Einsatzfahrzeug: Florian Schwetzingen 33

Florian Schwetzingen 33
Florian Schwetzingen 33

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Funkrufname Florian Schwetzingen 33 Kennzeichen HD-DL 1331
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)Baden-WürttembergRhein-Neckar-Kreis (HD)
Wache FF Schwetzingen Zuständige Leitstelle Leitstelle Rhein-Neckar (HD, MA)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Drehleiter-Korb Hersteller MAN
Modell TGM 15.290 Auf-/Ausbauhersteller Rosenbauer
Baujahr 2017 Erstzulassung 2017
Indienststellung 2017 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Drehleiter DL(A)K 23/12 der Freiwilligen Feuerwehr Schwetzingen.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: MAN TGM 15.290 4x2 LL
  • Motorleistung: 213 KW bei 2.300 1/min (6-Zylinder Dieselmotor)
  • Hubraum: 6.871 cm³
  • zulässiges Gesamtgewicht: 15.500 kg
  • Länge: 10.320 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.260 mm
  • Radstand: 4.775 mm

Aufbau: Rosenbauer
Modell: L32A-XS 2.0

Abstützung:

  • 4-fach Waagrecht-Senkrecht-Abstützung
  • Abstützbreite: 2.500 bis 4.850 mm
  • Alle Stützen einzeln und stufenlos ausfahrbar
  • Stützen mit Bodendrucküberwachung

Leiterstuhl:

  • Leiterstuhl mit Niveauregulierung
  • Hauptbedienstand COMFORT mit neigbarer Rückenlehne und ausklappbarem Dach
  • Analoge Belastungsanzeige (ABA) am Leitersatz neben dem Hauptbedienstand
  • Plattform auf der rechten Seite für Stromerzeuger und Überdrucklüfter

Leitersatz:

  • 5-teiliger Leitersatz mit abneigbarem Korbarm aus Feinkornstahl und pulverbeschichtet
  • Arbeitshöhe: 32 m, Korbbodenhöhe: 30 m
  • Abneigbarer Korbarm mit einer Länge von 4,35 m
  • Hebelast an der Lastöse am untersten Leiterteil: 4.000 kg, Hebelast an der Lastöse an der Leiterspitze: max. 600 kg
  • Stromhochführung zum Rettungskorb 24 V / 230 V / 400 V
  • 2 LED-Scheinwerfer am untersten Leiterteil, verstellbar
  • Steigleitung im obersten Leiterteil und im Korbarm aus Aluminiumrohr und flexiblem Druckschlauch am Übergang zwischen oberstem Leiterteil und Korbarm sowie zwischen Korbarm und Rettungskorb
  • Kamera im obersten Leiterteil zur Überwachung des abneigbaren Korbarms

Rettungskorb:

  • Rettungskorb mit 500 kg Tragkraft (5 Personen)
  • 4 Zugangsmöglichkeiten, 3 von vorne und eine von hinten, 3 Einstiege aufrecht begehbar
  • Bedienstand
  • Kamera im Korbboden
  • Umfeldbeleuchtung im Korbboden und Korbfront in LED-Technik
  • Steckdosen 230 V / 400 V
  • Halterung für Scheinwerfer, Krankentragenhalterung, Abseilgalgen, Überdrucklüfter und Sägekiste
  • C-Druckabgang an der Korbfront
  • Wenderohr Rosenbauer RM15, Durchfluss: 1.600 l/min, fernsteuerbar vom Hauptbedienstand und vom Korb
  • Krankentragenhalterung (bis zu 300 kg Gesamtlast)

Bereits im Jahr 2007 präsentierte der deutsche Drehleiterhersteller Metz eine Drehleiter mit Korb (DLA(K)) 23/12 mit absenkbarem Korbarm. Während Metz seine Standard-DLA(K) 23/12 ohne absenkbaren Korbarm als L32, die Abkürzung steht für "Ladder (englisch für Leiter) mit 32 Metern Arbeitshöhe", bezeichnet, wurde die Bezeichnung der Gelenkdrehleiter um ein zusätzliches A zu L32A erweitert. Das A in der Typbezeichnung steht für das englische Wort articulated, also gelenkig, und verweist auf den absenkbaren Korbarm. Sechs Jahre nach der Einführung der L32A wurde im Sommer 2013 die Weiterentwicklung dieser Leiter unter dem Namen L32A-XS dem Fachpublikum vorgestellt. Hinter der Bezeichnungserweiterung XS verbirgt sich das englische "eXtra Small", was für "besonders klein" steht und auf den erweiterten Aktionsradius bei kleinem Raumangebot verweist. Zwei Jahre nach ihrer Vorstellung wurde auf der Interschutz 2015 in Hannover die Weiterentwicklung der Gelenkdrehleiter, die L32A-XS 2.0, vorgestellt. Nun aber unter dem Markennamen Rosenbauer und nicht mehr unter dem Namen Metz, welcher nur noch als Technologiename erhalten blieb.

Bei der Baureihe L32A-XS 2.0 entwickelte Rosenbauer seinen absenkbaren Korbarm konsequent weiter um den Aktionsradius der DLA(K) insgesamt und vor allem bei begrenztem Raumangebot zu erhöhen. Die größte Änderung zwischen der alten Metz L32A und der L32A-XS sowie der Rosenbauer L32A-XS 2.0 betrifft die Lage des absenkbaren Korbarmes. Der Korbarm setzt nicht mehr am Ende des eigentlichen fünfteiligen Leiterparks an, sondern wurde weiter nach hinten verlegt. Dazu wurden an allen Leiterteilen die obersten drei Sprossen entfernt um dem um etwa 90 cm nach hinten verlagerten Korbarm Platz zum Abknicken zu geben. Die entfernten Sprossen stellen keinen Verlust dar, denn sie befinden sich im Überdeckungsbereich der einzelnen Leiterteile. Normalerweise liegen im ausgefahrenen Zustand die jeweils obersten Sprossen eines Leiterteils mit den untersten Sprossen des darauf folgenden Leiterteils genau übereinander. Diese Überlappung von Sprossen entfällt bei der L32A-XS. Mit dem Wegfall von insgesamt 15 Sprossen wird auch das Gewicht des Leiterparks verringert. Einer der Vorteile der Verlagerung des Korbarmes kommt diesem selbst zu Gute. War der Arm bei der L32A 3,5 m lang, wächst er bei der L32A-XS um fast 90 cm auf 4,35 m sowie bei der L32A-XS 2.0 um weitere 30 cm auf 4,65 m. Trotz des längeren Korbarms vergrößert sich die Fahrzeuglänge nicht. Von der L32A-XS zur Variante 2.0 konnte der maximale Neigungswinkel des Korbarms um 10° auf 85° vergrößert werden. Der weitaus größere Gewinn der L32A-XS und XS 2.0 ist aber der deutlich erweiterte Aktionsradius. Gerade bei beengten Platzverhältnissen kann die L32A-XS 2.0 mit ihrer Wendigkeit auftrumpfen. Der Aktionsradius zwischen Drehgestellmitte und Korbaußenkante liegt bei nur 6,6 m, verglichen mit 7,4 m bei der ersten XS-Generation. Damit kann der Leitersatz beispielsweise auf einer nur 8,8, statt vorher 9,5 m breiten Straße noch um 180° gedreht werden. Ebenso kann der Leiterpark bei einem Abstand von lediglich 5,35 m zwischen DLA(K) und Hausfassade stufenlos aufgerichtet werden. Zuvor waren bei der XS dafür 6,15 m nötig. Außerdem ermöglicht der verlagerte abwinkelbare Korbarm ein Absenken des Korbes kurz über Bodenhöhe unmittelbar vor der Fahrzeugfront. Dafür muss der Leiterpark lediglich etwas ausgefahren und der Korbarm abgeknickt werden, ein Aufrichten oder Drehen des Leiterparks ist nicht nötig. Zwischen Korbfront und Stoßstange des Fahrgestells liegen dann gerade mal 2,2 m Abstand, 30 cm weniger als bei der ersten L32A-XS.
Parallel zur L32A-XS entwickelte Metz auch noch eine Drehleitervariante mit begrenzter Bauhöhe die das Kürzel XF als Namenszusatz trägt. Hinter XF verbirgt sich das englische eXtra Flat, also besonders flach. Für die XF-Drehleitern wurde eigens ein neues besonders flaches Podium mit einem speziellen Hilfsrahmen entwickelt. Das Podium ist nicht nur besonders flach, es spart auch etwa 150 kg Gewicht im Vergleich zu einem herkömmlichen Drehleiterpodium ein. Eine L32A-XF auf Mercedes-Benz Econic kommt auf eine Höhe von nur 2,98 m und eine XF auf Mercedes-Benz Atego immerhin auf 3,04 m. Bei der Econic-Variante macht das einen Unterschied von 12 cm im Vergleich zu einer herkömmlichen Drehleiter aus. Es besteht auch die Möglichkeit die flache Drehleiterversion XF mit dem überarbeiteten, abneigbaren Korbarm XS zu kombinieren. Diese Drehleiterkonfiguration nennt sich dann L32A-XS-F.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Mini-Dachbalken FG Hänsch DBS 975 LED
  • Martin-Horn 2298 GM
  • 4 Frontblitzer FG Hänsch Sputnik SL
  • 3 Frontblitzer FG Hänsch Sputnik nano im Korbboden, je einer an der Front mittig und auf jeder Seite
  • 2 Heckblitzer FG Hänsch Integro Universal am Heck
Besatzung 1/2 Leistung 213 kW / 290 PS / 286 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 16.000
Tags
k.A.
Eingestellt am 06.06.2018 Hinzugefügt von jb112
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