Einsatzfahrzeug: Florian Kirkel 01/18

Florian Kirkel 01/18
Florian Kirkel 01/18

Einsatzfahrzeug-ID: V94796 Weiteres Foto hochladen

Funkrufname Florian Kirkel 01/18 Kennzeichen HOM-FL 18
Standort Europa (Europe)Deutschland (Germany)SaarlandSaarpfalz-Kreis (HOM/IGB)
Wache FF Kirkel LBZ Limbach Zuständige Leitstelle Leitstelle Saarbrücken (SB, MZG, HOM, IGB) nur FW
Obergruppe Feuerwehr Organisation Freiwillige Feuerwehr (FF)
Klassifizierung Mehrzweckfahrzeug Hersteller Ford
Modell Transit 140 T350 AWD Auf-/Ausbauhersteller Hensel Fahrzeugbau
Baujahr 2011 Erstzulassung 2011
Indienststellung 2011 Außerdienststellung k.A.
Beschreibung

Mehrzweckfahrzeug MZF der freiwilligen Feuerwehr Kirkel Löschbezirk Limbach

Fahrgestell: Ford Transit 140 T350 AWD
Ausbau: Hensel Fahrzeugbau
Baujahr: 2011

Technische Daten:
Antrieb: 4x2, zuschaltbar: 4x4
Getriebe: 6-Gang-Handschaltung

Beladung/ Ausstattung:

  • Rückfahrkamera
  • Mikrofon für Sprachdurchsagen über den Warnbalken
  • CD-Radio  Ford 6000 CD
  • Windschutz- und Heckscheibe beheizt
  • Umfeldbeleuchtung
  • Trennwand zwischen Fond und Laderaum
  • Laderaum mit Schienen zur Ladungssicherung
  • 2 ausklappbare Rampen zur Beladung des Laderaums
  • Material zur Ladungssicherung
  • 5 Lübecker Hütchen 500 mm
  • ABC-Pulverfeuerlöscher PG6
  • 2 m-Band Funkgerät, tragbar in Ladestation
  • 2 Knickkopflampen in Ladestation

Am 16. Juni 2011 beschloss der Kirkeler Gemeinderat die Beschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeuges für den Löschbezirk Limbach. Mit dem Mehrzweckfahrzeug sollte ein neun Jahre alter Mannschaftstransportwagen, welcher durch den Förderverein des Löschbezirkes Limbach beschafft wurde, ersetzt werden.  Für das Neufahrzeug wurden 50.000 € bereitgestellt und der Auftrag an die bayrische Firma Hensel Fahrzeugbau vergeben. Bereits am 21. Dezember des gleichen Jahres konnte der Löschbezirk Limbach sein neues Einsatzfahrzeug bei Hensel in Waldbrunn übernehmen.

Als Fahrgestell für das Limbacher Mehrzweckfahrzeug wurde ein Ford Transit 140 T350 AWD mit zuschaltbarem Allradantrieb gewählt. Der Kleinbus bietet neun Sitzplätze: Neben dem Fahrer ist eine Sitzbank für zwei Personen angebracht und im Fond stehen in Fahrtrichtung zwei Bänke für jeweils drei Passagiere. Um die Abnutzungserscheinungen im Fond möglichst gering zu halten wurde der komplette Fußboden und die Verkleidungen der Seitenwänden mit strapazierfähigem und einfach zu reinigendem Riffelblech verkleidet. Dem Schutz der Innsassen dient eine hinter der letzten Sitzbank montierte und bis unter das Fahrzeugdach reichende Trennwand, welche in der oberen Hälfte als Gitter ausgeführt ist. Wie der Fond ist auch der Laderaum komplett mit Riffelblech ausgekleidet. Zusätzlich wurden hier im Boden und in der Trennwand Schienen zur Fixierung der mitgeführten Ladung eingelassen. Auf dem rechten Radkasten brachte Hensel zwei Ladeerhaltungen für Knickkopflampen an und montierte davor eine Halterung für einen Feuerlöscher. Auf dem linken Radkasten sind in einem offenen Kasten zwei zusammengeklappte Rampen verladen. Die Rampen können an der Ladekante befestigt werden und erlauben das Verladen eines Rollcontainers im Laderaum. Letztlich baute Hensel noch eine Umfeldbeleuchtung mit drei Scheinwerfern (1 an der rechten Fahrzeugseite und 2 am Heck) und eine Rückfahrkamera in den Ford Transit ein.

Beklebt ist das Fahrzeug im Design des Löschbezirkes Limbach, welches durch die Kameraden selbst entwickelt wurde. Das Design beinhaltet eine auffällige Beklebung auf den beiden Seiten und zwei waagerechte Streifen Konturmarkierung auf den Heckklappen. Alle gelben Beklebungsteile wurden retroreflektierend ausgeführt.

Die Sondersignalanlage besteht komplett aus Produkten der Firma FG Hänsch und beinhaltet einen Warnbalken DBS 3000 LED, eine Rundumkennleuchte Comet LED und Sputnik nano Frontblitzern. Gesteuert wird die Anlage über eine Bedieneinheit BE 600. Hier kann als akustisches Sondersignal entweder Stadt- oder Landhorn oder aber eine elektronische Simulation eines Kompressorhornes ausgewählt werden. Ebenso können die ankommenden Funksprüche auf die Lautsprecher des Warnbalkens umgeleitet werden oder Sprachdurchsagen abgegeben werden.

Der Löschbezirk Limbach verfügt mit seinem Mehrzweckfahrzeug über ein vielseitig einsetzbares Einsatzfahrzeug. Es kann zum Mannschafts- und zum Materialtransport genutzt werden. Durch die beiden Laderampen kann im Fahrzeug bei Bedarf auch ein Rollcontainer transportiert werden. In Limbach steht so ein Rollcontainer mit einer Tragkraftspritze bereit. Weitere Rollcontainer sind im Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel vorhanden, denn dort ist der Gerätewagen-Logistik 2 der Feuerwehr der Gemeinde Kirkel stationiert.

Mit der Indienststellung des Mehrzweckfahrzeuges Ende 2011 verfügt der Löschbezirk Limbach über einen reinen "Allrad-Fuhrpark": Die beiden Löschfahrzeuge und der Rüstwagen verfügen über permanenten Allradantrieb, Einsatzleitwagen und Mehrzweckfahrzeug über einen zuschaltbaren Allrad.

Vorgänger:
http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/30639

Vielen Dank an den Löschbezirk Limbach für den kurzfristigen Fototermin!

Sondersignalanlage
  • Warnbalken FG Hänsch DBS 3000 LED
  • LED-Kennleuchte FG Hänsch Comet LED am Heck
  • Frontblitzer FG Hänsch Sputnik nano
  • Bedieneinheit FG Hänsch BE 600
Besatzung 1/8 Leistung 103 kW / 140 PS / 138 hp
Hubraum (cm³) 2.400 Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3.500
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Eingestellt am 06.02.2012 Hinzugefügt von Christopher Benkert (Chroffer112)

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