Einsatzfahrzeug: Florian Hildesheim 11/24-21

Florian Hildesheim Land 11/24-21
Florian Hildesheim Land 11/24-21

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Funkrufname Florian Hildesheim 11/24-21 Kennzeichen HI-TL 18
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)NiedersachsenHildesheim (HI, ALF)
Wache FF Sarstedt OF Sarstedt Zuständige Leitstelle Leitstelle Hildesheim (HI)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Tanklöschfahrzeug Hersteller MAN
Modell ME 250 B Auf-/Ausbauhersteller Metz
Baujahr 2001 Erstzulassung 2001
Indienststellung 2001 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Sarstedt, Ortsfeuerwehr Sarstedt

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) ist der Allrounder für den Ersteinsatz. Das Fahrzeug fährt als erstes Fahrzeug in der Brandbekämpfung als auch in der technischen Hilfeleistung zur Einsatzstelle und verfügt über einen Hilfeleistungssatz.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: MAN ME 250 B, ME 2000
  • Motorleistung: 184 kW / 250 PS (R4- Dieselmotor)
  • Hubraum: 6.871 cm³
  • Max. Drehmoment: 360 Nm bei 1.400-2.400/min
  • Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h
  • Getriebe:
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 13.500 kg
  • Leergewicht: 8.305 kg
  • Achslast vorne / hinten: 4.500 kg / 9.000 kg
  • Länge: 7.700 mm
  • Breite: 2.500 mm
  • Höhe: 3.190 mm
  • Radstand:
  • Bereifung: 10R 22,5 140/138G
  • Anhängelast Anhänger gebremst / ungebremst: 2.000 kg / 1.500 kg

Auf-/Ausbau: Metz

Ausstattung / Beladung u.a.:

  • 2.700 L Wasser

Kabine vorne:

  • 1 Hängeregisterschrank
  • 1 Handscheinwerfer
  • 2 Handsprechfunkgeräte
  • 2 Warnleuchten
  • 2 Warnflaggen
  • 1 FMS-Funkgerät
  • 1 Funktionsweste

Kabine hinten/ Mannschaftsraum:

  • 2 PA-Geräte
  • 2 Gesichtsschutz
  • 4 Feuerwehrleinen
  • 3 Handsprechfunkgeräte
  • 4 Atemanschlüsse
  • 3 Handscheinwerfer
  • 2 Warndreiecke

Sitzkasten S1:

  • 2 Schäkel
  • 1 Abschleppseil
  • 1 Werkzeugkasten 5 Tlg
  • 1 Stichsäge
  • 1 Drahtschere
  • 1 Brechstange
  • 1 Bolzenschneider
  • 4 Fluchthauben

Sitzkasten S2:

  • 1 Krankentrage N
  • 1 Verbandkasten
  • 6 Fluchthauben
  • 1 Gasmessgerät
  • 1 Fahrerhausabstützstange
  • 4 Bindestränge
  • 1 Wagenheber

Geräteraum G1 (links)

  • 1 Schwelleraufsatz
  • 1 Greifzug Z16 mit Zubehör
  • 1 Axt
  • 1 Feuerwehraxt
  • 1 Hydroaggregat mit Schere und Spreizer
  • 1 Zubehör für Rettungsgeräte
  • 2 Faltsignale
  • 2 Mulden
  • 4 PA-Geräte
  • 2 Schiebeblöcke
  • 1 Glasmaster
  • 4 Atemanschlüsse
  • 1 Kasten Anschlagseile
  • 1 Rettungszylinder
  • 1 Pedalschneider
  • 1 Motorkettensäge mit Zubehör
  • 2 Schnittschutzkleidung

Geräteraum G 3 (links):

  • 4 Schlauchtragekörbe mit je 3 C-Druckschläuchen)
  • 4 Euroblitze
  • 1 DM-Strahlrohr
  • 1 Druckbegrenzer
  • 1 D-Druckschlauch
  • 6 Warnkleidungen
  • 2 C-Druckschläuche
  • 4 Saugschläuche
  • 1 Lüfter
  • 6 Verkehrsleitkegel
  • 1 C-D-Übergansstück
  • 2 B-C-Übergangsstücke

Unterkasten (links)

  • 1 Verteiler
  • 1 B-Druckschlauch

Geräteraum G2 (rechts):

  • 1 Tauchpumpe
  • 2 Leitungstrommeln A1
  • 1 Stromerzeuger
  • 1 5L Kanister
  • 1 Abgasschlauch
  • 1 Stativ mit Zubehör
  • 2 Flutlichtstrahler
  • 1 Aufnahmebrücke
  • 1 Abzweigstück
  • 1 Feuerlöscher PG 12
  • 1 CO2-Löscher K5
  • 1 Mittelschaumrohr

Geräteraum G4 (rechts)

  • 4 Hitzeschutzkleidung
  • 6 B-Druckschläuche
  • 1 CM-Strahlrohr
  • 1 Quadrofog-Strahlrohr
  • 1 Zumischer (fest eingebaut)
  • 1 S4-Schaumstrahlrohr
  • 1 S25-Druckschlauch (50m)
  • 1 Quadrofog-Strahlrohr am Schnellangriff
  • 1 Mittelschaumpistole KR mit Ersatzbehälter
  • 1 BM-Strahlrohr mit Stützkrümmer
  • 1 Standrohr
  • 1 Unterflurhydrantenschlüssel
  • 1 Überflurhydrantenschlüssel
  • 1 Zumischer
  • 2 Schachthaken
  • 1 B5-Druckschlauch
  • 4 Seilschlauchhalter
  • 1 Rettungskorsett

Unterkasten (rechts)

  • 1 Verteiler
  • 1 B-Druckschlauch

Geräteraum GR:

  • 1 Feuerlöschpumpe FP 16/8
  • 1 A-Saugkorb
  • 1 10 L Segeltucheimer
  • 1 A-2B-Sammelstück
  • 1 A-B-Übergangsstück
  • 1 Saugschutzkorb
  • 1 Halteleine
  • 1 Ventilleine
  • 3 Kupplungsschlüssel

Dach:

  • 1 4-teilige Steckleiter
  • 1 Arbeitsstellenscheinwerfer
  • 1 Lichtmast
  • 1 Monitor

Dachkasten, links:

  • 4 Schlauchbrücken
  • 1 Gardena Streuwagen

Dachkasten, rechts:

  • 1 Ansaugschlauch
  • 1 Bodengestell
  • 1 Schwerschaumrohr
  • 1 Einreißhaken
  • 2 Feuerpatschen
  • 2 Stechschaufeln
  • 1 Stoßbesen
  • 1 Abgasschlauch

Besonderheiten:

Der alte Funkrufname lautet Florian Hilburg 11/10.
Bis 31.12.2022 lautete der Funkrufname "Florian Hildesheim Land 11/24-21".

Die Geschichte der AS-Aufbauten von Metz:

Nach dem innovativen, aber letztlich doch gescheiterten Aufbaukonzept das Metz gemeinsam mit der Krupp-Tochter Gesellschaft für Sicherheitstechnik (GST) Ende der 1980er Jahre entwickelt hatte (vgl. Metz-GST), versuchte der Karlsruher Feuerwehrfahrzeughersteller in den 1990er Jahren ein weiteres Mal, ein Aufbausystem am Markt zu etablieren. Wie sich zeigen sollte, sollte es der letzte Versuch von Metz sein sich im Markt für Löschfahrzeuge zu behaupten. Den damals aktuellen Trends im Bau von Feuerwehrfahrzeugen folgend, entwickelte Metz parallel zu anderen Branchengrößen ein Aluminium-Stahl-Verbundsystem für Aufbauten sowie eine neue Generation von Mannschaftskabinen. Angelehnt an die beiden Hauptwerkstoffe Aluminium und Stahl vermarktete Metz die Aufbauten unter dem Namen AS. Es gab von Metz Löschgruppenfahrzeuge 8/6 und 16/12 sowie Tanklöschfahrzeuge 16/25 mit AS-Aufbauten und den dazugehörigen Kabinen. Anders als zuvor bei den Metz-GST-Aufbauten gab es jedoch keine eigene Variante für Rüstfahrzeuge mehr.

Die Aufbauten der AS-Löschfahrzeuge hatten jeweils eine Bodenplatte aus Stahl sowie ein darauf aufgesetztes teilweise ebenfalls aus Stahl bestehendes Gerippe. Beplankt wurde die Konstruktion mit Sandwich-Platten aus Aluminium, welche insbesondere an Front und Heck der Aufbauten eine tragende Funktion hatten. Gemeinsam mit den Aufbauten entwickelte Metz in der AS-Baureihe auch eigene Doppelkabinen in Staffel- und Gruppengröße. Dabei orientierte sich Metz an den Kabinen der Metz-GST-Baureihe und den dort gewonnenen Erkenntnissen. Erneut orientierte sich der Mannschaftsraum nicht an den Abmessungen der Originalkabine, sondern an denen des sich anschließenden Aufbaus. Damit einher ging ein Gewinn an Platz und gleichzeitig auch Komfort in der Kabine. Ebenso wie bei den Metz-GST-Aufbauten wurden auch bei den AS-Aufbauten die Türen des Mannschaftsraums bis weit nach unten gezogen. Ein rundlich geschwungener Absatz markierte den Übergang der Original- in die Metzkabine auffällig. Auf Kundenwunsch hin ließ sich dieser Übergang auch noch farblich absetzen, um ihn stärker zur Geltung zu bringen.

Wie auch schon bei den Metz-GST- war auch den AS-Aufbauten von Metz kein langfristiger Erfolg beschieden. Erst zum Ende des Jahrzehnts, im Jahr 1999, wurde die AS-Baureihe der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits ein Jahr davor war Metz von seinem Konkurrenten Rosenbauer aus Österreich übernommen worden. Während Metz sukzessive in den Rosenbauer-Konzern integriert wurde, lief die Produktion der AS-Aufbauten im Stammwerk in Karlsruhe und im Luckenwalder Metz-Werk an. Erst 1996 hatte Metz den in Konkurs geratenen Mitbewerber FGL, den ehemaligen VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde, übernommen. Zu erkennen waren die in Luckenwalde produzierten AS-Aufbauten nicht nur an den Typschildern, sondern auch ganz offensichtlich an den Metz-FGL-Aufklebern außen an den Aufbauten, während die Fahrzeuge als Karlsruhe nur den klassischen Metz-Schriftzug trugen. Später verschwanden die Metz- und Metz-FGL-Aufkleber zugunsten solcher von Rosenbauer, während beispielsweise die alten Typschilder von Metz-FGL blieben. Nach nur drei Jahren Bauzeit ließ Rosenbauer die Metz AS-Aufbauten zugunsten seiner eigener Entwicklungen fallen. Ab 2002 lösten Aufbauten mit der Rosenbauer Aluminium Technologie AT oder aus dem EuroSystem ES bei den Löschgruppenfahrzeugen 16/12 und den Tanklöschfahrzeugen 16/25 die AS-Aufbauten von Metz ab. Bei den Löschgruppenfahrzeugen 8/6 trat die Rosenbauer CompactLine CL an ihre Stelle. Gefertigt wurden diese teilweise ebenfalls im ehemaligen FGL- und danach Metz-Werk in Luckenwalde. Innerhalb des Rosenbauer-Konzerns wurde Metz vom ehemaligen Generalisten zum reinen Spezialisten für Drehleitern, beschränkt auf seinen Stammsitz in Karlsruhe.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 2 FG Hänsch NOVA Doppelblitz-Kennleuchten (vorne)
  • 1 FG Hänsch NOVA Doppelblitz-Kennleuchte (hinten)
  • 2 Hella Frontblitzer
  • Martinhorn
Besatzung 1/8 Leistung 184 kW / 250 PS / 247 hp
Hubraum (cm³) 6.871 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 13.500
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Eingestellt am 01.06.2017 Hinzugefügt von Markus Harenberg
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