Einsatzfahrzeug: Büchel - Feuerwehr - FlKfz-Gebäudebrand 2. Los

Büchel - Feuerwehr - FlKfz-Gebäudebrand 2. Los
Büchel - Feuerwehr - FlKfz-Gebäudebrand 2. Los

Einsatzfahrzeug-ID: V140691 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Büchel - Feuerwehr - FlKfz-Gebäudebrand 2. Los Kennzeichen Y-777546
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)BundesbehördenBundeswehr (German Armed Forces)
Wache BwFw TaktLwG 33 Büchel Zuständige Leitstelle k.A.
Obergruppe Feuerwehr Organisation Bundeswehr
Klassifizierung Löschgruppenfahrzeug Hersteller MAN
Modell TGM 18.290 4x4 Auf-/Ausbauhersteller Ziegler
Baujahr 2016 Erstzulassung 2016
Indienststellung 2016 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Feuerlösch-Kraftfahrzeug Gebäudebrand (FlKfz-Gebäudebrand) 2. Los der Bundeswehrfeuerwehr, stationiert an der Fliegerhorstfeuerwehr des Taktischen Luftwaffen Geschwader (TaktLwG) 33 in Büchel (Cochem).

Fahrgestell: MAN TGM 18.290 4x4 BB FW
Aufbau: Ziegler
Aufbautyp: ALPAS mit Mannschaftskabine Z-Cab
Baujahr: 2016

Technische Daten:
Motor: Reihen-6-Zylinder-Dieselmotor Euro 5
Antrieb: Allradantrieb, 4x4
Getriebe: Teilautomatisiertes Schaltgetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Länge / Breite / Höhe: 7.090 / 2.500 / 3.600 mm
Wendekreis: 18 m

Feuerlöschkreiselpumpe:
Typ: FPN 10-2000-2HL
Hersteller: Ziegler
Förderleistung: 2.000 l/min bei 10 bar
Schaumzumischung: Pumpenzumischung
Besonderheit: Pump and Roll-Betrieb, C-Druckabgang an der Fahrzeugfront

Löschmittel:
Wasser: 3.000 l
Schaummittel: 340 l (Tank: 300 l, 20 l-Gebinde: 40 l)

Beladung/ Ausstattung:

  • Rückfahrkamera
  • Verkehrswarnanlage
  • Klimaanlage Webasto
  • Stromerzeuger Hatz 9 kVA, est verbaut
  • Umfeldbeleuchtung
  • Lichtmast mit 4 LED-Strahlern 24 V am Heck
  • Monitor Ziegler Viper mit 2 Xenonscheinwerfern auf dem Fahrzeugdach, fernsteuerbar, Durchfluss: 1.200 l/min bei 10 bar, Wurfweite Wasser 50 m, Wurfweite Schaum 40 m
  • Schnellangriff mit formstabilem S-Druckschlauch 30 m, C-Hohlstrahlrohr Akron 1720 Turbo Jet und elektrischer Aufrollhilfe
  • Leiterentnahmehilfe
  • Hygieneboard
  • Kran auf dem Aufbaudach als Entnahmehilfe für Reserverad
  • 2 Leitungsroller
  • Motorkettensäge
  • Trennschleifer
  • Rettungsaxt Force
  • Tauchpumpe TP 4/1, Förderleistung 400 l/min bei 1 bar
  • Schachtabdeckung
  • 4 Leitkegel 500 mm
  • Schnellangriffsverteiler
  • 5 A-Saugschläuche mit saugseitige Armaturen
  • 8 B-Druckschläuche à 20 m
  • 4 Schlauchtragekörbe mit je 3 C-Druckschläuchen à 15 m
  • 2 D-Druckschläuche à 15 m
  • Sammelstück A-3B
  • Standrohr 2B und Hydrantenschlüssel
  • Verteiler B-CBC
  • 1 B-, 2 C- und 1 D-Hohlstrahlrohr und ein B-Stützkrümmer
  • Schaumausrüstung bestehend aus Zumischer Z4, Mittelschaumrohr M4 und Schwerschaumrohr S4, Durchfluss jeweils 400 l/min
  • C-Hydroschild
  • Kübelspritze
  • 2 ABC-Pulverfeuerlöscher 12 kg
  • 2 CO²-Feuerlöscher 5 kg
  • 6 Pressluftatmer, davon 2 in der Kabine
  • 2 Hitzeschutzanzüge
  • Atemschutznotfalltasche
  • Wärmebildkamera MSA
  • Knickkopflampen
  • 2 Notfallrucksäcke
  • 4-teilige Steckleiter

Als Löschfahrzeug für die Bekämpfung "herkömmlicher" Gebäudebrände beschaffte die Bundeswehr für ihre Feuerwehren ab 2008 das sogenannte Feuerlösch-Kraftfahrzeug-Gebäudebrand. Die Firma Ziegler baute die Fahrzeuge auf MAN TGM-Fahrgestellen auf. Nach der Beschaffung einer ersten Serie wurden in einem zweiten Los ab 2015 weitere Fahrzeuge beschafft. Größter optischer Unterschied bei den Fahrzeugen des zweiten Loses ist die nun verwendete Z-Cab-Mannschaftskabine von Ziegler.

Als Fahrgestell verwendet die Bundeswehr für ihre "Gebäudelöschfahrzeuge" des zweiten Loses MAN TGM 18.290 mit Allradantrieb, Singlebereifung und teilautomatisiertem Schaltgetriebe sowie mit einer Z-Cab-Gruppenkabine für neun Einsatzkräfte. In der Kabine befinden sich zwischen Maschinist und Gruppenführer zwei Bedientableaus „Z-Control“ für die Feuerlöschkreiselpumpe und weitere Fahrzeugfunktionen sowie ein Joystick zum Steuern des auf dem Dach montierten Ziegler-Monitors. Dadurch, dass die Feuerlöschkreiselpumpe für den Pump and Roll-Betrieb ausgelegt ist, kann auch während langsamer Fahrt Wasser über den Monitor, den Schnellangriff oder die normalen Abgänge sowie die Selbstschutzanlage abgegeben werden. In der Mannschaftskabine sind für den Angriffstrupp zwei Atemschutzgeräte entgegen der Fahrtrichtung in die Sitze eingelassen. Erstmals ist im zweiten Los auch in der Kabine eine Wärmebildkamera von MSA verlastet.

Der Aufbau umfasst sieben Geräteräume: Drei auf jeder Seite und einer am Heck. Zum Ausleuchten der direkten Fahrzeugumgebung ist der Aufbau mit einer Umfeldbeleuchtung ausgerüstet. Für umfangreichere Beleuchtungsaufgaben ist am Heck ein pneumatisch ausfahrbarer 4 m-Lichtmast befestigt. Dieser kann über eine Kabelfernbedienung ausgefahren, gedreht und die vier 24V LED Scheinwerfer auch geneigt werden. Mit Strom versorgt wird der Lichtmast über die Fahrzeugbatterie. Zur weiteren Stromerzeugung verfügt das Fahrzeug über einen fest eingebauten 9 kVA leistenden Stromerzeuger.
Im rückwärtigen Geräteraum ist die zweistufige Feuerlöschkreiseplumpe von Ziegler eingebaut. Sie leistet bis zu 2.000 l/min bei 10 bar und versorgt den oben angesprochenen Monitor, den Schnellangriff sowie 2 B- und einen C-Druckabgang mit Wasser. Eine Besonderheit stellt dabei der C-Abgang dar, denn dieser ist nicht an der Pumpe zu finden, sondern an der Fahrzeugfront unterhalb der Stoßstange. Für die Löschwasserversorgung befindet sich im Aufbau ein 3.000 l fassender Wassertank. Die Pumpe ist zudem in der Lage, dem Löschwasser direkt Schaum zuzumischen. Den Schaum bezieht die Pumpe entweder aus einem intern vorhandenen 300 l Tank oder über extern bereitgestellte Schaummittelgebinde.

Der Schwerpunkt der Fahrzeugbeladung liegt eindeutig auf der Brandbekämpfung. Jedoch sind auch einige Geräte zur technischen Hilfeleistung vorhanden. Mit der Kettensäge und der Tauchpumpe können z.B. auch Unwettereinsätze abgearbeitet werden und die mitgeführte Beleuchtungstechnik erlaubt auch das sichere Arbeiten bei Nacht.

Durch sein Fahrgestell und die mitgeführte Beladung eignet sich das Feuerlösch-Kraftfahrzeug FlKfz-Gebäudebrand aber nicht nur für die namensgebende Brandbekämpfung in Gebäuden, sondern auch für den Einsatz bei Vegetationsbränden. Allradantrieb und grobstollige Singlebereifung gewährleisten noch eine gewisse Geländegängigkeit. Dank Pump and Roll-Betrieb und fernsteuerbaren Werfer kann auch während der Fahrt eine Brandbekämpfung aufgenommen werden. Durch den entsprechend dimensionierten Wassertank ist zudem auch ein autarker Einsatz abseits einer festen Wasserversorgung möglich.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 LED-Kennleuchten FG Hänsch Comet-B LED
  • 2 Frontblitzer Britax XT4
  • 2 LED-Kennleuchtenmodule FG Hänsch Integro-H am Heck
  • 2 Druckkammerlautsprecher FG Hänsch
Besatzung 1/7 Leistung 213 kW / 290 PS / 286 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 17.500
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Eingestellt am 13.10.2017 Hinzugefügt von Christopher Benkert
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