Einsatzfahrzeug: Burgdorf - Spital Emmental - RTW - Betru 14

Burgdorf - Spital Emmental - RTW - Betru 14
Burgdorf - Spital Emmental - RTW - Betru 14
Blick durch den Patientenraum

Einsatzfahrzeug-ID: V158036 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Burgdorf - Spital Emmental - RTW - Betru 14 Kennzeichen BE 748
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Bern
Wache Spital Emmental RW Burgdorf Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Rettungsdienst Organisation kommunaler / landeseigener Rettungsdienst
Klassifizierung Rettungswagen Hersteller Mercedes-Benz
Modell Sprinter 519 CDI 4x4 Auf-/Ausbauhersteller AmbulanzMobile (Schönebeck)
Baujahr 2019 Erstzulassung 2019
Indienststellung 2019 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Rettungswagen RTW des Rettungsdienstes des Spitals Emmental, stationiert an der Rettungswache am Spital Burgdorf

Fahrgestell: Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI 4x4 ("VS30")
Aufbau: AmbulanzMobile
Aufbautyp: Delfis S
Baujahr: 2019

Technische Daten:
Antrieb: Allradantrieb, 4x4
Getriebe: Automatikgetriebe

Beladung/ Ausstattung:

  • Unfalldatenschreiber (UDS)/ Restwegaufzeichnungsgerät (RAG)
  • Schleuderketten
  • 360°-Kamerasystem
  • Navigationssystem Garmin mit Datenanbindung an die Leitstelle
  • Verkehrswarnanlage bestehend aus 4 gelben Blitzern FG Hänsch Effekta RWS Sputnik SL
  • Umfeldbeleuchtung
  • Be- und Entladesystem für Fahrtrage Kartsana BRAVO2
  • Kamerasystem im Patientenraum
  • Notfallrucksäcke
  • EKG/ Defibrillator
  • Absaugpumpe Laerdal LSU
  • Fahrtrage Kartsana powerBRAVA
  • Spineboard
  • Schaufeltrage
  • Vakuummatratze
  • Rettungsaxt Force
  • Warnzelt
  • Verkehrswarnleuchte TurboFlare

Das Spital Emmental beschaffte 2019 für seinen Rettungsdienst als Ersatz für einen älteren Rettungswagen einen Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI 4x4 aus der neuen VS30-Baureihe mit einem Delfis S-Aufbau von AmbulanzMobile aus dem deutschen Schönebeck. Eher ungewöhnlich ist die Wahl eines schweren Transporter-Fahrgestells aus der Fünf-Tonnen-Klasse für einen vergleichsweise kompakten Rettungswagen auf Basis eines Kastenwagens. In der Schweiz trifft man häufiger auf derart schwergewichtige Kasten-Rettungswagen, während in Deutschland allenfalls Rettungswagen mit Kofferaufbau auf solch schweren Fahrgestellen realisiert werden. Das Sprinter-Fahrgestell des Rettungswagens stattete Mercedes-Benz nicht nur mit einem Automatikgetriebe aus, sondern auch mit Allradantrieb. Dieser ist für das bergige Emmental im Kanton Bern auch unabdingbar notwendig. Ferner besitzt der Sprinter ein 360°-Kamerasystem sowie einen Spurhalte- und einen Bremsassistenten. Nachträglich wurde der Kastenwagen mit Schleuderketten als ANfahrhilfe bei Schnee und Eis an der Hinterachse und einem Unfalldatenschreiber ausgerüstet. Statt eines fest verbauten Navigationssystems besitzt der Sprinter ein portables Gerät von Garmin, welches über eine Datenschnittstelle zur Leitstelle verfügt und somit auch als Statusgeber und zur Einsatzdokumentation genutzt werden kann.
Den Umbau vom Kasten- zum Rettungswagen realisierte das deutsche Unternehmen AmbulanzMobile im System Delfis S. Dieses Aufbaukonzept für Kasten-Rettungswagen basiert auf dem bewährten Delfis-Rettungswagen der dritten Generation, dem Delfis 3. Im Vergleich zum normalen Delfis 3 besitzt der Delfis S einn deutlich geräumigeren Patientenraum mit einer Stehhöhe von 2 m und einer Innenraumbreite von 1,75 m. Überarbeitet und verbessert ist auch die in den Dachaufbau integrierte Sondersignalanlage mit LED-Kennleuchtenmodulen an Front, Seite und Heck. Den Delfis S für das Spital Emmental stattete AmbulanzMobile statt mit einem konventionellen Tragentisch mit einem elektromechanischen Be- und Entladesystem für die Fahrtrage aus. Verbaut ist eine Ladehilfe Kartsana Bravo2 auf der eine Fahrtrage Kartsana powerBRAVA mitgeführt wird. Erkennen lässt sich die im Rettungswagen verbaute Be- und Entladehilfe für die Fahrtrage von außen am mittig eingeschnittenen Trittbrett am Fahrzeugheck. Im Patientenraum befinden sich die Trage in der Raummitte flankierend zwei zusätzliche Sitzplätze. Einer rechts neben der Trage über der Hinterachse und ein zweiter mit Blick entgegen der Fahrtrichtung am Kopfende. Dieser Sitzplatz ist eingelassen in eine umfangreiche Schrankwand an der Trennwand zur Kabine. Diese Schrankwand besitzt verschiedene Schubladen sowie auch offene Staufächer, welche zur Seitentür hin zeigen und zum Transport von Notfallrucksäcken benutzt werden. Außerdem besitzt diese Schrankwand eine große Arbeitsfläche unterhalb der Durchreiche zur Fahrerkabine und zusätzliche Staufächer die in den Alkoven des Dachaufbaus integriert sind. Zwei weitere Schrankeinbauten befinden sich links und rechts des Fußendes der Trage am Fahrzeugheck. In den linken Schrank sind zudem zwei Einschubfächer für Spineboard und Schaufeltrage integriert, welche sich zum Heck hin entnehmen lassen. Damit der Fahrer auch während der Fahrt Einblick in den Patientenraum hat und diesen überwachen kann ist im Patientenraum ein zusätzliches Kamerasystem angebracht.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 LED-Kennleuchtenmodule FG Hänsch
  • 3 LED-Weitblitze
  • 2 Frontblitzer im Kühlergrill
  • 2 Frontblitzer in den Außenspiegeln
  • 2 Intersection Lights
  • 2 Seitliche LED-Kennleuchtenmodule
  • 2 LED-Kennleuchtenmodule FG Hänsch am Heck
  • 2 Druckkammerlautsprecher
Besatzung 1/1 Leistung 140 kW / 190 PS / 188 hp
Hubraum (cm³) 2.987 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
Tags
Eingestellt am 06.11.2019 Hinzugefügt von Christopher Benkert
Aufrufe 1441

Korrektur-Formular

Sollten Sie in den Beschreibungen oder Fahrzeugdaten einen Fehler finden, weitere sachdienliche Informationen zum Fahrzeug besitzen oder einen Verstoß gegen das Urheberrecht melden wollen, dann benutzen Sie bitte das Korrekturformular. Wir bitten Sie darum, nur gesicherte Angaben zu machen, denn spekulative Informationen kosten das Admin-Team nur Zeit, die von uns besser verwendet werden kann.

Zum Korrektur-Formular

Weitere Einsatzfahrzeuge aus Bern

Alle Einsatzfahrzeuge aus Bern ›

Anzeige