Einsatzfahrzeug: Flawil - SVRG - MSA

Flawil - SVRG - MSA
Flawil - SVRG - MSA
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Funkrufname Flawil - SVRG - MSA Kennzeichen SG 3548
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Sankt Gallen
Wache SVRG Depot Flawil Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Anhänger Hersteller Sonstige
Modell EA8 Auf-/Ausbauhersteller Rosenbauer
Baujahr 2008 Erstzulassung 2008
Indienststellung 2008 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Motorspritzenanhänger (MSA) des Sicherheitsverbunds Region Gossau (SVRG), stationiert im Depot Flawil

Fahrgestell: Carrosseriewerk Hänni EA8
Aufbau: Carosseriewerk Hänni, im Auftrag von Rosenbauer
Baujahr: 2008

Beladung/Ausstattung:

  • Spitzhacke
  • Schaufel
  • Faltsignal
  • Verkehrswarnleuchte
  • Motorspritze Rosenbauer Fox mit Radsatz
  • 4 A-Saugschläuche und saugseitige Armaturen inklusive Schwimmsauger
  • 6 B-Druckschläuche
  • 4 C-Druckschläuche
  • Wasserführende Armaturen

Über die Schweizer Niederlassung von Rosenbauer bezog die mittlerweile im Sicherheitsverbund Region Gossau (SVRG) aufgegangene Feuerwehr Flawil 2008 einen Motorspritzenanhänger (MSA) in typisch offener Bauweise. Im Auftrag von Rosenbauer entstand der Anhänger beim Carrosseriewerk Hänni.

Mittig auf dem offenen Anhänger wird eine Motorspritze Rosenbauer Fox mitgeführt. An der Front des Anhängers werden zwei Räder für sie mitgeführt, um sie an der Einsatzstelle einfacher bewegen zu können. Flankiert wird die Motorspritze durch paarweise abgelegte A-Saugschläuche sowie zwei Wannen für Druckschläuche. Die halbrunden Wannen lassen sich zum einfacheren Transport der Schläuche von zwei Personen entnehmen und tragen. Zur weiteren Beladung des Anhängers gehören noch einige wasserführende Armaturen und Schlauchbrücken. Mit Spitzhacke und Schaufel lässt sich eine Wasserentnahmestelle an einem offenen Gewässer herrichten und mit Faltsignal und Warnleuchte kann eine Schlauchqueerung abgesichert werden.

Der Motorspritzenanhänger im Schweizer Feuerwehrwesen

Der Schweizer Motorspritzenanhänger (MSA) weist eine große Ähnlichkeit zu dem deutschen Tragkraftspritzenanhänger (TSA) auf. Beides sind ausschließlich für die Brandbekämpfung bestimmte Feuerwehranhänger, deren Herzstück die namensgebende Motor-, bzw. Tragkraftspritze ist. In der Schweiz meist eine sogenannte Motorspritze (MS) Typ II mit einer Leistung von 1.200 Litern pro Minute bei acht bar und in Deutschland die etwas schwächere Tragkraftspritze (TS) 8/8 mit einer Leistung von nur 800 Litern pro Minute bei acht bar. Zur weiteren Beladung gehören bei beiden Anhängertypen Saugschläuche und -armaturen sowie eine überschaubare Anzahl von Druckschläuchen, häufig auf tragbaren Haspeln, und wasserführenden Armaturen. Mit beiden Anhängertypen kann eine Wasserversorgung und ein einfacher Löschangriff aufgebaut werden.

Der größte Unterschied zwischen Schweizer MSA und deutschem TSA ist die Aufbauform. Traditionell verfügen TSA über geschlossene Kofferaufbauten, die den größten Teil der Beladung vor der Witterung schützen. Im Gegensatz dazu ist die typische Aufbauform des MSA in der Schweiz eine sehr einfache offene Konstruktion ohne irgendeine Form des Witterungsschutzes für Motorspritze und Beladung.

Ähnlich kontrastreich verhält es sich bei der Verbreitung von MSA und TSA. In Deutschland waren und sind TSA vor allem auf dem Land anzutreffen. In der Vergangenheit wurden sie vor allem von ländlichen Kommunen für kleine Feuerwehren beschafft und waren dort oft das einzige Einsatzmittel. In den letzten Jahrzehnten ging die Anschaffung neuer TSA in Deutschland stark zurück. Dies liegt zum einen an der langen Haltbarkeit der Anhänger und zum anderen an der auch im ländlichen Raum zunehmenden Motorisierung der Feuerwehren. In der Schweiz hingegen sind MSA sowohl bei städtischen und ländlichen Feuerwehren anzutreffen. Generell sind Feuerwehranhänger aller Art in der Schweiz stärker verbreitet als in Deutschland. Analog zu Deutschland gibt es auch in der Schweiz zahlreiche Feuerwehren auf dem Land deren einziges Einsatzmittel ein MSA war und ist, auch wenn deren Zahl vermutlich rückläufig ist. Große Verbreitung fanden die MSA in der Schweiz vor allem durch große Beschaffungen für den Zivilschutz. In den 1960er und 1970er Jahren beschaffte die Schweiz in enormen Stückzahlen Zivilschutzanhänger und MSA, beide in typischer grauer Lackierung. Die Anhänger wurden den Feuerwehren überlassen und werden von ihnen noch heute vorgehalten.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage k.A.
Besatzung 0/0 Leistung k.A.
Hubraum (cm³) k.A. Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 750
Tags
k.A.
Eingestellt am 27.11.2023 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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