Einsatzfahrzeug: Florian Frankfurt - HLF 20 (F-W 6052)
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| Funkrufname | Florian Frankfurt - HLF 20 (F-W 6052) | Kennzeichen | F-W 6052 |
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| Standort | Europa (Europe) › Deutschland (Germany) › Hessen › Frankfurt am Main (F) | ||
| Wache | BF Frankfurt am Main FRW 1 - BKRZ (BF) | Zuständige Leitstelle | Leitstelle Frankfurt (F) |
| Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Berufsfeuerwehr (BF) |
| Klassifizierung | Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug | Hersteller | Mercedes-Benz |
| Modell | Atego 1530 F | Auf-/Ausbauhersteller | Schlingmann |
| Baujahr | 2026 | Erstzulassung | 2026 |
| Indienststellung | 2026 | Außerdienststellung | k.A. |
| Beschreibung | Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main, auf Basis eines Mercedes-Benz Atego 1530 F mit einem feuerwehrtechnischen Auf- und Ausbau durch die Firma Schlingmann GmbH & Co. KG aus Dissen. Technische Daten:
Feuerlöschkreiselpumpe:
Schaumzumischanlage:
Löschmittel:
Die Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main erhielt im Dezember 2025 das erste von vorerst 24 baugleichen HLF 20 mit Schlingmann VARUS-Aufbau. Sie ersetzt damit schrittweise die HLF-Serie aus dem Jahr 2013, deren zunehmende Verschleißspuren sowie veränderte Verkehrs- und Infrastrukturbedingungen eine Neuentwicklung erforderlich machten. Kompaktere Abmessungen sollen insbesondere in engen innerstädtischen Bereichen Vorteile bringen. Das erste Fahrzeug („Prototyp“ F-W 6051) wurde am 04. Dezember 2025 auf einer Veranstaltung der Branddirektion Mitarbeitern, Kameraden und geladenen Gästen, zusammen mit dem neuen Fahrzeug-Design der Stadt Frankfurt am Main, vorgestellt. In der Übungshalle wurden neben dem neuen HLF auch ein Einsatzleitwagen, ein Wechselladerfahrzeug sowie eine Drehleiter und ein Kommandowagen im modernisierten Erscheinungsbild vorgestellt. Die Stadt Frankfurt investiert insgesamt rund 14 Millionen Euro in die Beschaffung der 24 HLF, welche ab 2026 schrittweise in den Einsatzdienst gestellt werden sollen. Ab April 2026 sollen alle vier Wochen drei Fahrzeuge eintreffen. Die ersten beiden Fahrzeuge erhielt das Feuerwehr- und Rettungdienst Trainings Centrum (FRTC) der Berufsfeuerwehr am Marbachweg. Zusammen mit den Fahrzeugen wurde ein komplett neues optisches Erscheinungsbild (Neues Design & Sicherheitskonzept) eingeführt. Die Fahrzeuge sind in tagesleuchtrot gehalten, kombiniert mit markanten schwarzen Akzenten und hochreflektierenden Elementen zur besseren Sichtbarkeit im Verkehr. Eine modernisierte Typografie für Schriftzüge und Notrufnummern floss ebenfalls in das neue Desing ein. Als neues Markenzeichen prangt zudem der Frankfurter Adler großflächig auf den Seiten der Fahrzeuge (hier auf den Geräteräumen). Die neuen HLF werden von Schlingmann auf Mercedes-Benz Atego 1530 F mit Straßenantrieb geliefert. Sie ersetzen die HLF-Generation auf MAN/Rosenbauer aus dem Jahr 2013, welche weitestgehend verkauft werden sollen. Lediglich 6 Fahrzeuge sollen für das FRTC erhalten bleiben. Die neuen Fahrzeuge sind nur 7,10 m lang (-50 cm gegenüber der Vorgängerversion) und führen 1.600 l Wasser mit. Eine erweiterte Durchgangsöffnung zwischen Fahrer- und Mannschaftsraum, soll für eine bessere Kommunikation zwischen Fahrzeugführer/Maschinist und Besatzung sorgen. Weitere Besonderheiten z.B. bei den Wasserführenden Armaturen sind u.a. eine Pumpensteuerung über Taster, manuelle Ventile und Kugelhähne, B-Druckabgänge beidseitig unter G5/G6 (nutzbar ohne vorheriges Öffnen von Klappen) sowie ein zusätzlicher B-Druckabgang an der Front. Die 3-kVA-Stromerzeuger, werden fast ausschließlich für den Einsatz der Tauchpumpen vorgehalten, da die Lichttechnik und das hydraulische Rettungsgerät in Akkubauweise (kompatibel zum Milwaukee-M18-System) ausgeführt ist. Außerdem verfügen die Fahrzeuge über eine fest eingebaute Firedos-Schaumzumischanlage "DZ1000 light" mit zusätzlicher Fasspumpe zur Schaummittelnachfüllung. Die Dachbeladung ist vom Boden entnehmbar. Am Heck wird eine Einpersonen-Haspel von Barth mitgeführt, welche mit sechs B-Schläuchen, Standrohr, zwei Systemtrennern, Hydranten-Tool und Warnrollo ausgestattet ist. Die Berufsfeuerwehr verfolgt mit der vereinfachten technischen Ausstattung das Ziel, Wartungsaufwand und Ausfallzeiten zu reduzieren. Der Schlingmann VARUS-Aufbau: Der VARUS Aufbau wird nach DIN EN 1846 und DIN 14 530 Teil 11 bzw. Teil 27 gebaut und gilt als universeller Löschgruppenfahrzeugaufbau in Edelstahl-Aluminium-Verbundbauweise für Fahrgestelle mit Straßen- oder Allradantrieb. Das aus rostfreien Edelstahlspezialprofilen geschweißte Gerippe des Aufbaus garantiert maximale Stabilität bei gleichzeitig größtmöglichem Korrosionsschutz. Die pneumatisch ausfahrbaren Auftritte aus Gitterrostelementen können mit dem SAS-System zu einer durchgehenden Auftrittfläche erweitert werden. Helle LED-Lichtleisten im und am Aufbau sorgen für eine wirkungsvolle Ausleuchtung. Die auf maximale Breite gezogene Gruppenkabine bietet aufgrund der formgleichen Verbindung des Innenraums eine größtmögliche Kommunikationsfläche zwischen Fahrer- und Mannschaftsraum. Großflächige Fenster gewährleisten eine ideale Rundumsicht auf allen Plätzen und lassen viel Tageslicht in den Innenraum. Mit drei rutschfesten Stufen bietet das Einstiegsmodul für den Mannschaftsraum ideale Tritthöhen und somit optimale Bedingungen für einen sicheren Ein- und Ausstieg. Die LF20/HLF20 VARUS sind lieferbar mit Löschwassertanks in STT-Bauweise, Schlingmann Feuerlöschkreiselpumpen unterschiedlicher Leistungsklassen, Druckzumischanlagen zur Schaumerzeugung, Ausziehwänden, Schwenkelementen, Entnahmehilfen für die Dachbeladung und vielem mehr. Fahrzeuggeneration 2026 (Stand 09/2026 inkl. Funktion bei Indienststellung): F-W 6051 („Prototyp“) - BKRZ / FRTC - Flo. Frankfurt 5/46-9 (Ausbildung) |
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| Ausrüster | k.A. | ||
| Sondersignalanlage |
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| Besatzung | 1/5 | Leistung | 220 kW / 299 PS / 295 hp |
| Hubraum (cm³) | 7.698 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | 16.000 |
| Tags | |||
| Eingestellt am | 04.09.2026 | Hinzugefügt von | Jan Gotta |
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