Einsatzfahrzeug: MAN TGM 13.290 4x4 - Thoma-WISS - HLF 20

MAN TGM 13.290 4x4 - Thoma-WISS - HLF 20
MAN TGM 13.290 4x4 - Thoma-WISS - HLF 20
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Einsatzfahrzeug-ID: V146335 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname MAN TGM 13.290 4x4 - Thoma-WISS - HLF 20 Kennzeichen k.A.
Standort SonstigesRETTMobil 2018
Wache k.A. Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation kommerzielles Unternehmen
Klassifizierung Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Hersteller MAN
Modell TGM 13.290 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Thoma-WISS
Baujahr 2018 Erstzulassung 2018
Indienststellung 2018 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 als Vorführfahrzeug der Firma Thoma-WISS, auf Basis eines M.A.N. TGM 13.290 4x4 BL FW und einem feuerwehrtechnischen Auf- und Ausbau durch die Firma Thoma-WISS.

Das HLF20 wurde 2018 auf der Rettmobil in Fulda ausgestellt.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: M.A.N. TGM 13.290 4x4 BL FW
  • Motortyp: Reihen-6-Zylinder Dieselmotor nach Abgasnorm Euro 5
  • Hubraum: 6.871 cm³
  • Leistung: 213 kW / 290 PS bei 2.600 1/min
  • Zul. Gesamtgewicht: 15.500 kg
  • Länge: 8.600 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.300 mm
  • Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h

Auf- und Ausbau: Thoma-WISS "WWWRZASZEK Inzynieria Samochodow Specjalnych" - Bielsko-Biala
Besatzung: 1/8//9
Baujahr: 2018

Seit dem 1. Januar 2014 besteht eine enge Kooperation zwischen dem deutschen Aufbauhersteller Thoma, der besonders durch seine Umbauten von Gebrauchtfahrzeugen bekannt ist, und dem polnischen Hersteller Wawrzaszek unter dem Namen „Thoma-WISS“. Durch die damit gewonnenen Synergieeffekte und den Erfahrungsaustausch konnte bereits zur Rettmobil 2014 eine erste Studie für ein komplett selbstständig konzipiertes Neufahrzeug des Typs HLF 20 vorgestellt werden. Die damit gewonnen Erkenntnisse aus den Praxistests konnten wiederum in die Konzeptionierung des serienreifen Prototyps einfließen, welcher anlässlich der Interschutz 2015 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Damit zählte das Thoma-WISS HLF 20 eindeutig zu den – besonders für den deutschen Markt – sehr interessanten Neuheiten der Messe. Auf der Leitmesse für Rettungsdienstausstattung "RETTmobil" 2016 legte Thoma-WISS mit diesem Vorführfahrzeug noch einen drauf. Das neue Fahrzeug basiert auf der bekannten Modultechnik und wurde weiter optimiert.

Als Fahrgestell dient ein MAN TGM 13.290 BL FW, der sich mit einer Motorleistung von 213 kW (290 PS) und einem zulässigen Gesamtgewicht von 15.500 kg in die Reihe der hierzulande gängigen HLF-Fahrgestelle eingliedert. Neben einem permanenten Allradantrieb (4x4) und einem Automatikgetriebe, runden eine mechanische Federung an der Vorderachse, sowie eine pneumatische Federung an der Hinterachse die Fahrgestelleigenschaften ab.

Bei der großzügig gestalteten Integral-Mannschaftskabine handelt es sich um eine WISS-MODUL-CAB Sicherheitszelle, welche über insgesamt sieben Einzelsitze verfügt, von denen vier mit integrierten Halterungen für Pressluftatmer ausgestattet sind. Die Einzelsitze stellen eine Eigenentwicklung der WISS-Gruppe dar, wovon vier in Fahrtrichtung und drei entgegen der Fahrtrichtung angeordnet wurden. Somit bietet das Fahrzeug einer insgesamt neun Mann starken Besatzung ausreichend Platz. Das Aufbaumodul ist in Aluminiumschweißtechnologie, sowie mit eloxierten Geräteraumböden gefertigt und gliedert sich in insgesamt sieben Geräteräume. Während der jeweils vordere und hintere Geräteraum je Seite tiefgezogen sind, befindet sich der mittlere Geräteraum baubedingt über der Hinterachse. Dennoch befinden sich an allen sechs Geräteräumen ausklappbare Seitenauftritte. Unterhalb des Heckgeräteraumes befindet sich eine mittig platzierte Aufnahmeeinrichtung für eine Ein-Mann-Schlauchhaspel. Abgesehen von der integrierten Sondersignalanlage sind auch sämtliche andere Lichtelemente des Aufbaus vollständig in LED-Technik gehalten. Dabei handelt es sich neben der Heckbeleuchtung auch um eine Heckwarnanlage, sowie eine rundumverlaufende Umfeldbeleuchtung und eine Füllstandsanzeige zwischen Fahrer- und Mannschaftskabine. Der mittig zwischen Mannschaftskabine und Aufbau platzierte pneumatische Teleskoplichtmast der Firma Nord Lights ist ebenfalls in LED-Technik ausgeführt. Als weitere Besonderheit verfügt das HLF neben einer Rückfahrkamera auch über eine 360°-Kameraüberwachung, welche dem Maschinisten das Rangieren erheblich erleichtert und tote Winkel maximal minimiert.

Der Löschmittelvorrat in den jeweiligen Tanks beträgt 2.000 Liter Wasser, sowie 200 Liter Schaummittel. Mit der heckseitig, festeingebauten Ruberg Euroline FPN 10-2000 Feuerlöschkreiselpumpe wird eine Nennförderleistung von 2.000 l/min bei 10 bar erreicht. Besonders maschinistenfreundlich gibt sich der vollständig analog gestaltete Pumpenbedienstand. Lediglich fünf einfachbelegte Druckknöpfe (Pumpe ein/aus; Drehzahl +; Drezahl -; Tank-Füllautomatik und Druckautomatik ein/aus), sowie ein Drehregler zur Druckvorwahl sind notwendig, um die Pumpe in Betrieb zu nehmen. Sämtliche Druckabgänge, sowie die Einspeisung werden durch manuelle Schraubventile bzw. Kugelhahn-Verschlüsse bedient. Das Schaumzumischsystem ist ebenfalls manuell ausgeführt. Drei weitere einfachbelegte Druckknöpfe für Heckwarnanlage, Umfeldbeleuchtung und Funk-Lautsprecher komplettieren den Bedienstand.

Aufbau und Beladung:

Feuerlöschkreiselpumpe:

  • Typ: FPN 10-2000 / Euroline
  • Hersteller: Ruberg
  • Förderleistung: 2.000 l/min bei 10 bar

Löschmittel:

  • Wasser: 2.000 l
  • Schaummittel: 200 l

Ausstattung:

  • Frontkamera
  • Rückfahrkamera
  • Verkehrswarnanlage bestehend aus 4 gelben Blitzern Federal Signal MicroLED am Heck
  • Umfeldbeleuchtung
  • Füllstandsanzeige für Löschmitteltanks seitlich an der Kabine
  • Hygieneboard

Beladung:

Kabine:

  • 4x Pressluftatmer (2x in Fahrtrichtung / 2x gegen die Fahrtrichtung)

Geräteraum 1 (G1):

  • Rüstsatz Weber Rescue Systems bestehend aus
    • Hydraulikaggregat mit 2 Schlauchhaspeln
    • Schere
    • Spreizer
  • 2x Rettungszylinder
  • Schwelleraufsatz
  • Druckplatten
  • Bereitstellungsplane
  • Schutzdeckenset
  • Sprungretter SP16
  • Spineboard
  • 4x Unterbaublöcke Weber Rescue Systems StapPack
  • Abstützsystem Weber Rescue Systems StabFast
  • 2x Abdeckungen für Kanaleinläufe

Geräteraum 2 (G2):

  • Stromerzeuger Endress Silent
  • Beleuchtungsgruppe
  • Säbelsäge
  • Trennschleifer
  • Motorkettensäge

Geräteraum 3 (G3):

  • 4x B-Druckschläuche
  • 2x Schlauchtragekörbe mit B-Druckschlauch
  • Mobiler Rauchverschluss
  • Überdrucklüfter Leader Easy Pow'Air

Geräteraum 4 (G4):

  • 4x Leitkegel 500 mm
  • 4x Verkehrswarnleuchten Horizont EuroBlitz
  • Kübelspritze
  • CO²-Feuerlöscher

Geräteraum 5 (G5):

  • Verkehrsunfallkoffer
  • Handwerkzeugkoffer
  • Elektrowerkzeugkoffer
  • 1x Schnellangriffsverteiler

Geräteraum 6 (G6):

  • Schnellangriff mit C-Druckschlauch in Buchten und C-Hohlstrahlrohr
  • 1x Schnellangriffsverteiler
  • 4x Schlauchtragekörbe mit C-Druckschlauch
  • 3x C- und 2x B-Hohlstrahlrohre sowie 2 B-Stützkrümmer
  • Zumischer Z4
  • Kombischaumrohr S4/ M4

Geräteraum Heck (GR):

  • saugseitige Armaturen

Dach:

  • 4-teilige Steckleiter
  • 3-teilige Schiebleiter
  • 6x A-Saugschläuche
Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2x Integralmodul vorne (LED)
  • 2x Itegralmodul Heck (LED)
  • 2x Max Martin 2298 GM
Besatzung 1/8 Leistung 213 kW / 290 PS / 286 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 15.500
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Eingestellt am 13.06.2018 Hinzugefügt von berlin
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