • Selbstschutzanlage mit Wasserdüsen im Überollkäfig und über den Reifen
  • Schnellangriff mit formstabilem S-Druckschlauch
  • Schnellangriff mit Druckschlauch
  • "Atemschutzanlage" zur Versorgung der Besatzung mit Luft
  • Verschiedene Druckschläuche
  • Verschiedene wasserführende Armaturen
  • 2 Feuerlöschrucksäcke

Mit diesem Camion Citerne Feux de Forêt Moyen CCFM hat die Feuerwehr in Le Boulou einen typischen Vertreter des französischen Waldbrandtanklöschfahrzeuges im Bestand. Für den Aufbau des allradgetriebenen und singlebereiften Renault Midlum zeichnete sich das französische Traditionsunternehmen Camiva verantwortlich.

Die Besatzung des Tankers besteht aus vier Feuerwehrangehörigen. Sie nimmt in einer Doppelkabine von Brevet Platz und wird dort durch verschiedene Sicherungssysteme gegen äußere Einflüsse geschützt. Ein außen und innen angebrachter Überollkäfig schützt gegen mechanische Einwirkung. Eine Selbstschutzanlage am äußeren Überollkäfig und den Reifen schützt vor Feuer und Hitze. Und letztlich wird die Besatzung durch eine "Atemschutzanlage" vor gefährlichem Rauch geschützt. Diese Anlage ist quasi ein größeres stationär eingebautes Atemschutzgerät. Jedes Besatzungsmitglied hat an seinem Sitzplatz einen mit der Anlage verbundenen Atemanschluss.

Der Aufbau des Tanklöschfahrzeuges-Waldbrand ist bewusst einfach gehalten. Im Einsatz wird das Fahrzeug stark beansprucht und muss deswegen sehr viel aushalten. Den größten Teil des Camiva-Aufbaus nimmt der 2.000 l-Tank ein. Daneben gibt es pro Fahrzeugseite einen mit simplen Klappen verschlossenen Geräteraum. In diesen lagern nur einige wenige Druckschläuche und Strahlrohre, sowie zwei Feuerlöschrucksäcke zur Bekämpfung von Brandnestern in unwegsamen Gelände. Am Heck sitzt die offen montierte Feuerlöschkreiselpumpe, sowie die beiden Schnellangriffe. Auf dem Dach lagern letztlich noch einige kleinere Materialien in einer Kiste, sowie das Reserverad. Dieses kann über einen kleinen ausklappbaren Kran entnommen werden.

Während man bei neueren Tanklöschfahrzeugen diesen Typs großen Wert auf die äußere Erkennbarkeit legt, so wurde hier noch klassisch französisch ausgestattet. Am Fahrzeug ist zwar eine gelbe Konturmarkierung und kleine rot-weiße Warnschraffuren an Front und Heck aufgeklebt, aber eine flächige Schraffur an diesen Stellen fehlt noch. Ebenso fehlen Frontblitzer und eine Verkehrswarnanlage am Heck. Die optische Sondersignalanlage besteht lediglich aus einer einzigen blauen Rundumkennleuchte.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage

Drehspiegelkennleuchte Sirena RTB5

Besatzung 1/3 Leistung k.A.
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
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Eingestellt am 18.08.2011 Hinzugefügt von Christopher Benkert (Chroffer112)
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