Einsatzfahrzeug: Altnau-Güttingen - FW - ASF

Altnau-Güttingen - FW - ASF
Altnau-Güttingen - FW - ASF
Blick durch den Mannschafts- und Geräteraum

Einsatzfahrzeug-ID: V157673 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Altnau-Güttingen - FW - ASF Kennzeichen TG 759
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Thurgau
Wache FW Altnau-Güttingen Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Gerätewagen-Atemschutz(-Strahlenschutz) Hersteller Renault
Modell Master 2.8 dTi Auf-/Ausbauhersteller unbekannt
Baujahr 1998 Erstzulassung 1998
Indienststellung 1998 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Atemschutzfahrzeug ASF der Freiwilligen Feuerwehr Altnau-Güttingen

Fahrgestell: Renault Master 2.8 dTi ("Master I")
Ausbau: unbekannt
Baujahr: 1998

Beladung/ Ausstattung:

  • Unfalldatenschreiber (UDS)/ Restwegaufzeichnungsgerät (RAG)
  • Bolzenschneider
  • Feuerwehraxt
  • 3 Stabtaschenlampe mit Warnaufsatz
  • 2 Warnzelte
  • 2 Verkehrswarnleuchten eFlare
  • ABC-Pulverfeuerlöscher
  • CO²-Feuerlöscher
  • Löschdecke
  • 6 Pressluftatmer Interspiro
  • 6 Atemluftflaschen
  • Pressluftfluchtgerät Dräger Saver PPH
  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Kennzeichnungsweste "Atemschutz Chef"
  • Kennzeichnungsweste "Truppüberwacher"
  • 7 Atemschutzführungsleinen
  • Wärmebildkamera Flir
  • 6 Knickkopflampen
  • Atemschutzüberwachungstafel
  • Festzeltgarnitur
  • Megaphon
  • Schleifkorbtrage
  • Schiebleiter

Laufbahn:

  • 1998 - 2008: Feuerwehr Altnau
  • seit 2008: Feuerwehr Altnau-Güttingen

Im Jahr 1998 beschafte die damals noch eigenständige Feuerwehr Altnau als Ergänzung zu ihrem Tanklöschfahrzeug ein Atemschutzfahrzeug, um bei Brandeinsätzen schnell eine ausreichende Zahl an Atemschutzgeräteträgern mit ihrer Ausrüstung vor Ort bringen zu können. Zusätzlich sollte das Fahrzeug auch zum Ziehen der Anhänger der Wehr genutzt werden. Ein örtlicher Werkstattbetrieb baute für die Wehr einen Renault Master zum Atemschutzfahrzeug aus. Beim Zusammenschluss der Feuerwehr Altnau mit der benachbarten Wehr aus Güttingen im Jahr 2008 ging das Fahrzeug in den gemeinsamen Fuhrpark der neuen Feuerwehr Altnau-Güttingen über.

Das Atemschutzfahrzeug ist ein bei Feuerwehren in der Schweiz weit verbreitetes Einsatzfahrzeug und stellt eine Mischung aus einem Mannschaftstransportwagen sowie einem Gerätewagen-Atemschutz dar. Das heißt es transportiert sowohl Mannschaft, als auch Ausrüstung für einen Atemschutzeinsatz an die Einsatzstelle. Anders als Mannschaftstransport- und Gerätewagen-Atemschutz ist das schweizerische Atemschutzfahrzeug aber kein eher nachrangiges Nachschubfahrzeug für größere Einsatzlagen, sondern gehört bei vielen Feuerwehren fest zum ersten Abmarsch. Oftmals bilden Atemschutzfahrzeuge eine Einheit mit einem Tanklöschfahrzeug und rücken unmittelbar oder kurz nach diesem aus. Aus der grundsätzlichen Konzeption vieler Tanklöschfahrzeuge in der Schweiz erklärt sich die enge Anbindung der Atemschutzfahrzeuge an diese. Verbreitet sind in der Schweiz Tanklöschfahrzeuge mit Truppkabine für nur drei Feuerwehrangehörige. Während das Tanklöschfahrzeug die nötige Ausrüstung für die Brandbekämpfung an die Einsatzstelle bringt, kommt das weitere Personal zusammen mit der Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz direkt mit dem Atemschutzfahrzeug nach. Aus diesem Grund sind viele Atemschutzfahrzeuge auch so ausgebaut, dass sich zumindest ein Teil der Besatzung schon während der Fahrt mit Pressluftatmern ausrüsten kann.
Als Basis für Atemschutzfahrzeuge wird in der Regel auf Transporterfahrgestelle mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t zurückgegriffen. Durch ihre Fahrgestelle ähneln Atemschutzfahrzeuge auch eher mehr dem deutschen Mannschaftstransportwagen und fallen deutlich kleiner aus als ein Gerätewagen-Atemschutz. Dies spiegelt sich auch in der mitgeführten Beladung wider, welche bei weitem nicht so umfangreich wie auf einem Gerätewagen-Atemschutz ausfällt. Üblich ist das nur eine an die Fahrzeugbesatzung angelehnte Zahl von Pressluftatmern mitgeführt wird und selten mehr.

Das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Altnau-Güttingen wurde 1998 von einem unbekannten Werkstattbetrieb auf einem Renault Master 2.8 dTi aufgebaut. Der Innenraum des Kleinbusses wurde für den Einsatzzweck als Atemschutzfahrzeug als kombinierter Mannschafts- und Geräteraum ausgebaut. Entlang der kompletten linken Fahrzeugseite verläuft eine Sitzbank mit sechs Sitzplätzen längs zur Fahrtrichtung. Jeder Sitzplatz verfügt über eine Halterung für einen Pressluftatmer. So können sich schon während der Fahrt bis zu sechs Feuerwehrangehörige aus der maximal neunköpfigen Fahrzeugbesatzung mit Atemschutz ausrüsten. Auf der gegenüberliegenden rechten Fahrzeugseite ist ein deckenhohes Regalsystem eingebaut, welches von der zweiflügeligen Hecktür bis zur seitlichen Schiebetür reicht. In ihm sind verschiedene Kleinteile der Fahrzeugbeladung verstaut, aber auch sechs zusätzliche Atemluftflaschen. Auch an der halbhohen Trennwand zwischen Fahrerraum und dem Mannschafts- und Geräteraum werden kleine Ausrüstungsgegenstände mitgeführt. Hier befinden sich vor allem Knickkopflampen, Funkgeräte sowie auch eine Wärmebildkamera. Auf Bodenhöhe ist an der Trennwand eine kurze Schleifkorbtrage aus Metall befestigt, in einem schmalen Fach dahinter eine Festzeltgarnitur eingeschoben. Mittig auf dem Dach befindet sich eine Aufnahme für eine zweiteilige Schiebleiter, an der an Front und Heck die drei Doppelblitzkennleuchten der Sondersignalanlage montiert sind.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 3 Doppelblitzkennleuchten FG Hänsch Comet-B, davon 1 am Heck
Besatzung 1/8 Leistung 115 kW / 156 PS / 154 hp
Hubraum (cm³) 2.799 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) k.A.
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Eingestellt am 18.10.2019 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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