Einsatzfahrzeug: Florian Hamburg Stellingen GKW (a.D.) (HH-8489)

Florian Hamburg Stellingen GKW (a.D.) (HH-8489)
Florian Hamburg Stellingen GKW (a.D.) (HH-8489)
  • Florian Hamburg Stellingen GKW (a.D.) (HH-8489)

Einsatzfahrzeug-ID: V61955 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Hamburg Stellingen GKW (a.D.) (HH-8489) Kennzeichen HH-8489
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Hamburg
Wache FF Hamburg F 1931 Stellingen Zuständige Leitstelle Leitstelle Hamburg (HH)
Obergruppe SEG/KatS Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Gerätekraftwagen Hersteller Magirus Deutz
Modell Mercur 120 D 20 AL Auf-/Ausbauhersteller FAKA - Fahrzeugfabrik Kannenberg
Baujahr 1963 Erstzulassung 1963
Indienststellung 1963 Außerdienststellung 1987
Beschreibung

Gerätekraftwagen GKW der Freiwilligen Feuerwehr Stellingen, F 1931.

Einer von 15 GKW´s dieser Baureihe, die in Hamburg stationiert waren.

Ab 1963 wurden für den Luftschutz-Bergungsdienst des Luftschutzhilfsdienst (LSHD) 185 Gerätekraftwagen auf Basis des Magirus Mercur 120 D 20 AL beschafft.

Nach Auflösung des LSHD wurden die GKW dem THW und den Freiwilligen Feuerwehren übergeben.

Die Fahrzeuge wurden mit Kofferaufbauten der Firmen Lincke-Hoffmann-Busch, Salzgitter, Fahrzeugwerke Kannenberg (FaKa), Bückeburg, und Wackenhut, Nagold ausgerüstet.

Die Vorbauseilwinden mit einer Zugkraft von 45 kN fertigte die Firma Schäfer aus Worms.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Magirus-Deutz Mercur 120 D 20 A-L
  • Motorleistung: 88 kW / 120 PS bei 2.500 1/min (6-Zylinder Diesel)
  • Hubraum: 7.412 cm³
  • Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 10.000 kg
  • Leergewicht: 6.090 kg
  • Achslast vorne / hinten: 3.500 / 6.800 kg
  • Länge: 7.246 mm
  • Breite: 2.340 mm
  • Höhe: 3.170 mm
  • Radstand: 4.200 mm

Aufbau: Fahrzeugwerke Kannenberg (FaKa)

Ausstattung u.a.:

  • Seilwinde 45 kN
  • 4 Leuchtstoffhandlampen
  • 4 Kabeltrommeln 50 m
  • 5 Scheinwerferstative
  • Brennschneidgerät mit Ersatzflaschen
  • 6 Fluchtstäbe
  • 2 Messlatten
  • 2 Leichtmetallmulden
  • 1 Feuerlöscher 12 kg Pulver
  • 2 Schlauchbrücken
  • 1 Hebe- und Zuggerät 1,5 t (Greifzug)
  • 1 Stahlwinde 5 t
  • 10 Starklichtfackeln
  • 6 Sandschaufeln
  • 4 Kreuzhacken
  • 2 Steinkabeln
  • 2 Spaten
  • 2 Starklichtlaternen in Transportkasten (Petromax)
  • 30 Bindeleinen
  • 2 Halteleinen
  • 4 Ketten
  • 2 Hanfseile 25 m
  • 1 Flaschenzugseil 60 m
  • 2 Holzäxte
  • 2 Handbeile
  • 2 Krankentragen
  • 6 Wolldecken
  • 1 Sanitätstasche
  • 12 Warnflaggen
  • 6 Signalflaggen
  • 2 Hitzeschutzanzüge
  • 6 Bergungstücher
  • Bohrgebläse
  • Sprengstofftransportbehälter
  • Zündmaschine
  • diverse Stahlseile
  • 2 Flaschenzugkloben 4-fach umgelenkt

Ausstattung in Gerätekisten:

  • GK 2 Meßzeuge, Schlangenbohrer, Metallsäge, Einhänder
  • GK 4 Schmiege, Latthämmer, Stechbeitel, Zugmesser
  • GK 7 Hämmer, Meißel, Kneifzange, Schutzbrillen
  • GK 8 Bauklammern, Stahldraht
  • GK 9 Bauschrauben, Unterlegscheiben
  • GK 10 Drahtnägel
  • GK 11 Verbandmittel
  • GK 12 Drahtseilklemmen, Kauschen, Schäkel
  • 2x GK 13 Scheinwerfer
  • GK 14 Kabel, Abzweigstücke
  • GK 16 Sprenggerät
  • GK 21 Einmann-Motorsäge 3,5 PS
  • GK 23 Gesteinsbohrhammer
  • GK 24 Gesteinsbohrhammer Zubehör
  • GK 25 Hydropresse 20 t
  • GK 26 Hydropressen Zubehör
  • 3x GK 27 Preßluftatmer DA 58
  • GK 30 Ladegestell mit Zubehör

Info Luftschutzhilfsdienst (LSHD):

Der Luftschutzhilfsdienst (LSHD) wurde 1957 mit dem „Ersten Gesetz über Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung“ für den Verteidigungsfall aufgestellt, 1968 rechtlich aufgelöst und 1971 letztendlich in den Katastrophenschutz eingegliedert. Unterstellt war der LSHD dem Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz (BzB) im Bundesministerium des Innern.

Seine Aufgaben waren die Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten, die Instandsetzung zerstörter Infrastruktur und die Schadensfeststellung.

Gegliedert war der Luftschutzhilfsdienst in örtlich und überörtlich aufgestellte Bereitschaften, die sich aus mehreren Zügen und Fachgruppen zusammensetzten.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Rundumkennleuchten Eisemann RKLE 90
  • Starktonhorn
Besatzung 1/8 Leistung 88 kW / 120 PS / 118 hp
Hubraum (cm³) 7.412 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 10.000
Tags
Eingestellt am 18.11.2007 Hinzugefügt von Hamburger
Aufrufe 4600

Korrektur-Formular

Sollten Sie in den Beschreibungen oder Fahrzeugdaten einen Fehler finden, weitere sachdienliche Informationen zum Fahrzeug besitzen oder einen Verstoß gegen das Urheberrecht melden wollen, dann benutzen Sie bitte das Korrekturformular. Wir bitten Sie darum, nur gesicherte Angaben zu machen, denn spekulative Informationen kosten das Admin-Team nur Zeit, die von uns besser verwendet werden kann.

Zum Korrektur-Formular

Weitere Einsatzfahrzeuge aus Hamburg

Alle Einsatzfahrzeuge aus Hamburg ›