Einsatzfahrzeug: Florian Wiegand-Glas 43/01

Florian Wiegand-Glas 43/01
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Einsatzfahrzeug-ID: V111639 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Wiegand-Glas 43/01 Kennzeichen IK-WG 115
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)BayernCoburg
Wache WF Wiegand-Glas Zuständige Leitstelle Leitstelle Coburg (CO, LIF, KC)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Werkfeuerwehr
Klassifizierung Löschgruppenfahrzeug Hersteller Mercedes-Benz
Modell 814 F Auf-/Ausbauhersteller GFT
Baujahr 1991 Erstzulassung 1991
Indienststellung 2008 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Löschgruppenfahrzeug (LF) 8/6 der Werkfeuerwehr Wiegand-Glas in Steinbach am Wald auf Basis eines Mercedes Benz 814 F und dem feuerwehrtechnischen Auf- und Ausbau durch die Firma GFT.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Mercedes Benz 814 F
  • Motorleistung: 102 kW bei 2.800 1/min
  • Hubraum: 5.958 cm³
  • Leergewicht: 5.015 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 7.490 kg
  • Länge: 6.330 mm
  • Breite: 2.470 mm
  • Höhe: 3.000 mm

Ausstattung u.a.:

  • Feuerlöschpumpe (800 l/min bei 8 bar)
  • Löschwasserbehälter 600 l
  • 4x Atemschutzgeräte Dräger PSS 5000 (300 bar)
  • Schnellangriffseinrichtung 30 m
  • TS 8/8 Ziegler Ultrapower
  • Wasserwerfer
  • benzinbetriebener Überdrucklüfter
  • 4-teilige Steckleiter

Laufbahn:

Zum Fahrzeug:

1991 beschaffte die Freiwillige Feuerwehr Steinbach am Wald das LF 8/6 um ihr damaliges Fahrzeugkonzept zu komplettieren. Hier verrichtete es bis 2008 treue Dienste und wurde durch ein TLF 20/40 auf MAN TGM 13.290 BL und dem feuerwehrtechnischen Auf- und Ausbau durch die Firma Ziegler ersetzt.
Das LF 8/6 konnte danach durch die Steinbacher Wehrführung an die Geschäftsführer der Firma Wiegand-Glas übergeben werden. Hier ersetzte es einen älteren Ford Transit, welcher seitdem seinen Dienst im Zweigwerk in Großbreitenbach (Ilmkreis/Thüringen) verrichtet.
An Stelle der Atemschutzgeräte fanden ein benzinbetriebener Überdruckbelüfter und ein Wasserwerfer ihren Platz im Fahrzeug.
Bis 2015 waren auf dem Fahrzeug keine Atemschutzgeräte mehr verlastet, weshalb das Fahrzeug bis dahin bei der WF als "Sonstiges Löschfahrzeug" mit der Funkkennung Florian Wiegand-Glas 49/01" gefahren ist. Seit Ende 2015 sind 4x Einflaschengeräte Typ Dräger PSS 5000 (300 bar) auf dem Fahrzeug verlastet, wodurch der Funkrufname auf den eines vollwertigen LF 8/6 ("Florian Wiegand-Glas 43/01") geändert wurde.

Zur Firma Wiegand-Glas:
Die Firma Wiegand-Glas mit ihren Werken in Steinbach am Wald (Bayern), Großbreitenbach, Schleusingen und Ernstthal (Thüringen) produziert täglich zirka 5.000.000 Glasbehältnisse für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Hierfür wird das Glas in sogenannten Schmelzwannen bei bis zu 1.600°C aus Altglas (ca. 80%) und den Rohstoffen Quarzsand, Soda, Dolomit und Kalk aufgeschmolzen. Anschließend wird das flüssige Glas zum Speiser geleitet, hier werden Glastropfen abgetrennt, die dem endgültigen Flaschengewicht entsprechen. Diese Tropfen werden dann über ein Rinnensystem in die Fertigungsmaschine geleitet, wo sie zuerst in der Vorform grob vorgeformt werden und anschließend in der sogenannten Fertigform mit Druckluft zur fertigen Flasche geblasen werden. Danach werden die Flaschen noch in einer Kühlbahn langsam auf zirka 50°C abgekühlt. Nach einer Reihe von Prüfverfahren werden die Flaschen entweder unter Dach gelagert oder direkt zu den Abfüllern transportiert.
Mit 11 Schmelzwannen werden insgesamt 28 Fertigunslinien mit flüssigem Glas versorgt.
Im Werk in Steinbach sind 4 Schmelzwannen rund um die Uhr im Betrieb und versorgen 9 Fertigungsmaschinen.
Besonderer Gefahrenschwerpunkt "Glaswannenbruch": Einer speziellen Einsatzsituation sind sowohl die WF als auch die umliegenden FFs ausgesetzt. Der sogenannte Glaswannenbruch. Hierbei frisst sich das Glas durch das feuerfeste Mauerwerk und erzeugt ein meist daumendickes Loch, aus dem das Glas unkontrolliert austritt. Durch den nun bestehenden Glasfluss vergrößert sich das Loch immer weiter und könnte schlimmstenfalls die gesamte Schmelzwanne zum Einsturz bringen.
Um diesen Vorgang zu stoppen muss das Glas an der Austrittsstelle abgekühlt werden, damit sich das Loch durch das erkaltende Glas wieder von selbst verschließt. Hierfür ist ein entsprechender Wasserbedarf notwendig, weshalb auch eine eigene Werkfeuerwehr vorgehalten wird. Kleinere Brände werden im Normalfall durch das, in Brandbekämpfung ausgebildete, Bedienpersonal der Fertigungsmaschinen eigenständig mit stationären Löscheinrichtungen bekämpft.

Ausrüster k.A.
Sondersignalanlage
  • 3x Hella KL 700 Drehspiegelleuchten
  • Fiamm Presslufthorn TA/4
Besatzung 1/8 Leistung 102 kW / 139 PS / 137 hp
Hubraum (cm³) 5.958 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 7.490
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Eingestellt am 19.10.2013 Hinzugefügt von Steffen Kauschke
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