Einsatzfahrzeug: Pizol - FW - Weisstannen - MATRA - Pizol 42

Pizol - FW - Weisstannen - MATRA - 42
Pizol - FW - Weisstannen - MATRA - 42

Einsatzfahrzeug-ID: V150731 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Pizol - FW - Weisstannen - MATRA - Pizol 42 Kennzeichen SG 150844
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)St. Gallen
Wache FW Pizol Depot Weisstannen Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Mannschaftstransportwagen Hersteller Steyr Daimler Puch
Modell Pinzgauer 710 M Auf-/Ausbauhersteller Eigenausbau
Baujahr 1975 Erstzulassung 1975
Indienststellung k.A. Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Mannschaftstransporter MATRA der Feuerwehr Pizol, stationiert im Depot Weisstannen

Fahrgestell: Steyr-Daimler-Puch Pinzgauer 710 M
Ausbau: Eigen
Baujahr: 1975

Technische Daten:
Motor: 4-Zylinder-Reihen-Ottomotor Steyr-Daimler-Puch
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe ZF S 5-18/3 mit Geländeübersetzung
Antrieb: Straßenantrieb, 4x2 mit hydraulisch zuschaltbarem Allradantrieb, 4x4
Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h
Niedrigste Geschwindigkeit: 4 km/h
Länge / Breite / Höhe (ohne Sondersignalanlage): 4.200 / 1.770 / 2.160 mm
Radstand: 2.200 mm
Bodenfreiheit: 380 mm
Überhangwinkel vorne / hinten: 42° / 46°
Wendekreis (Straßen- / Allradantrieb): 10.500 / 11.200 mm

Beladung/ Ausstattung:

  • 4 LED-Zusatzscheinwerfer, je 2 an Front und Heck
  • Stromerzeuger
  • Leitungsroller
  • Beleuchtungsgruppe
  • Warnzelt
  • 2 Verkehrswarnleuchten
  • Überdrucklüfter Leader
  • 2 Stabtaschenlampen

Laufbahn:

  • 1975 - unbekannt: Zivilschutz Gemeinde Mels
  • unbekannt - 2006: Feuerwehr Mels Depot Weisstannen
  • seit 2006: Feuerwehr Pizol Depot Weisstannen

Seine Vergangenheit kann der Mannschaftstransporter der Feuerwehr Pizol im Depot Weisstannen ganz und gar nicht verheimlichen. Noch immer trägt der kompakte und extrem geländegängige Pinzgauer die grau-braune Farbgebung des Zivilschutzes und nicht das typische rot der Feuerwehr. Der 1975 gebaute leichte Gelände-Lastwagen befand sich ursprünglich in der Gemeinde Mels beim Zivilschutz im Einsatz. Von dort übernahm ihn die Feuerwehr Mels und rüstete ihn einfach und zweckmäßig zum Mannschaftstransporter für das im gebirgigen Weisstannental auf über 1.000 m gelegene Depot um. Neben einer einfachen Sondersignalanlage befestigte die Wehr an der Front ein einfaches Metallschild mit der Aufschrifft "Feuerwehr Mels", welche den Pinzgauer als Feuerwehrfahrzeug ausweist. Das Schild weißt auch eine weitere Etappe im Lebenslauf des Pinzgauers aus. Zunächst gehörte er zum Fuhrpark der Feuerwehr Mels und kam nach deren Zusammenschluss mit mehreren Nachbarwehren zur Feuerwehr Pizol im Jahr 2006 in deren Bestand. Im Inneren wurde für den Transport einiger überschaubarer Ausrüstungsgegenstände ein kleines Regal zwischen Fahrer- und Beifahrersitz sowie dem Mannschaftsraum eingebaut.
Im Depot Weisstannen ergänzt der Mannschaftstransporter auf Pinzgauer-Fahrgestell ein kompaktes Tanklöschfahrzeug mit einer dreiköpfigen Besatzung und führt im Einsatzfall weiteres Personal und Material nach.

Beim Fahrgestell des Mannschaftstransporters handelt es sich um einen Pinzgauer in der zweiachsigen 4x4-Variante aus der ersten Baureihe (710) mit Planenverdeck (M). Wie alle Pinzgauer der ersten Generation besitzt auch dieses Exemplar als Antriebsaggregat einen von Steyr-Daimler-Puch selbst entwickelten Benzinmotor. Erst mit der zweiten Baureihe ab 1985 wurde auf Dieselmotoren, nun von VW zugeliefert, umgestellt. Der Pinzgauer hat keine feste Kabine, sondern ein alles überspannendes Planenverdeck. Während vorne in der eigentlichen Fahrerkabine zwei Personen Platz nehmen können, ist dahinter im Mannschaftsraum Platz für acht Mitfahrer. Sie können über die Hecktür ein- und aussteigen und nehmen auf zwei sich gegenüberliegenden Bänken längs zur Fahrtrichtung Platz. Am vorderen Ende des Mannschaftsraums bauten die Feuerwehrleute aus Mels und Weisstannen ein Regal aus Aluminiumprofilen für die Fahrzeugbeladung ein. Größte Ausrüstungsgegenstände im Regal sind ein Überdrucklüfter zwischen den Sitzbänken und ein kleiner Stromerzeuger links auf Höhe der Sitzbank.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Drehspiegelkennleuchten Hella KL600, davon 1 am Heck
Besatzung 1/9 Leistung 66 kW / 90 PS / 89 hp
Hubraum (cm³) 2.499 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 2.950
Tags
k.A.
Eingestellt am 20.12.2018 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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