Einsatzfahrzeug: Florian Haferungen 49

Florian Haferungen 49
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Einsatzfahrzeug-ID: V94847 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Haferungen 49 Kennzeichen NDH-XH 62
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)ThüringenNordhausen (NDH)
Wache k.A. Zuständige Leitstelle Leitstelle Nordhausen (NDH)
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Sonstiges Fahrzeug Feuerwehr Hersteller Robur
Modell LO 2002 A Auf-/Ausbauhersteller Eigenbau
Baujahr 1984 Erstzulassung 1984
Indienststellung 2001 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Löschfahrzeug/Gerätewagen (LF/GW) der
Freiwilligen Feuerwehr Haferungen,
Gemeinde Werther.

Fahrgestell:
Robur LO 2002 A,
Vierzylinder- Ottomotor,
Hubraum: 3.345 cm³,
Leistung: 75 PS / 55 kW,
zul. Gesamtgewicht: 5.500 kg.

Aufbau:
Eigenbau auf Basis eines Koffers, gebaut von einer ehem. Karosseriefirma im Landkreis Nordhausen,
Lackierung: etwas heller als RAL 3000 (Feuerrot).

Laufbahn:
Baujahr des Fahrgestells: 1984,
Baujahr des Rohaufbaus Mitte der 90er Jahre,
Beginn der Umbauarbeiten durch FF Haferungen: 2000,
weitgehende Fertigstellung und Indienststellung: 2001.

Besatzung:
2 Feuerwehrangehörige (1/1)

Pumpe:

FPH 8/8,
Leistung: 800 l/min.

Löschmittel:
Wassertankinhalt: 700-800 Liter,
Schaummittel: 40 Liter in Kanistern.

Beladung / Ausstattung u.a.:
Schnellangriffsschlauch 30m,
B- Schläuche,
C- Schläuche,
Verteiler,
Strahlrohre,
2 Pressluftatmer,
Generator,
2 Scheinwerfer auf Stativ,
Motorkettensäge,
Schaufeln,
Besen,
Brechwerkzeug,
Absperrmaterial,
Ölbindemittel.

Anmerkungen zum Fahrzeug:

Der Rohaufbau wurde in den neunziger Jahren von einer Karosseriebaufirma im Landkreis Nordhausen erstellt und auf ein Mitsubishi Canter- Fahrgestell gesetzt. Mit diesem Fahrzeug wollte man in den Feuerwehrfahrzeugmarkt einsteigen, allerdings ging die Firma vorher in Konkurs. Die Mitsubishi- Vertretung erhielt das noch nicht bezahlte Fahrgestell zurück, entfernte den Aufbau und verkaufte das Fahrgestell anderweitig.

Kameraden der FF Haferungen entdeckten den Aufbautorso beim Mitsubishi-Händler, und nach einigen Gesprächen spendete das Autohaus den Koffer an die Feuerwehr.

Unter Verwendung eines vorhandene Robur- Fahrgestells für ein LF 8 (einschließlich Pumpe) entstand so in den Jahren 2000/2001 ein Multifunktionsfahrzeug, dass irgendwo zwischen TSF-W und LF 8/6 einzuordnen wäre, wenn denn ausreichend Feuerwehrangehörige mitgeführt werden könnten. So wird es einfach als "LF/GW" bezeichnet.

Im Laufe der Jahre wurde das Fahrzeug mehrfach umgebaut. So wurde u.a. eine zunächst mitgeführte TS 8/8 durch einen Generator und eine Beleuchtungseinrichtung ersetzt. Außerdem wurden die beiden Rundumkennleuchten aus DDR- Produktion durch einen Warnbalken von Hella abgelöst, eine der alten Kennleuchten dient jetzt zur Heckabsicherung.

Das fehlende Personal rückt mit einem weiteren Robur LO 2002 A (mit Pumpe) aus. Er wird als MTW bezeichnet, ist aber eigentlich ein LF 8.

Weitere Informationen zu diesem Fahrzeug siehe Buch: „IFA-Phänomen und Robur aus Zittau“ (S. 144/145) der Reihe Feuerwehr-Archiv, Verlag Technik Berlin 2001, ISBN: 3-341-01322-9.

Sondersignalanlage

Warnbalken: Hella RTK 4-SL,
Rundumkennleuchte am Heck: VEB Elektik Ruhla

Besatzung 1/1 Leistung 55 kW / 75 PS / 74 hp
Hubraum (cm³) 3.345 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 5.500
Tags 1984, 2001, eigenaufbau, eigenausbau, eigenbau, eigenleistung, feuerrot, feuerwehr, fp 8/8, fph 8/8, freiwillige, generator, gerätewagen, gw, haferungen, lf, lf/gw, lo 2002 a, löschfahrzeug, multifunktionsfahrzeug, nordhausen, pressluftatmer, ral 3000, robur, werther
Eingestellt am 08.02.2012 Hinzugefügt von Klausmartin Friedrich

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