Einsatzfahrzeug: Gais - StpFw - RMF

Gais - StpFw - RMF
Gais - StpFw - RMF

Einsatzfahrzeug-ID: V143923 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Gais - StpFw - RMF Kennzeichen AR 11122
Standort Europa (Europe)Schweiz (Switzerland)Appenzell Ausserrhoden
Wache StpFw Teufen Bühler Gais Depot Gais AR Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Gerätewagen Hersteller Toyota
Modell HiAce 2.4i 4WD Auf-/Ausbauhersteller Sonstige
Baujahr 1991 Erstzulassung 1991
Indienststellung 1991 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Rüst- und Materialfahrzeug RMF der Regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen Bühler Gais, stationiert im Depot Gais

Fahrgestell: Toyota HiAce 2.4 i 4WD („H100“)
Ausbau: Sanwald Fahrzeugbau
Baujahr: 1991

Technische Daten:
Antrieb: Allradantrieb, 4x4
Getriebe: Schaltgetriebe

Beladung/ Ausstattung:

  • Stromerzeuger 2,5 kVA
  • Lichtmast mit 3 Strahlern
  • 3 Leitungsroller
  • Beleuchtungsgruppe
  • Werkzeuge
  • 3 Warnzelte
  • Verkehrswarnleuchten Nissen
  • 2 ABC-Pulverfeuerlöscher
  • Notfalltasche
  • Vakuummatratze
  • Schaufeltrage
  • Klapptrage
  • 2 Tragen für Einsatz auf tragbaren Leitern
  • 2-teilige Schiebleiter

Wer bei der Fahrzeugbezeichnung Rüst- und Materialfahrzeug ein großes, eindrucksvolles und ausgefallenes Sonderfahrzeug erwartet wird beim Blick auf das im Depot Gais der Regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen Bühler Gais stationierte Fahrzeug diesen Namens ein Stück weit enttäuscht. Das Gaiser Rüst- und Materialfahrzeug ist keinesfalls groß und eine eindrucksvolle Erscheinung hat es auch nicht gerade. Das es sich trotz seines eher unscheinbaren Äußeren um ein ausgefallenes und durchaus kurioses Einsatzfahrzeug handelt ist aber sicher. Hinter dem gewichtigen Namen Rüst- und Materialfahrzeug verbirgt sich in Gais ein kompakter Toyota HiAce. Einen Kleinbustyp den man vor allem durch seine Verwendung als Mannschaftstransporter und eher weniger als Gerätewagen oder ähnliches kennt. Aber eben um eine Art Gerätewagen handelt es sich beim Rüst- und Materialfahrzeug aus Gais. Der kleine Toyota dient gleichermaßen dem Personal- und Materialtransport an die Einsatzstelle. Mit ihm werden vor allem Geräte für die einfache technische Hilfeleistung, insbesondere für Beleuchtungsmaßnahmen, an die Einsatzstelle gebracht. Aufgrund der Fahrzeuggröße ist der Umfang der Beladung aber sehr beschränkt, weswegen das Fahrzeug teilweise auch „fahrender Lichtmast“ genannt wird. Aber auch bis zu sechs Personen können in dem Kompakt-Bus Platz nehmen. An der Einsatzstelle ergänzt das Rüst- und Materialfahrzeug das Tanklösch- und Atemschutzfahrzeug, welche zusammen den ersten Abmarsch des Depots Bühl bilden.
Auch an den anderen drei Depots der Regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen Bühler Gais werden sogenannte Rüst- und Materialfahrzeuge mit ergänzender Ausrüstung für die technische Hilfeleistung vorgehalten. Sie alle wurden in den 1990er Jahren von den damals noch eigenständigen Feuerwehren von Teufen, Bühler und Gais beschafft. Erst 2004 erfolgte der Zusammenschluss der drei zuvor eigenständigen Wehren zur Regionalen Stützpunktfeuerwehr. Das in Gais stationierte Exemplar ist mit Baujahr 1991 sowohl das älteste, als auch das kleinste der drei Rüst- und Materialfahrzeug der Wehr. Vier Jahre später erhielt die Feuerwehr in Teufen einen Mercedes-Benz LN2 und im Jahr 1998 die Feuerwehr Bühler schließlich einen Iveco Turbo Daily als Rüst- und Materialfahrzeug.

Für den Ausbau des Toyota HiAce 2.4i 4WD mit Allradantrieb zeichnete sich 1991 Sanwald Fahrzeugbau aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden verantwortlich. Auf dem Dach des Kleinbusses wurde ein großer Dachgepäckträger mit einer Aufnahme für eine zweiteilige Schiebleiter angebracht. Um diese ohne das Fahrzeug zu beschädigen entnehmen zu können ist auf der Heckklappe eine Metallrolle montiert. Auf dem Dachgepäckträger sitzen ferner die beiden Rundumkennleuchten vom Typ KL700 von Hella. Während eine der Drehspiegelkennleuchten vorne links sitzt, befindet sich die andere hinten rechts. Auf dem Fahrzeugdach selbst angebracht sind je zwei gelbe Zusatzblinker an Front und Heck für die Absicherung des Fahrzeuges an Einsatzstellen. Aus dem Dach und dem Gepäckträger darauf hinaus ragt der mit drei Strahlern bestückte Kopf des pneumatischen Lichtmastes. Er sitzt rechts direkt neben der seitlichen Schiebetür. Diese Tür ist eine von zwei Schiebetüren die in den mittleren Fahrzeugteil führen. In ihm ist eine Sitzbank für drei Personen mit Blick in Fahrtrichtung eingebaut. Wobei der Blick nach vorne am Schrankeinbau hinter Fahrer- und Beifahrersitz endet. Während der vordere Fahrzeugteil durch das Regal fast komplett vom Mannschaftsraum abgetrennt ist, sind der rückwärtige Geräte- und der Mannschaftsraum offen miteinander verbunden. Vom Mannschaftsraum besteht einfcher Zugriff auf Teile der Beladung des Geräteraums. Der eigentliche Zugang zu diesem findet über die Heckklappe statt. Das Gros der Ausrüstung, insbesondere die großen Teile, lassen sich von hier aus entnehmen. Zentrales Element im Heckgeräteraum ist der mittig auf einem Auszug verbaute Stromerzeuger mit einer Leistung von 2,5 kVA. Nach vorne hin verdeckt wird der Stromerzeuger durch ein Bedienfeld mit Sicherungsautomaten und Steckdosen.

Die Beladung des Rüst- und Materialfahrzeuges fällt wie eingangs beschrieben sehr übersichtlich aus. Rund um den fest verbauten Stromerzeuger werden noch drei Leitungsroller und eine Beleuchtungsgruppe mit einem wuchtigen Lichtmast mitgeführt sowie Material zur Verkehrsabsicherung und etwas Werkzeug. Zusätzlich gehören zur Beladung eine rudimentäre notfallmedizinische Ausrüstung, verschiedene Tragen sowie eine Schiebleiter mit zwei Spezialtragen die über die Leiter hinaufgezogen und herabgelassen werden können.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 Drehspiegelkennleuchten Hella KL700, davon 1 am Heck
Besatzung 1/4 Leistung 97 kW / 132 PS / 130 hp
Hubraum (cm³) 2.438 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 2.300
Tags
k.A.
Eingestellt am 06.03.2018 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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