Einsatzfahrzeug: Altnau-Güttingen - FW - RF

Altnau-Güttingen - FW - RF
Altnau-Güttingen - FW - RF
Geräteraum G2

Einsatzfahrzeug-ID: V157774 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Altnau-Güttingen - FW - RF Kennzeichen TG 5259
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Thurgau
Wache FW Altnau-Güttingen Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Gerätewagen Hersteller Renault
Modell Master 180 dCi Auf-/Ausbauhersteller Mowag
Baujahr 2019 Erstzulassung 2019
Indienststellung 2019 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Rüstfahrzeug RF der Freiwilligen Feuerwehr Altnau-Güttingen

Fahrgestell: Renault Master 180 dCi („Master III“)
Aufbau: Mowag
Baujahr:
Fahrgestell: 2019
Aufbau: 1998

Technische Daten:
Antrieb: Straßenantrieb, 4x2
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

Beladung/ Ausstattung:

  • Stromerzeuger
  • 3 Leitungsroller
  • Beleuchtungsgruppe bestehend aus 4 Stativen, 3 LED-Strahlern à 100 W, Beleuchtungsgerät und LED-Strahler 500 W mit Standfuß
  • Mehrzweckzug
  • Hydraulikheber
  • Schmutzwasserpumpe Chiemsee
  • Wassersauger
  • Motorkettensäge Jonsered
  • Brechwerkzeuge
  • Schaufeln, Besen, Wasserschieber
  • Handspritze mit Öllöser
  • Ölbindemittel
  • Ölbindemittel für Gewässer
  • Ölbindevlies
  • 2 Stabtaschenlampen mit Warnaufsatz
  • 2 Warnzelte
  • 2 Verkehrswarnleuchten eFlare
  • 7 C-Druckschläuche
  • 2 Hydrantenschlüssel
  • Verteiler B-CBC
  • C-Hohlstrahlrohr
  • Übergangsstücke
  • Schlauchwickelgerät
  • 2 ABC-Pulverfeuerlöscher
  • Schaumfeuerlöscher
  • Schnittschutzkleidung und Forsthelm
  • Wathosen
  • Gummistiefel
  • 2 Feuerwehruniformen mit T-Shirts als Wechselkleidung
  • 2 2-teilige Schiebleitern

Einen ungewöhnlichen Weg ging die Feuerwehr Altnau-Güttingen bei der Ersatzbeschaffung ihres Rüstfahrzeuges im Jahr 2019. Während das Fahrgestell des Rüstfahrzeuges, ein Mercedes-Benz Sprinter 4x4, nach 21 Einsatzjahren merklich in die Jahre gekommen war, befand sich der robuste Aufbau von Mowag noch immer in tadellosem Zustand. Statt also ein komplett neues Rüstfahrzeug zu beschaffen entschied sich die Feuerwehr Altnau-Gütting als kostengünstigere Lösung dafür nur ein neues Fahrgestell zu beschaffen und den gut erhaltenen Mowag-Aufbau einfach umzusetzen. Beim neuen Fahrgestell entschied sich die Feuerwehr Altnau-Gütting für einen Renault Master mit der Topmotorisierung von 180 PS. Auf einen Allradantrieb wie beim ursprünglichen Sprinter-Fahrgestell des Rüstfahrzeuges verzichtete die Feuerwehr jedoch.

Ihr kurz nur als Rüster bezeichnetes Rüstfahrzeug nutzt die Feuerwehr Altnau-Güttingen zur Abarbeitung kleinerer Technischer Hilfeleistungen. Zum Aufgabengebiet des Rüstfahrzeuges gehören die Beseitigung von Sturmschäden wie umgestürzten Bäumen oder Wasserschäden, aber auch von kleineren Ölschäden. Auch werden für die Menschenrettung zwei Schiebleitern auf dem mit einem Gerätewagen vergleichbaren Rüstfahrzeug mitgeführt.

Den Aufbau des Rüstfahrzeuges baute Mowag ursprünglich 1998 auf einen Mercedes-Benz Sprinter 412D 4x4 auf, bevor er dann 2019 auf einen Renault Master 180 dCi umgesetzt wurde. Von seiner Optik her wirkt der Aufbau von Mowag wie ein gewöhnlicher Planenaufbau über einer Ladefläche. Jedoch lassen sich die drei mit Planen überspannten Gitterrahmen die als Seitenwände dienen nach oben aufklappen und geben dann jeweils große Geräteräume frei. Während Planwände als Geräteraumverschluss in Deutschland nahezu unbekannt sind, nutzen sie verschiedene Aufbauhersteller in der Schweiz recht häufig. Während Mowag in der Vergangenheit – seit 2000 tritt Mowag nur noch als reiner Rüstungskonzern auf – teilweise die Geräteräume seiner kleineren Einsatzfahrzeugaufbauten mit Planwänden verschloss baut beispielsweise Rusterholz noch heute derartige Aufbauten. Das Innenleben des Aufbaus besteht aus einem Regalsystem auf Basis eines Aluminiumramens. Teile der Fahrzeugbeladung werden in handlichen Kunststoffkisten unterschiedlicher Größe mitgeführt, während größere Gegenstände in entsprechend dimensionierten Aussparungen stehen oder in speziellen Halterungen mitgeführt werden. Im Heckgeräteraum sind im oberen Bereich zwei große nach unten abkippenden Schubladen für besonders lange und sperrige Ausrüstungsgegenstände eingebaut. Ebenfalls der besseren Raumausnutzung dient eine kleine Schwenkwand im Geräteraum auf der rechten Fahrzeugseite. Auf dem Aufbaudach lagern nebeneinander zwei zweiteilige Schiebleitern. Für die Entnahme der beiden Leitern besitzt das Dach auf der rechten Seite über einen Laufsteg der über eine am Heck montierte Leiter erreicht werden kann. Der Aufbau wurde im Zug der Umsetzung auf das neue Fahrgestell teilweise überholt und modernisiert. Beispielsweise bekam er an den Seiten eine weiße und am Heck eine rote Konturmarkierung. Auch die Sondersignalanlage wurde erneuert. An die Stelle der Saturn-Blitzkennleuchte am Aufbauheck trat analog zu den Kennleuchten auf dem Fahrgestell eine GyroLED von Standby Mercura.

Ausrüster Standby GmbH
Sondersignalanlage
  • 3 LED-Kennleuchten Standby Mercura GyroLED, davon 1 am Heck
  • 2 Frontblitzer
  • 2 Druckkammerlautsprecher
Besatzung 1/2 Leistung 132 kW / 179 PS / 177 hp
Hubraum (cm³) 2.298 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.500
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Eingestellt am 22.10.2019 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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