Einsatzfahrzeug: Iveco Daily 35 S 16 V - Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen - NEF

Iveco Daily 35 S 16 V - Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen - NEF
Iveco Daily 35 S 16 V - Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen - NEF

Einsatzfahrzeug-ID: V170104 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Iveco Daily 35 S 16 V - Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen - NEF Kennzeichen k.A.
Standort SonstigesLeih-, Messe- und Vorführfahrzeuge
Wache Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Rettungsdienst Organisation Kommerzielles Unternehmen (Privat)
Klassifizierung Notarzteinsatzfahrzeug Hersteller Iveco
Modell Daily 35 S 16 Auf-/Ausbauhersteller Miesen
Baujahr 2020 Erstzulassung 2020
Indienststellung 2020 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Notarzteinsatzfahrzeug NEF der Firma "Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen" aus Hamburg.

Das NEF wurde auf einem Iveco Straßenfahrgestell, Modell Daily 35 S 16 mit 3.000 mm Radstand, beidseitigen Schiebtüren und zweiflügeliger Hecktür, realisiert. Der Ausbau nach DIN EN 75079 und unter Berücksichtigung der DIN EN 1789, erfolgte durch die Firma C. Miesen GmbH & Co. KG aus Bonn. Herr Markus Haas, Geschäftsführer der gleichnamigen Sonderfahrzeugvermietung, war hier der federführende Ideengeber für dieses Fahrzeug.

Angetrieben wird das 3.500 kg schwere Fahrzeug von einem 116 kW / 156 PS leistenden 4-Zylinder-Dieselmotor nach Euro-VI-Norm, der das auf Vorder- und Hinterachse blattgefederte NEF auf bis zu 160 km/h beschleunigen kann. Als Getriebe dient ein stufenloses, vollautomatisches Hi-Matic 8-Gang-Wandler-Getriebe, das die Kraft an die Hinterachse überträgt. Dank des im Vergleich zu Mitbewerberfahrzeugen mit nur 11,2 m kleinsten Wendekreises und der kompakten Außenmaße mit einer Länge von 5.189 mm und einer Breite von 2.200 hat das Fahrzeug einen sehr kleinen Verkehrsflächenbedarf, in etwa auf Pkw- / SUV-Niveau. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 kg und einer Nutzlast von 750 kg bietet das Fahrzeug ausreichend Gewichtsreserven.

Das Fahrzeug verfügt über verschiedene Fahrerassistenzsysteme wie z.B. das Notbremssystem (AEBS), einen proaktiven Fahrspurüberwachungsassistenten (LDWS), dem adaptiven Abstandsregeltempomaten (ACC), dem Bergabfahrassistenten (HDC), das Sicherheits-Außenspiegelsystem, dem Seitenwindassistenten, einem Rückfahrkamera- und Ultraschall-Heckabstands-Warnsystem und, zuschaltbar per Knopfdruck, Traction Plus für mehr Gripp auf rutschigen Oberflächen wie z.B. Matsch und Schnee. Weitere Ausstattungen wie Full-LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent und Kurvenfahrlicht, eine vollautomatische Klimaanlage, Run-Lock-Schaltung (Motor-Weiterlauf) und eine elektrische Feststellbremse komplettieren die fahrzeugtechnische Ausstattung. An der Front befindet sich ein Frontschutzbügel, gemein hin auch als „Bullfänger“ bekannt, ebenso befinden sich an beiden Seiten Schutzbügel.

Die medizinische Ausrüstung kann in einem modularen Schranksystem mit ausziehbaren Schüben im Heck und in einem Stauschrank hinter der Schiebetür auf der Fahrerseite gelagert werden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine variable Aufnahme der vielen verschiedenen Medizintechnikgeräte gelegt. Auch wenn sich die Beladung durch Modell- oder Herstellerwechsel ändert, ist die Positionierung im Heckschranksystem bzw. hinter der Tür mit kleineren Umbauten dank der verwendeten Normschienen weiterhin problemlos möglich. Die Medizintechnik wird durch integrierte Steckverbindungen mit Energie versorgt. Im Schranksystem im Heck sind außerdem eine Thermobox und ein Kompressor-Kühlschrank verbaut. Die Lagerung im Heck bzw. hinter der Schiebetür ermöglicht einerseits eine optimale Raumausnutzung mit einer gut zugänglichen Unterbringung der Ausrüstung und zum anderen ein Höchstmaß an Sicherheit für die Besatzung im Falle eines Unfalls. Im Fond des Fahrzeuges sind 2 komfortable Zusatzsitze eingebaut, außerdem ist ein Arbeitstisch mit Schrankelement vorhanden, so dass auch die organisatorischen Aufgaben, wie zum Bespiel die Patientendokumentation, bequem im Arbeitsraum erledigt werden können. Im Falle eines größeren Rettungsdiensteinsatzes könnte das Fahrzeug so auch als Einsatzleitstelle für z.B. einen LNA dienen. Sowohl das Schranksystem im Heck als auch die Einbauten im Fond sind auf Airline-Aluminiumschienen befestigt, was einerseits die leichte Montage der einzelnen Komponenten ermöglicht, andererseits aber auch einen schnellen Aus- und Umbau der Inneneinrichtung sicherstellt.

Das Fahrzeug wurde in der nach europäischer Norm für Rettungsfahrzeugen vorgeschriebenen Farbe Schwefelgelb, RAL 1016, lackiert und mit einer Bauchbinde in tagesleuchtendem RAL 3026 und mit retroreflektierenden gelben Streifen beklebt. Am Heck wurde das Fahrzeug zusätzlich mit einer Heck-Warnmarkierung der Fa. Design112 versehen. Als Sondersignalanlage dienen zwei Dachbalkenanlagen der Fa. Hänsch, Typ DBS 4000 (am Heck mit Heckwarnsystem), Kreuzungsblitz der Fa. Standby, bestehend aus 2 Blitzern L54 und 4 Blitzern L88, 2 Druckkammerlausprecher und Martin-Presslufthörner, Modell 2298 GM. Die Presslufthörner und die Druckkammerlautsprecher sind in bzw. unter der Stoßstange installiert, durch diese Verbauposition wird die Geräuschentwicklung im Fahrerraum deutlich reduziert. Eine LED-Umfeldbeleuchtung über den Schiebtüren und am Heck erleichtern dem Fahrer das Rangieren.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Iveco Daily VII 35 S 16 V (35-160)
  • Motorleistung: 116 kW bei 3.500 1/min (4-Zylinder Dieselmotor, Euro 6d)
  • Hubraum: 2.287 cm³
  • Getriebe: vollautomatisches Hi-Matic 8-Gang-Getriebe (HA8)
  • Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 3.500 kg
  • Leergewicht: 2.750 mm
  • Achslast vorne / hinten: 1.900 / 2.240 mm
  • Länge: 5.189 mm
  • Breite: 2.200 mm
  • Höhe: 2.500 mm
  • Radstand: 3.000 mm

Ausbau: Miesen

Haas Vermietung von Sonderfahrzeugen:

Die Firma Haas bietet die Vermietung von Einsatz- und Sonderfahrzeugen wie zum Beispiel Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), Rettungswagen (RTW), Einsatzleitfahrzeuge (ELW), verdeckte Kommandofahrzeuge, Krankenwagen (KTW), Intensivmobile oder Intensivwagen (ITW), Mehrzweckfahrzeuge und Notarztwagen (NAW) an.

Ausrüster Standby GmbH, design112
Sondersignalanlage
  • 2 Dachbalkensysteme Hänsch DBS 4000, am Heck mit Heckwarnsystem
  • Kreuzungsblitzer Standby KB2 HT-1, bestehend aus:
    • 2 LED-Kennleuchten Standby L54
    • 4 LED-Kennleuchten Standby L88
  • 2 Druckkammerlausprecher
  • Martin-Horn 2298 GM
Besatzung 1/1 Leistung 116 kW / 158 PS / 156 hp
Hubraum (cm³) 2.287 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.500
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Eingestellt am 23.04.2021 Hinzugefügt von Heiner Lahmann
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